Neuer Deutscher Jazzpreis 2016

 

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Rückblick: Das Video zum Neuen Deutschen Jazzpreis 2016

Visuelle Eindrücke, musikalische Höhepunkte und interessante Interviews mit unserem Kurator Jacky Terrasson und den Musikern gibt es hier

Die Gewinner

Ein spannendes Festivalwochenende mit hochkarätigen Bands und toller Musik ist vorbei. Nach einem grandiosen Eröffnungsabend mit dem Jazzlabor und dem Konzert unseres Kurators Jacky Terrasson, wurden am Samstag die Gewinner der drei Wettbewerbskonzerte  vom Publikum gewählt. Am Ende konnte das Bastian Jütte Quartett die Zuschauer von sich überzeugen und den mit 10.000 Euro dotierten L-Bank-Bandpreis in Empfang nehmen. Auch der SIGNUM-communications-Solistenpreis ging dieses Jahr an ein Mitglied der Siegerband, den  Pianisten Rainer Böhm.

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Wir gratulieren herzlich den Gewinnern und bedanken uns bei allen beteiligten Bands sowie unseren Sponsoren, der Alten Feuerwache und natürlich allen Gästen für einen erfolgreichen Neuen Deutschen Jazzpreis 2016.

 

 

 

Freitag, 18. März 2016, 20.00 Uhr
Alte Feuerwache Mannheim [Brückenstraße 2], VVK 15 Euro*/AK 19 Euro / für Mitglieder der IG Jazz 12 Euro; Festivalpass VVK 20 Euro*/AK 25 Euro / für Mitglieder der IG Jazz 15 Euro| * zzgl. Gebühren
Jacky Terrasson Trio

Jacky2ColorJacky Terrasson ist, so steht es in der der französischen Wochenzeitschrift Telerama, ein « Pianist des Glücks ». Mit seiner Improvisationslust, Lebensfreude und Spontanität gelingt es diesem außerordentlichen Pianisten, sein Publikum Mal um Mal aufs neue zu begeistern. Jacques-Laurent Terrasson wurde 1965 als Sohn einer Afro-Amerikanerin und eines Franzosen in Berlin geboren und wuchs in Paris auf. 1993 gewinnt Jacky den renommierten Thelonious-Monk-Wettbewerb als talentiertester Jazz-Pianist des Jahres und geht mit Betty Carter auf Tournee. Er entschließt sich nach New York zu ziehen, wo er noch heute lebt. Genau ein Jahr nach seinem Triumph beim Thelonius-Monk-Wettbewerb wird Jacky Terrasson vom New York Times Magazin zu einem der „30 Künstler, die das Potenzial haben, die amerikanische Kultur in den nächsten 30 Jahren zu verändern“ gewählt. Er erhält einen Vertrag beim legendären US Plattenlabel Blue Note. Seine drei ersten Aufnahmen für Blue Note in Trio-Formation sind „Jacky Terrasson“, „Reach“ und „Alive“. Es folgen diverse Platten, mit Cassandra Wilson und Michael Brecker. Witz, Raffinesse und Fantasie sind Begriffe, die im Zusammenhang mit Jacky Terrasson immer wieder auftauchen. Offen für alle Strömungen des modernen Jazz geht Terrasson seither seinen beeindruckenden Weg und erarbeitet sich einen Stil der ihm eigen ist: subtil, basiert auf brillianter Technik, mit beeindruckender Dynamik und einer unerschöpflichen Kreativität.

Jazzlabor Mannheim-Toulon

Wie in den letzten Jahren, möchten wir auch in diesem Jahr unser Festival mit einer speziell für den Neuen Deutschen Jazzpreis zusammengestellten Band eröffnen.
Dabei geht es darum zu „netzwerken“, neue Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen und musikalisch eingefahrene Wege zu verlassen.

