Neuer Deutscher Jazzpreis 2019: Start der Bewerbungen für den Kompositionspreis

Neuer Deutscher Jazzpreis 2019: Ab sofort können sich KomponistInnen für den Kompositionspreis bewerben!

Im Jahr 2019 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum 14. Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Er ist mit 10.000 Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazz-Szene. Das Festivalwochenende findet am 15. und 16. März 2019 in der Alten Feuerwache Mannheim statt.

Eine Jury wählt aus den meist über 200 Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession zehn Bands aus. Der jährlich wechselnde Kurator – immer ein international anerkannter Jazzmusiker – bestimmt aus dieser Vorauswahl drei Bands, die in Mannheim auftreten werden. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzetteln, wer der Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Bandpreises und des mit 1.000 Euro dotierten Solistenpreises sein soll.

Kurator wird der französische Kontrabass-Virtuose Renaud Garcia-Fons (Video) sein, welcher am Freitag, den 15.03.19 ein Solokonzert in der Alten Feuerwache Mannheim geben wird. Die Wettbewerbskonzerte der drei vom Kurator vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 16.03.2019 statt.

Bands können sich für den Neuen Deutschen Jazzpreis 2019 bewerben. Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden. Anmeldeschluss ist der 30.10.2018.

Auch den mit 2.000 Euro dotierten Neuen Deutschen Kompositionspreis wird es in 2019 wieder geben. Hier entscheidet am Ende ebenfalls das Publikum. Der Neue Deutsche Kompositionspreis ist kein Arrangement-Preis, gewünscht ist vielmehr eine Jazz-Komposition für die von der IG JAZZ festgelegte Besetzung: chromatische Mundharmonika, Trompete oder Flügelhorn, Vibraphon, Kontrabass und Schlagzeug. Die Wettbewerbskompositionen werden von der von IG JAZZ Mitglied Jens Bunge zusammengestellten Band zur Eröffnung präsentiert und das Publikum stimmt direkt danach über die Gewinnerkomposition ab.

KomponistInnen können sich ab sofort für den Neuen Deutschen Kompositionspreis bewerben. Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden. Anmeldeschluss ist der 30.11.2018.

BYRN! (Bühl / Neuhaus / Jung / Robin)

BYRN! (Bühl / Neuhaus / Jung / Robin)

Dienstag, 09.10.2018 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Alexander Bühl – saxophone
Christoph Neuhaus – guitar
Jean-Yves Jung – hammond
Jean-Marc Robin – drums

Jazzpreisträger Baden-Württemberg 2018 Alexander Bühl mit seinem aktuellen deutsch-französischen Hammond Jazz & Groove Quartett

Groove & Jazz vereinen die 4 hochkarätigen Musiker aus Deutschland und Frankreich in ihrer Band „BYRN!“.

Eine brodelnde Hammond Orgel, groovende Drums und virtuose Gitarren- & Saxophon-Lines bilden den Sound dieses internationalen Quartetts, das eigene Kompositionen und ausgewählte Covers präsentiert !

Die beiden süddeutschen Musiker Christoph Neuhaus (git) und Alexander Bühl (sax) sind Preisträger der Kunststiftung BW und regelmäßig mit Bands/Künstlern wie u.a. SWR Big Band, Fola Dada und Joo Kraus zu hören. Der Hammond-Orgler Jean-Yves Jung und Schlagzeuger Jean-Marc Robin aus Frankreich sind als Sideman international in der Band von Bireli Lagrene unterwegs und unterrichten an den Musikhochschulen in Mainz und Metz (FR). 

Video | Homepage Neuhaus | Homepage Bühl | Veranstaltung bei Facebook

Fola Dada & Rainer Tempel

Fola Dada & Rainer Tempel

Dienstag, 02.10.2018 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Fola Dada – vocal
Rainer Tempel – piano

Vocal & Piano – Ein Liederabend nach Texten von Edgar Allan Poe und Emily Dickinson.

25 Jahre Arbeit als Jazzkomponist und darunter fast nur Instrumentales – dieser Zustand war für Rainer Tempel irgendwann nicht mehr haltbar. Schließlich gehörte insbesondere das romantische Kunstlied schon früh zu einer seiner liebsten Gattungen, und das Great American Songbook ist ohnehin ständiger Begleiter eines Jazzmusikers. Dies in Verbindung mit der Liebe zu den zeitgenössischen, „echten“ Songwritern wie James Taylor, Elvis Costello oder Randy Newman führte Tempel schließlich dazu, sich dem Thema Lied einmal dezidiert zu widmen.

Nun sind Text und Musik beim Lied aus gutem Grund meist auf mehrere Schultern verteilt – Rainer Tempel entschied sich schließlich für Vertonungen von Gedichten zweier englischsprachiger Dichter: Emily Dickinson und Edgar Allan Poe.

Ergebnis sind zwei Liederzyklen bestehend aus jeweils zehn Gedichten. Kaum improvisiert, und doch Jazz, häufig durchkomponiert und doch songhaft, auch strikt in time und doch Kunstlied.

