Neuer Deutscher Jazzpreis 2016

Freitag, 18. März 2016, 20.00 Uhr
Alte Feuerwache Mannheim [Brückenstraße 2], VVK 15Euro*/AK 19Euro. Festivalpass VVK 20Euro*/AK 25Euro * zzgl. Gebühren
zum Vorverkauf

Jazzlabor Mannheim-Toulon

Jacky Terrasson Trio

Jacky2ColorJacky Terrasson ist, so steht es in der der französischen Wochenzeitschrift Telerama, ein « Pianist des Glücks ». Mit seiner Improvisationslust, Lebensfreude und Spontanität gelingt es diesem außerordentlichen Pianisten, sein Publikum Mal um Mal aufs neue zu begeistern. Jacques-Laurent Terrasson wurde 1965 als Sohn einer Afro-Amerikanerin und eines Franzosen in Berlin geboren und wuchs in Paris auf. 1993 gewinnt Jacky den renommierten Thelonious-Monk-Wettbewerb als talentiertester Jazz-Pianist des Jahres und geht mit Betty Carter auf Tournee. Er entschließt sich nach New York zu ziehen, wo er noch heute lebt. Genau ein Jahr nach seinem Triumph beim Thelonius-Monk-Wettbewerb wird Jacky Terrasson vom New York Times Magazin zu einem der „30 Künstler, die das Potenzial haben, die amerikanische Kultur in den nächsten 30 Jahren zu verändern“ gewählt. Er erhält einen Vertrag beim legendären US Plattenlabel Blue Note. Seine drei ersten Aufnahmen für Blue Note in Trio-Formation sind „Jacky Terrasson“, „Reach“ und „Alive“. Es folgen diverse Platten, mit Cassandra Wilson und Michael Brecker. Witz, Raffinesse und Fantasie sind Begriffe, die im Zusammenhang mit Jacky Terrasson immer wieder auftauchen. Offen für alle Strömungen des modernen Jazz geht Terrasson seither seinen beeindruckenden Weg und erarbeitet sich einen Stil der ihm eigen ist: subtil, basiert auf brillianter Technik, mit beeindruckender Dynamik und einer unerschöpflichen Kreativität.

Jazzlabor

R.Vignolo0051_kleinWie in den letzten Jahren, möchten wir auch in diesem Jahr unser Festival mit einer speziell für den Neuen Deutschen Jazzpreis zusammengestellten Band eröffnen.
Dabei geht es darum zu „netzwerken“, neue Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen und musikalisch eingefahrene Wege zu verlassen.Gautier Laurent3

In diesem Jahr wagen wir dafür mal wieder einen Blick über die Landesgrenze hinaus, nach Frankreich, genauer nach Toulon.Warum haben wir in diesem Jahr ausgerechnet Toulon als Partner für das Jazzlabor ausgewählt?

Es gibt viele verschiedene Gründe dafür: Zum einen verbindet Mannheim und Toulon eine lange Städtepartnerschaft, die längst mal wieder auf der musikalischen Ebene aufgefrischt werden sollte.

Zum anderen haben wir in diesem Jahr einen französischen Kurator und mit der Auswahl des Jazzlabors steht der ganze Abend unter einem deutsch-französischen Stern.

Die Saxophonisten Alexandra Lehmler traf im Alexandra Lehmler Quintettletzten Jahr für ein Konzert im Goethe-Institut in Nancy auf die drei französischen Musiker. Schnell war klar: Die Formation passt musikalisch gut zusammen. Als sich dann auch noch herausstellte, dass zwei der Musiker aus Toulon stammen wurde der Entschluss gefasst dieses Zusammentreffen in den Partnerstädten zu wiederholen.

2014 GOZO @ Künstlerhaus Unterwegs Theater HeidelbergFull albMit dem Neuen Deutschen Jazzpreis und dem Jazzlabor wurde der richtige Rahmen dafür gefunden. Ein weiteres Konzert der Band wird 2016 in Toulon stattfinden.

Als weiterer Mannheimer Musiker komplettiert Johannes Stange die Band.

Es werden Stücke aller Bandmitglieder zu hören sein.

