Gebhard Ullmann „20 Years Of Basement Research“

Gebhard Ullmann ‚20 Years Of Basement Research‘

Dienstag, 24.04.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung:
Gebhard Ullmann – sax
Julian Argüelles – sax
Steve Swell – trp
Pascal Niggenkemper –  bass

Gerald Cleaver – drums

 

 

Seit 20 Jahren unternimmt der international gefeierte deutsche Bläser Gebhard Ullmann mit seiner Band Grundlagenforschung in Sachen improvisierter Musik, um den Mechanismen musikalischer Dialoge, dem Suchen nach bisher ungehörten Klängen und dem Geheimnis der nonverbalen, intuitiven Kommunikation zwischen Individuen auf die Spur zu kommen. Entstanden sind in dieser Zeit sieben höchst inspirierte Alben der international hervorragend besetzten Band, zuletzt „Hat And Shoes“, das auch das 50. Album Gebhard Ullmanns als Leader bzw. Co-Leader ist. Behende und scheinbar anstrengungslos ziehen die fünf Musiker ihre verschlungenen Wege durch eine in freier Improvisation entstehende Klanglandschaft. Es regiert nicht der Zufall, sondern jeder einzelne Beteiligte scheint mit einem fein justierten Kompass ausgestattet. Und plötzlich schimmert wieder ein sauber arrangiertes, groovig treibendes Thema durch – aber war das überhaupt notiert? Posaunist Steve Swell spielte mit Lionel Hampton ebenso wie mit Anthony Braxton und gilt als führende Musikerpersönlichkeit der New Yorker Downtown Szene und einer der wichtigsten Posaunisten im Jazz von heute. Der Engländer Julian Argüelles ist als Mitspieler wie als Komponist weltweit gefragt. Pascal Niggenkemper zählt mittlerweile zu den renommiertesten europäischen Bassisten. Gerald Cleaver ist seit Jahren als einer der wichtigsten zeitgenössischen Schlagzeuger etabliert und wird wie der Bandleader Ullmann  von den DownBeat Critics Polls als „Rising Star“ gehandelt.

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Wanja Slavin – Lotus Eaters

Wanja Slavin – Lotus Eaters

Dienstag, 17.04.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung:
Max Mucha –  bass
Wanja Slavin – sax, synth
Rainer Böhm – piano
James Maddren – drums

Einer der besten Altsaxofonisten hierzulande und darüber hinaus ist er sowieso. Die entsprechenden Preise hat er bekommen. Sie wirken wie wichtige Zwischenstationen im Schaffen Wanja Slavins, keinesfalls wie Ziele in seinem Musikerdasein. Sein außerordentliches Talent als Improvisator und Interpret ist nur die Voraussetzung für alles Weiterführende. Wanja Slavin ist ein Bandleader, der mehr will, dies ist bei Lotus Eaters gut ersichtlich. Deswegen feilt er so skrupulös an den Arrangements, deswegen verändert er seine Band immer wieder personell, um die übergeordneten Ideen seiner Musik immer schlüssiger einkreisen zu können. Vor diesem Hintergrund ist es dann auch irgendwie logisch, dass er sich nicht als vorpreschender Solist präsentiert, sondern als organischer Teil des Ganzen. Hier bekennt sich einer, der in diversen Avantgardekonstellationen das freie Spiel pflegt, zum songhaft Melodiösen. Wanja Slavin nennt die Lotus Eaters seine wichtigste Band. Und Wanja Slavin versteckt sich nicht hinter seiner Musik. Wie jeder in den Zeiten der Postmoderne muss er umgehen mit dem vielen, was da ist. Daraus dann das Eigene zu destillieren ist die Kunst, bei der er mit den Lotus Eaters sehr weit gekommen ist. Keine Kopien und keine Ironie gibt es bei ihm. All diese Krücken braucht er nicht, weil sie letztlich von der Angst zeugen, auch mal was ernst meinen zu müssen. Hier offenbart einer sein Ich, einer der weiß, dass Musikhören heute ebenso wie Musikmachen nur mit Referenzen im Kopf passieren kann. Also geht es Wanja Slavin darum, Partikel und Elemente in andere Kontexte zu setzen. Diese Verschiebungen haben bei ihm weder den Charakter witziger Collagen noch den kompetitiver Kraftmeierei. Hier entwickeln sie die Kraft, zu etwas Größerem zu wachsen. (Dr. Ulrich Steinmetzger)

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Made in Mannheim: Rosanna Zacharias Quintett

Dienstag, 10.04.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Besetzung:
Florin Küppers – guit
Rosanna Zacharias –  bass
Michael Schreiner – sax
Lukas de Rungs – piano
Micha Jesske – drums

Fünf finden Fünf, mal in Drei, mal in Vier, mal den Blues, mal nur den Groove, und dann auch, zum heulen schön, die Ballade an der Ecke. Mit einem Hang zu ungreifbaren Titeln, aber nahbarer Musik, einem großartigen Ensemble und ihrem wohlgenährten Bass-Sound kocht Rosanna Zacharias samt ihren vier `sous-chefs`ein musikalisches Süppchen – fein gewürzt und ohne Konservierungsstoffe – ein Ohrenschmaus. 