In diesem Jahr wagen wir dafür mal wieder einen Blick über die Landesgrenze hinaus, nach Frankreich, genauer nach Toulon.Warum haben wir in diesem Jahr ausgerechnet Toulon als Partner für das Jazzlabor ausgewählt?
Es gibt viele verschiedene Gründe dafür: Zum einen verbindet Mannheim und Toulon eine lange Städtepartnerschaft, die längst mal wieder auf der musikalischen Ebene aufgefrischt werden sollte.
Zum anderen haben wir in diesem Jahr einen französischen Kurator und mit der Auswahl des Jazzlabors steht der ganze Abend unter einem deutsch-französischen Stern.

Alexandra Lehmler Quintett Die Saxophonisten Alexandra Lehmler traf im letzten Jahr für ein Konzert im Goethe-Institut in Nancy auf die drei französischen Musiker. Schnell war klar: Die Formation passt musikalisch gut zusammen. Als sich dann auch noch herausstellte, dass zwei der Musiker aus Toulon stammen wurde der Entschluss gefasst dieses Zusammentreffen in den Partnerstädten zu wiederholen.
Mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis und dem Jazzlabor wurde der richtige Rahmen dafür gefunden. Ein weiteres Konzert der Band wird 2016 in Toulon stattfinden.

Als weiterer Mannheimer Musiker komplettiert Johannes Stange die Band.
Es werden Stücke aller Bandmitglieder zu hören sein.

 

 

 

[#Beginning of Shooting Data Section] Nikon D800 2013/09/18 22:53:20.80 Fuseau horaire/date : UTC+1, Heure d'été:Désactivée RAW, compression sans perte (14 bits) Taille d'image : L (7360 x 4912), FX Objectif : VR 70-200mm f/2.8G Photographe : Alexandre Lacombe                    Copyright : Just Looking                                           Focale : 125mm Mode d'exposition : Manuel Mesure : Matricielle Vitesse d'obturation : 1/200s Ouverture : f/8 Correction expo. : 0IL Régl. précis expo. : Sensibilité : ISO 100 Optimisation image : Balance des blancs : Flash, 0, 0 Mode mise au point : AF-S Mode de zone AF : Point sélectif Réglage précis AF : Désactivé VR : OFF Réduction du bruit : Désactivée Réduc. bruit ISO : Normale Mode couleur : Espace colorimétrique : sRVB Correction des tons : Réglage des teintes : Saturation : Accentuation : D-Lighting actif : Désactivé Contrôle du vignetage : Normal Contrôle auto de la distorsion : Désactivé Picture Control : [SD] Standard Fondé sur : [SD] Standard Réglage rapide : 0 Accentuation : 3 Contraste : 0 Luminosité : 0 Saturation : 0 Teinte : 0 Effets de filtres : Virage : Sys coord : Nettoyage du capteur d'image : 2013/02/21 10:01:35 [#End of Shooting Data Section] R.Vignolo0051_klein Trumpet Solo

 

 

 

 

 

 

 

Gautier Laurent3

 

 

Besetzung:

Johannes Stange – Trompete
Alexandra Lehmler – Saxophon
Pierre-Alain Goualch – Piano
Gautier Laurent – Bass
Rémi Vignolo – Drums

 

 

Samstag, 19. März 2016, 20.00 Uhr
Alte Feuerwache Mannheim [Brückenstraße 2], VVK 15 Euro*/AK 19 Euro / für Mitglieder der IG Jazz 12 Euro; Festivalpass VVK 20 Euro*/AK 25 Euro / für Mitglieder der IG Jazz 15 Euro| * zzgl. Gebühren

Wettbewerbskonzerte der 3 Finalisten
mit Publikumsabstimmung und anschliessender Preisverleihung

Johannes Ludwig Quartett

Johannes Ludwig QuartettJohannes Ludwig – Altsaxophon
Andreas Feith – Piano
Max Leiss – Kontrabass
Julian Fau – Schlagzeug

Johannes Ludwig (Jahrgang 1988) ist gleichsam Saxophonist und Komponist. Mit seiner langjährigen Working Band spielt er die Musik, die ihm am meisten am Herzen liegt: melodischen, groove-basierten Jazz mit eingängigen Themen, die von farbenreicher, komplexer Harmonik zum Leuchten gebracht werden.