IMG_1375Besetzung:

Johannes Stange – Trompete
Alexandra Lehmler – Saxophon
Pierre-Alain Goualch – Piano
Gautier Laurent – Bass
Rémi Vignolo – Drums
 

 

Infos unter: www.neuerdeutscherjazzpreis.de

Phil Donkin – ‚The Gate‘

Dienstag, 02. Februar 2016, 20.00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-
Phil Donkin – ‚The Gate‘

G-------Phil-Donkin-(web)Phil Donkin – bass
Ben Wendel – saxophon
Glenn Zaleski – piano
Jochen Rückert – schlagzeug

The Gate ist das Debut-Album des Bassisten/Komponisten Phil Donkin, einem der gefragtesten jungen Talenten im Jazz und der Improvisierten Musik. Der gebürtige Brite etablierte sich erst in der jungen Londoner Jazzszene, bevor er sich auch in New York in der dortigen Szene einen Namen als höchst talentierter Musiker machte. Seit einiger Zeit lebt er nun in Berlin, wo er eine beachtliche Karriere als Gastmusiker genießen darf. Er begleitete John Abercrombie, Kenny Wheeler, Julian Argüelles, Evan Parker, Nils Wogram, Kurt Rosenwinkel und viele andere internationale Stars bei ihren dortigen Konzerten. Zusammen mit dem Grammy-nominierten Saxophonisten Ben Wendel, dem Schlagzeug-Zauberer Jochen Rückert und dem aufkommenden Meister Glenn Zaleski am Klavier hat er nun mit The Gate sein erstes eigenes Album eingespielt – ein Album mit viel Tiefe und Erfahrung. Zehn eigene Kompositionen und zwei Arrangements (Monk und Schostakowitsch) bersten schier vor Esprit und musikalischer Intelligenz. Die vier Musiker leiten den Hörer perfekt durch die komplexen Verläufe und unterschiedlichen Emotionen der Kompositionen.

Homepage | Veranstaltung bei Facebook

Christoph Möckel Quartett

Dienstag, 26. Januar 2016, 20.00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-
Christoph Möckel Quartett

F-------Mckel-(web)Christoph Möckel – saxophon
Simon Seidl – piano
Matthias Nowak – bass
Fabian Arends – schlagzeug

Einer der vielversprechendsten jungen deutschen Saxofonisten (Deutschlandfunk)

Möckels Stücke changieren zwischen expressivem Pinselstrich und fein ziselierten Skulpturen, die Basis sind für einen fantasievollen, eloquent gestalteten Modern Jazz. Vor allem dann, wenn Möckel auf dem Sopransaxophon zu hören ist, wird deutlich, was für ein Ausnahmetalent er ist: Seine Tonbildung ist klar und farbenprächtig, seine Phrasierung geschmeidig und schillernd, seine Sprache bringt seine musikalischen Gedanken frei von Klischees auf den Punkt. (Martin Laurentius/Jazzthing)

Obwohl der umtriebige Saxophonist Christoph Möckel schon seit längerem mit verschiedensten Besetzungen erfolgreich unterwegs und bereits auf vielen CD´s mit Protagonisten der deutschen Jazzszene zu hören ist, hat er sich mit seinem Debut unter eigenem Namen Zeit gelassen und dafür nun seine feste Working-Group gefunden.
Ein Quartett bestehend aus jungen, ehrgeizigen, mutigen und visionären Musikern der Kölner Szene. Das kreative Zusammenspiel der Band nährt sich aus einem ausgewogenen musikalischen Gedankenfluss, der aus einem großen Farbenreichtum und inspirierten Improvisationen schöpft. So klingt Jazz am Puls der Zeit. Kein modisches Gimmick, sondern ein ernstzunehmendes Statement.

Homepage | Veranstaltung bei Facebook

Made In Mannheim Special: Smazz In Concert

Dienstag, 19. Januar 2016, 20.00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-
Made In Mannheim Special: Smazz In Concert

E - - - smazz

Die JazzOrchester der Schulmusikabteilung der Musikhochschule Mannheim
Leitung – Jochen Welsch

Mittlerweile schon ein fester Bestandteil eines jeden Klapsmühl-Halbjahres – der Semester-Abschluß ‚Smazz In Concert‘!
Die Schüler für Musik begeistern, das ist das Ziel der Studenten, die an der Musikhochschule Mannheim im Fach Schulmusik ausgebildet werden. Durch seine mitreißende  Vitalität und die Fähigkeit, sich stetig durch andere Einflüsse weiter zu entwickeln, eignet sich gerade der Jazz dazu, Begeisterung zu wecken. Daher spielt diese Musikrichtung bei der Ausbildung zum Musiklehrer eine immer größere Rolle. Seit dem Aufbau der Ensembles im Jahr 2006 leitet der Komponist und Arrangeur Jochen Welsch diesen Zweig der Schulmusik-Abteilung. Zum Abschluß des Semesters präsentieren die Schulmusiker-Combo und -Bigband das Ergebnis ihrer Arbeit. Lassen Sie sich begeistern von den mitreißenden Beiträgen der Studenten.