Mit Fola Dada hat Rainer Tempel die ideale Interpretin gewinnen können. Sie sieht sich selbst als erzählende Sängerin und ist stimmlich so wandelbar, dass sie jedes Gedicht mit einer eigenen Tonsprache bereichern kann.

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Henning Sieverts Symmethree – „Aerea“

Henning Sieverts Symmethree – „Aerea“

Dienstag, 25.09.2018 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Henning Sieverts – bass/cello/composition
Nils Wogram – trombone
Ronny Graupe – 7-string-guitar

All-Star Besetzung! Drei der spannendsten Instrumentalisten dieser Tage präsentieren Sieverts’ neues Album „Aerea“ in diesem ungewöhnlich Instrumentierten Trio.

Ein Mosaik von feiner, raffinierter Schönheit“ (Stereo)

Henning Sieverts spielt gern. Nicht nur Musik . Er schätzt  auch Kreuzworträtsel, Schach und Sudoku. Ihn interessieren Querverbindungen von Buchstaben, Zahlen und Tönen. Das Besondere daran: Aus dieser Spielleidenschaft formt er Klänge – und die haben außergewöhnlichen Witz (oder besser: Geist) und eine ganz eigene Schönheit.

Mit seinem Trio „Symmethree“ spürt Henning Sieverts  der (oft verborgenen) Schönheit der Symmetrie nach. Dabei mischen sich die Klangfarben von Posaune, Bass/Cello und Gitarre zu einem warmen Dreiklang.
Das ist kraftvoller Kammer-Jazz, bei dem die drei Musiker ständig ihre Rollen wechseln zwischen Solist und Begleiter.

Henning Sieverts, Nils Wogram und Ronny Graupe – drei international renommierte Meister-Musiker, allesamt mit zahlreichen Preisen dekoriert, die hier mit viel Herzblut, Spielwitz und Spaß zur Sache gehen – das Hörvergnügen ist garantiert!
„Wir spielen seit 2011 zusammen und hatten viel Zeit zusammen zu wachsen“, erzählt Sieverts und fährt fort:  „Jedes Konzert ist ein lustvolles Abenteuer, bei dem wir nicht nur die Zuhörer überraschen, sondern auch uns selber !“

Nun schickt Henning Sieverts  sein Trio „Symmethree“  auf einen neuen Flug durch symmetrische Landschaften: „Aerea“ heisst die aktuelle CD, eine poetische Wortneuschöpfung, die Luft und Raum verbindet.
„Henning Sieverts: Symmethree: Aerea“ wird heute erstmals live präsentiert!

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Neuer Deutscher Jazzpreis: Kurator und Termine stehen fest!

Neuer Deutscher Jazzpreis 2019: Kurator und Termine stehen fest!

 

Im Jahr 2019 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum 14. Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Er ist mit 10.000 Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazz-Szene. Das Festivalwochenende findet am 15. und 16. März 2019 in der Alten Feuerwache Mannheim statt.

Eine Jury wählt aus den meist über 200 Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession zehn Bands aus. Der jährlich wechselnde Kurator – immer ein international anerkannter Jazzmusiker – bestimmt aus dieser Vorauswahl drei Bands, die in Mannheim auftreten werden. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzetteln, wer der Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Bandpreises und des mit 1.000 Euro dotierten Solistenpreises sein soll.

Kurator wird der französische Kontrabass-Virtuose Renaud Garcia-Fons (Video) sein, welcher am Freitag, den 15.03.19 ein Solokonzert in der Alten Feuerwache Mannheim geben wird. Die Wettbewerbskonzerte der drei vom Kurator vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 16.03.2019 statt.

Ab sofort können sich Bands für den Neuen Deutschen Jazzpreis 2019 bewerben. Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden. Anmeldeschluss ist der 30.10.2018.

Auch den mit 2.000 Euro dotierten Neuen Deutschen Kompositionspreis wird es in 2019 wieder geben. Die Anmeldung hierfür startet in Kürze.

NEU: Tickets nun auch im Vorverkauf!

NEU: Tickets nun auch im Vorverkauf!

Tickets für die Dienstags-Konzerte im neuen Jazzclub Ella & Louis gibt es neuerdings auch HIER im Vorverkauf. Diese sind 2,00 € günstiger als an der Abendkasse. Also nichts wie ran da! (:

Sebastian Sternal & Claudius Valk Duo

Sebastian Sternal & Claudius Valk Duo

Dienstag, 18.09.2018 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Claudius Valk – saxophone
Sebastian Sternal – piano

Gewinner des „Neuen Deutschen Jazzpreis“ – Zwei herausragende und vielfach ausgezeichnete Künstler in ihrem intimen Duo-Projekt.

Seit mehr als 10 Jahren gehen Claudius Valk und Sebastian Sternal auf kammermusikalische Entdeckungsreise. Spontan und kommunikativ erforschen sie legendäre Jazz-Standards und eigene Kompositionen. Der Name ihrer CD ‚Lichtspielhaus‘ ist Programm, denn beide beherrschen meisterhaft das Spiel mit Licht, Farben und Klängen, und sie sind Geschichtenerzähler! Geschichten aus Köln, New York, Paris mal aufregend, mal beruhigend, mal alltäglich und bisweilen sentimental.