Die vier Jungs verstehen sich blind – sie spielen in diversen Konstellationen seit über 10 Jahren zusammen, haben ihre Musik immer gemeinsam weiterentwickelt und gegenseitig ihren Sound geprägt. Hier geht es um die gesangliche Qualität in der Musik, größtmögliche Energieentfaltung, maximale Improvisationsfreude und die Suche nach dem perfekten Ineinandergreifen der musikalischen Einzelimpulse. Alles geschieht auf einem hohen instrumentalen Niveau, das aber nie in den Vordergrund drängt, es geht immer darum, ein geschlossenes Gesamtwerk zu schaffen, das Emotion transportiert und sich bei den Hörern einprägt.

Henning Sieverts auf BR Klassik über „Airbourne“, das letzte Album der Band: „Wohltuend atmende Musik mit viel Zeit für Entwicklung“.

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Denis Gäbel Quartet


fabian stuertz 2016.02.28 - denis gäbel quartet 0007-c (1)Denis Gäbel – Saxophon

Sebastian Sternal – Piano
Martin Gjakonovski – Bass
Silvio Morger – Drums

„Er gehört zu den gefragtesten Saxofonisten Deutschlands, und Denis Gäbel kann es sich leisten, seine Band ebenfalls mit den gefragtesten Instrumentalisten ihres Fachs zu bestücken…“ lobte der Produzent Volker Dueck das Line-Up von Gäbels 2013 erschienener CD Neon Sounds. Mit der aktuellen Quartett-Besetzung führt Gäbel dieses Prinzip auch bei seinem 2015 veröffentlichten Album Ronda fort. Zu einem akustischeren und pureren Jazzsound zurückkehrend, sind seine Kompositionen hierbei erneut von starken und klaren Melodien geprägt. Sie bilden den Ausgangspunkt für die teils zart schwebenden, teils energetisch swingenden Improvisationen der vier Akteure.

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BASTIAN JÜTTE QUARTET

BastianJutteQuartetFlorian Trübsbach – Altsaxophon, Klarinette
Rainer Böhm – Klavier
Henning Sieverts – Bass, Cello
Bastian Jütte – Schlagzeug, Komposition

„Happiness Is Overrated“ kann man tatsächlich wörtlich nehmen, wenn man hört, wie das Bastian Jütte Quartet mit den stimmungsvollen und traurig schönen Vorlagen aus der Feder des Bandleaders umgeht. Die Musiker verwandeln Melancholie in pure Kraft, Traurigkeit in verspielte Lebendigkeit.

Insofern sollte man Titeln wie „Room of Sadness“ oder „The Prisoner“ zwar mit Ernsthaftigkeit, aber auch einem leichten Augenzwinkern begegnen. Bastian Jütte kam beispielsweise auf den Titel „Happiness Is Overrated“, als er selber darüber lachen musste, wie traurig die gerade geschriebene Melodie mal wieder klang.

Den Stücken der aktuellen CD liegen zum Teil rhythmisch sehr komplexe Strukturen und Konzepte zugrunde, die den Musikern als Spielwiese für ihre gemeinsamen improvisatorischen Ausflüge dienen. Diese sind aber ganz fein und unaufdringlich in die Kompositionen eingewoben, so daß sie den warmen Grundcharakter der Musik noch verstärken und sich dabei nicht in den Vordergrund drängen. Der Schlagzeuger und ECHO Jazz Preisträger Bastian Jütte hatte die Besetzung des Quartetts bereits beim Schreiben im Kopf, ehe er den Altsaxophonisten und Professor Florian Trübsbach, den überragenden Pianisten Rainer Böhm und den ECHO Jazz Preisträger Henning Sieverts am Kontrabass und Cello für die Band angefragt hat. Von daher überrascht es nicht, daß das Quartett perfekt miteinander harmoniert, zumal sich alle vier seit mittlerweile 20 Jahren kennen und schätzen.

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Vorverkauf
Alte Feuerwache

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