Homepage | Veranstaltung bei Facebook

Nils Wogram’s Root 70 – ‚Wise Man Can Be Wrong‘

Dienstag, 12. Januar 2016, 20.00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-
Nils Wogram’s Root 70 – ‚Wise Man Can Be Wrong‘

D-------root-70_2013-07c-(w
Nils Wogram – posaune
Hayden Chisholm – saxophon
Matt Penman – bass
Jochen Rückert – schlagzeug

Jazz – wer wollte daran zweifeln – ist die beständigste Musikform der letzten 120 Jahre, und doch ist er einer permanenten Fluktuation seines Personals unterworfen. Kaum eine Band, die länger als eine Platte und Tour zusammenbleibt. Festgefügte Gruppen, die über Jahrzehnte in unveränderter Besetzung arbeiten, sind die große Ausnahme. Eine dieser Bands ist Root 70 mit Nils Wogram, Posaune, Hayden Chisholm, Saxofon, Matt Penman, Bass und Jochen Rückert, Schlagzeug. Nach 15 Jahren im aktiven Dienst muss man die Band nicht mehr vorstellen, sie ist eine Fixgröße im deutschen Jazz und weit darüber hinaus.

Homepage | Veranstaltung bei Facebook

Made In Mannheim – Carlos Trujillo ‚People‘

Dienstag, 15. Dezember 2015, 20.00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-
Made In Mannheim – Carlos Trujillo ‚People‘

C - - - Trujillo
Carlos Trujillo – piano
Michael Schreiner – saxophon
Florin Küppers – gitarre
Jan Dittmann – bass
Johannes Hamm – schlagzeug

‚People ist das neue Projekt des Komponisten und Pianisten Carlos Trujillo. Es ist ein Spiegelbild der Identität außerhalb des lateinamerikanischen Raumes im intimen Quintett-Format. Die Gruppe setzt sich zusammen aus herausragenden jungen Musikern der Region. Neue und frische Stücke, Songs mit einer klaren Struktur und Form hat die Band für diesen Abend ausgewählt. Alle einzigartig, vielseitig, mit diversen Einflüssen aus Folklore, Jazz, Pop und Rock. Ein Programm frei von stilistischen Vorurteilen und ganz bestimmt ein spannender Abend.

Veranstaltung bei Facebook

Oliwood (Steidle / Kalima / Gratkowski)

Dienstag, 08. Dezember 2015, 20.00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-
Oliwood (Steidle / Kalima / Gratkowski)

B - - - (evtl zoomen!!!) IMG_2880 Oliwood
Oliver Steidle – schlagzeug
Kalle Kalima – gitarre
Frank Gratkowski – saxophon

Knallbunt, wie sich Hollywood eben präsentiert, ist die Musik des Berliner Trio’s Oliwood. Drei ausgewiesene Protagonisten der Kreativ-Witrschaft, bringen hier ihre Leidenschaft für das Gerade-so-Machbare, das Nicht-mehr-Machbare und das Absurde in Einklang mit Harmonie und Schönheit – ein Zwiespruch? Mit Sicherheit! Doch auch das geht. Der Beurteilende sitzt ja immer alleine auf der Bank! Ein großer Bogen durch die Musikgeschichte, in der alle Register, des Was-Spaß-macht gezogen werden. Dogmen sind fehl am Platz, Überraschungen erwünscht! Die Kompositionen der drei, haben nicht viel gemeinsam und doch passen sie genau dort hin, wenn sie durch die drei hindurch geschlüpft sind. Ein Hollywood-Streifen, der zur Ausnahme, mal nicht auf die Klischees verzichtet, Film Musik, die keine Bilder braucht!

Homepage | Veranstaltung bei Facebook

TANN – ‚Nadel Verpflichtet‘

Dienstag, 01. Dezember 2015, 20.00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

TANN – ‚Nadel Verpflichtet‘

A - - - Tann_300_RGB
Dirk Haefner – gitarre
René Bornstein – bass
Demian Kappenstein – schlagzeug/percussion

Hören – und wissen, dass die Konzerte noch besser sind als das, was man auf der Konserve mitgeteilt bekommt (Süddeutsche Zeitung)

Tann stehen für erdigen Rock-Jazz mit knurrigen Gitarren, trockenen Bässen und zackigen Grooves. Sperriges Melodiegeäst wechselt mit fein verzweigten Rhythmen, melodische Riffs verwandeln sich in verschlungene Improvisationen oder rockige Klanglandschaften. All das mit einem gewissen Hang zu Überraschungen und dem nötigen Quantum Selbstironie. Mit Tann begeben sich die drei Instrumentalisten nun auf die Suche nach einem ganz eigenen Klang, tief hinein ins Dickicht der Genres zwischen Rock-Jazz und Experimental. Zu Ihrem Namen inspiriert wurden sie während der Aufnahmen in einem Studio mitten im Wald irgendwo zwischen Berlin und Magdeburg. Das Thema Wald schafft genügend Raum für klangliche Assoziationen, mit denen sich der eigenständigen Tann-Sound durchaus treffend beschreiben

Homepage | Veranstaltung bei Facebook