2014 erhielt das Duo Sternal/Valk den „Neuen Deutschen Jazzpreis“. Claudius Valk und Sebastian Sternal sind vielfach preisgekrönte Jazzmusiker. Sebastian Sternal ist Preisträger „Echo Jazz“, Claudius Valk wurde als bester Solist im „Neuen Deutschen Jazzpreis“ gekürt. Beide Musiker spielten mit namhaften Jazzgrößen zusammen und waren bei zahlreichen CD-Einspielungen beteiligt. Beide arbeiten am Lehrstuhl für Jazz der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Valk ist dort Professor für Jazzsaxophon, Sternal für Jazzklavier.

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Klapsmühl‘-Abschiedskonzert der IG-Jazz Mannheim

Klapsmühl’-Abschiedskonzert der IG-Jazz Mannheim

Dienstag, 05.06.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], €13,-/9,-/5,-

Besetzung:
Christian Eckert – guit
Volker Engelberth – piano
Matthias Debus – bass
Dirik Schilgen – drums
& Special Guests !

Nach vielen Jahren mit unzähligen wunderbaren Veranstaltungen in der Klapsmühl’ am Rathaus verabschieden wir uns als IG-Jazz an diesem Abend mit einem Sonderkonzert von unserer alten Spielstätte.

Unser Dank gilt dem gesamten Team der Klapsmühl’ – ganz besonders und an vorderster Stelle Urban Huber, Renate Neuer und Wolfgang Schmitter für die fantastische Zusammenarbeit und Unterstützung!
Freut euch mit uns auf einen spannenden Konzertabend und ein tolles Programm mit einigen Überraschungsgästen. Die Rhythmusgruppe des Abends besteht aus den hauptverantwortlichen Programmgestaltern unserer Dienstagsreihe während der letzten Jahre.

Im September geht es dann – wie gewohnt dienstags – weiter in Mannheims neuem Jazzclub ‚Ella & Louis‘.

Wir freuen uns auf euch!

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Schmid’s Huhn – CD Release

Schmid’s Huhn – CD Release

Dienstag, 29.05.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], €13,-/9,-/5,-

Besetzung:
Stefan Karl Schmid – sax, b-clar
Leonhard Huhn – sax, b-clar
Stefan Schönegg – bass
Fabian Arends – drum

 

 


„eine gelungene Verschmelzung von Komposition und freier Improvisation [..] füllen souverän den Raum zwischen Tradition und Avantgarde, zwischen Kontrolle und Freiheit.“ (Jazzpodium)

SCHMID’s HUHN, eine der interessantesten Bands der Jazzmetropole Köln, veröffentlichte 2014 beim Berliner Vinyl-Label shoebill music ihre erste LP. Nun folgt 2018 der zweite Paukenschlag mit dem Album GOLDEN SPHERES, das mit dem Deutschlandfunk coproduziert wurde. Mit nur drei Mikrophonen im Kammermusiksaal des DLF eingefangen, spiegeln die Aufnahmen auf grazile Weise den einzigartigen Mischklang und die Klangwelten des Quartetts wider. Elf Eigenkompositionen verbunden durch fünf rotierende Sphären kreieren ein Gesamtbild, das bisweilen Verknüpfungen zum Cool Jazz der 1960er Jahre anklingen lässt, diese aber auf direktem Wege durch das geschickte Integrieren avantgardistischer Elemente ins Diesseits befördert.

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Made in Mannheim: Paul Janoschka „Off Again“

Made in Mannheim: Paul Janoschka „Off Again“

Dienstag, 22.05.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], €8,-/5,-

Besetzung:
Ben Thomas –  bass
tba – sax
Paul Janoschka – piano
Felix Ambach- drums

 

 

 

 

 

Wann wird Musikwahrnehmung zu einer emotionalen Erfahrung? Wie beeinflussen Klänge unsere Gefühlswelt und wie hilft uns Musik dabei unsere Erlebnisse zu verarbeiten? Diese Fragen versuchen Paul Janoschka und seine Mitmusiker zu beantworten – mit modernem Jazz. Dabei spielt die wechselseitige Beziehung zwischen festgeschriebener Komposition und Improvisation innerhalb der Band die entscheidende Rolle. Gefühlszustände sollen durch die Komposition festgehalten, mit Hilfe der Improvisation entwickelt, umgewandelt und neu erlebt werden können. Dabei steht das individuelle, augenblickliche Erleben der musikalischen Situation von jedem einzelnen Spieler im Fokus. Beobachtend oder sich gegenseitig kommentierend, unterstützend oder herausfordernd treten die jungen Musiker gemeinsam als Protagonisten auf, um immer wieder unvorhergesehene Momente der Spannung und Interaktion zu erzeugen.

Paul Janoschka ist Preisträger des Yamaha Jazz Piano Wettbewerbs 2016 und Stipendiat der Yehudin Menuhin Live Music Now Stiftung Rhein-Neckar.

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