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Fabian Schöne – „Cast off“

Dienstag, 20.03.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung:
Axel Schlosser – trb/flh
Friedrich Betz- bass
Fabian Schöne – sax
László Szitkó – piano
Tobias Frohnhöfer- drums

Der gebürtige Flensburger und nun Mannheimer Saxophonist ist schon lange bereits in vielen unterschiedlichen Besetzungen erfolgreich unterwegs. Nun präsentiert der 71. Protagonist der renommierten Jazzthing:Next Generation Reihe, seine erste eigene Platte „Cast Off – Leinen Los“ und konnte hierfür als Stargast Axel Schlosser für sich gewinnen.  Seine Stücke bewegen sich im weiten Feld des Modern-Jazz und wechseln mal von hymnischen, malerischen Melodien zu energiegeladenen Phrasen und rockigen Grooves geerdet mit der Tradition des Jazz.
»Es hat mir nicht nur großen Spaß gemacht, an den Aufnahmen zu Fabians erstem Album mitzuwirken, sondern es bereitet mir auch viel Freude, das Resultat in seiner Gesamtheit nun einige Monate später zu hören. Hat man einmal die Play-Taste gedrückt, möchte man auf jeden Fall weiter hören!« (Axel Schlosser)

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Root 70

AnkerDienstag, 13.03.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung:
Nils Wogram – trb, melodica
Matt Penham – bass
Hayden Chisholm – sax
Jochen Rückert – drums

Nach mehreren Albumveröffentlichungen mit einem konzeptuellen Rahmen (Blues, with Strings, Standards) war es für ROOT 70 an der Zeit, sich wieder etwas Neuem zu widmen. Das aktuelle Album LUXURY HABITS legt daher nun seinen Schwerpunkt auf Rhythmus und unerwartete metrische Wechsel, auf die Arbeit mit komplexem musikalischen Material, das trotzdem gänzlich unverkrampft daherkommt. Dass dies so ist, liegt an ROOT 70s entspanntem und gleichzeitig kraftvollem Spiel, geschult in den zahllosen Konzerten der letzten 17 Jahre. Ein Konzert der Extraklasse – take the risk and get surprised!

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Other Animal (Slavin/Meyer/Meyer/Black)

Dienstag, 06.03.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung:
Peter Meyer – guit, electronics
Bernhard Meyer – bass
Wanja Slavin – dsax, clar fl, synth
Jim Black – drums, objects

 

Other Animal“ steht für das Unbekannte, Neue und Lebendige. Es beschreibt den Idealzustand beim Musizieren, den unverwechselbaren Klangkörper, den diese Band gemeinsam erzeugt, und die Musik selbst. Puls, Atmung, Bewegung, Energie, Intuition. Mit Jim Black, einem der einflussreichsten Schlagzeuger unserer Zeit und Saxophon Vulkan Wanja Slavin (Echopreisträger 2014) an ihrer Seite, stellen die Brüder Peter und Bernhard Meyer das beeindruckende Debut ihres neuesten Projekts vor. Auf dem liebevoll produzierten Album, sowie live kann man sich der endlosen Spielfreude und dem unerschöpflichen Ideenreichtum dieses Bandorganismus nicht entziehen. Unglaublich kraftvoll und klangschön zugleich spürt man mit jedem Ton, jedem Sound und jedem Groove, dass diese vier bedingslosen Indvidualisten dieselbe musikalische Sprache sprechen und es dem Moment überlassen gemeinsam ihre Musik in jede nur erdenkliche Richtung weiterzuentwickeln. In diesem Sinn ist Other Animal eine ganz besondere, charismatische Spezies.

In jüngster Zeit vor allem mit dem Melt Trio in Erscheinung getreten, arbeiteten die beiden Brüder auch bereits mit Künstlern wie Nasheet Waits, John Hollenbeck, Kurt Rosenwinkel, Carlos Bica oder Jan Bang. Die vielleicht bekannteste Jazzzeitschrift weltweit, das DOWNBEAT Magazin, widmet der Musik der beiden Brüder im April ein Feature.

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Axel Kühn Trio

Dienstag, 27.02.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung:
Axel Kühn – bass
Ull Möck – piano
Daniel Mudrack – drums

„Das ist Jazz im heutigen Sinne. Axel Kühns Kompositionen, vor allem ihr Songcharakter, prägen das Gesamtbild dieses hervorragend agierenden Trios“ (CONCERTO)

Axel Kühns Musik ist genreübergreifend konzipiert und gerade dadurch ein leidenschaftliches Bekenntnis zum unerschöpflichen Beziehungsreichtum des Jazz.“ (Jazzpodium)

Mit seinem jüngsten Werk „ZEITGEIST“, stellt das Trio um den preisgekrönten Bassisten und Komponisten Axel Kühn eindrucksvoll unter Beweis, wie homogen ihre Mischung aus Jazz, Grunge Rock, Pop und Weltmusik klingt. Die verschiedenen Genres verschmelzen zu einem ganz neuen Stil, welchen Bandleader Kühn „Grunge Jazz“ nennt. Konsequent wird der Weg, welchen das Trio bei seinem Vorgänger Album „OPEN-MINDED“ einschlug weitergegangen. Dabei hört man deutlich, dass ihre gemeinsame Reise nun schon einige Jahre anhält. Die Musik hat an Raffinesse, Eigenständigkeit, Power und Intensität deutlich dazu gewonnen. Zusammen agieren die 3 Musiker wie ein grosser Organismus bei dem alles perfekt aufeinander abgestimmt ist.

So entsteht ein ganz eigenständiger Triosound, der tief in unserer Zeit verwurzelt ist und immer von Axel Kühns persönlichem Anliegen zeugt. Es besteht darin, mit jedem Song ein klares emotionales Statement abzugeben, um den Zuhörer dort zu treffen, wo Musik die größte Wirkung hat: im Herzen.

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Made In Mannheim: W E L S

Dienstag, 20.02.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Besetzung:
Julius Gawlik – sax
Ferdinand Schwarz – trp
Johannes Mann – guit
Daniel Nagel – bass
Felix Ambach – drums

W E L S vereint fünf junge Musiker aus Köln, Amsterdam und Berlin. Die kollektive Band spielt ungezwungen. Modern Jazz. Voller Energie und Spielfreude.

Die Eigenkompositionen schwanken zwischen schwebenden Flächen und energetisch swingenden Improvisationen. Sie bieten Raum für die unterschiedlichen musikalischen Persönlichkeiten und für die Geschichten die sie erzählen. Im Mittelpunkt immer das Hören und Eintauchen in die Musik.

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Lisbeth Quartett – There is only make

Dienstag, 06.02.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung:
Charlotte Greve – sax
Manuel Schmiedel – piano
Marc Muellbauer – bass
Moritz Baumgärtner – drums

„Ein Quartett auf internationaler Augenhöhe“ (Süddeutsche Zeitung)

„Selten ist große Ausdruckskraft von so viel Anmut getragen wie in diesen Aufnahmen des Lisbeth Quartetts. Mindestens im Jazz, vielleicht auch darüber hinaus.” (Roland Spiegel, BR)

Zeit ist relativ, das wissen nicht nur Philosophen und Quantenphysiker. Auch das Lisbeth Quartett hat von je her einen eigenen Zeitbegriff. Erkennbar an der inneren Ruhe, mit der die Band ihre transparente bis dichte Musik im Studio und auf der Bühne entwickelt. Und an Charlotte Greves hintergründigen, teils lyrischen, im besten Sinne zeitlosen Kompositionen, die Tiefgang und unaufdringliche Leichtigkeit vereinen. Letztere resultiert vor allem aus Greves sensiblem und souveränem Spiel sowie ihrem leuchtenden, schwebenden Saxophonton. Mit geduldiger Zielstrebigkeit ist das Lisbeth Quartett weit gekommen. 2009 gegründet, seit 2012 paritätisch auf Berlin und New York verteilt, wurde es für seine zweite CD Constant Travellers mit einem Jazz-Echo als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Der Nachfolger Framed Frequencies (01/2014) erhielt ebenfalls viel Lob, auch international. „Charlotte Greve gilt als die neue Saxofonhoffnung der Republik“, war in der Süddeutschen Zeitung zu lesen, und im Fono Forum stand: „Mit großer Seelenruhe und einer nie zur Schau gestellten Virtuosität begeben sich hier vier Musiker auf eine viel versprechende Expedition.“ Melodische Bögen und klare Formen, subtiles Zusammenspiel und moderne Haltung geben dem Lisbeth Quartett einen eigenständigen Charakter und ein  internationales Profil.

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Maxime Bender ‚Universal Sky‘ feat. David Binney

Dienstag, 30.01.2018 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

 

 

 

 

 

Besetzung:
Maxime Bender – sax
David Binney – sax
Manu Codjia – guit
Jean-Yves Jung – org
Jérôme Klein – drums

 

Das Universum ist unendlich und hat keine Grenzen. Wir leben alle unter dem selben Himmel und sind durch so viele Dinge verbunden, so auch durch die Musik. Musik bringt die Menschen zusammen, Menschen aus der ganzen Welt, egal welche Sprache sie sprechen. In der Musik kann jeder mit jedem kommunizieren. Das neue Projekt von Maxime Bender, „Universal Sky“, mit Manu Codjia auf der Guitarre, Jean-Yves Jung auf der Orgel und Jérôme Klein auf dem Schlagzeug ist ein französisch-luxemburgischer Mix. Das Ziel des Projektes ist es die Grenzen zu überspringen und Emotionen durch Musik auszudrücken. Die vier Mitglieder der Band haben zurzeit sehr erfolgreiche Karrieren als Leader und Sidemen von mehreren Projekten und bringen hiermit eine Vielfalt von Erfahrung und Talent auf eine Bühne.

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