Dienstags-Konzerte

Derzeit finden leider keine Dienstags-Konzerte statt. Sobald es weitergeht, informieren wir euch hier oder über unseren Newsletter. Diesen könnt ihr hier abonnieren. Ab dem 20.07. finden wieder Sessions statt. Schaut doch auch da mal vorbei! Alle Session Termine findet ihr hier.

Hier eine Übersicht, über die letzten geplanten Konzerte:

Swing Guitars – From Duke To Django!| IG Jazz @ Ella & Louis – ABGESAGT!!

Dienstag, 05.05.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€


Besetzung:

Ruud van Duijse – Gitarre
Stefan Varga – Gitarre
Uli Holz – Kontrabass







Wenn SWING GUITARS loslegen, harmonieren 16 Saiten im mitreissenden Groove.

Frei nach einem Titel von Django Reinhardt präsentieren sich zwei Jazzgitarristen, die trotz ihres völlig unterschiedlichen Personalstils zusammen einen sagenhaften Sound haben. Wenn SWING GUITARS loslegen, harmonieren 16 Saiten im mitreissenden Groove. Standards wie Autumn leaves, Out of nowhere oder The shadow of your smile kombinieren sich mit den Eigenkompositionen der beiden Gitarristen zu einem Festival der Jazzgitarre. Ruud van Duijse, der legendäre Swinggitarrist aus Holland, der auf eine lange Karriere zurückblickt, ist der Grandseigneur des Mainstream. Er hat sich durch seine vielen Auftritte ein treues Stammpublikum erspielt. Stefan Varga spielt eher lyrisch und steuert auch mit seinem klassischen Background eine ganz eigene Klangfarbe bei. Unterstützt werden sie von dem Heidelberger Uli Holz am Kontrabass. SWING GUITARS spielen Evergreens von Duke Ellington, Cole Porter, George Gershwin und vielen anderen Helden der 40er Jahre. Ein Wiederhören mit alten Bekannten wie Bye bye Blues, Smile,  Out of nowhere oder Limehouse Blues. Melodien, die durch zahlreiche Filme und Musicals in Interpretationen von Frank Sinatra, Nat King Cole oder Marilyn Monroe zu Ohrwürmern wurden.

VideoHomepage

Double Trouble Ehwald / Landfermann / Lang / Burgwinkel  im Rahmen der Mannheim Music Week| IG Jazz @ Ella & Louis – ABGESAGT!!

Dienstag, 12.05.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€


Besetzung:

Peter Ehwald – Sax
Andreas Lang – Bass
Robert Landfermann – Bass
Jonas Burgwinkel – Drums






Von wegen Double Trouble: Dieses Quartett sorgt für anregenden vierfachen Spaß im angenehm ideologiefrei beackerten Grenzbereich zwischen Postbop, Avantgarde und Punkjazz.

Up, Down, Strange, Charme and Bottom. Was zunächst  klingt wie die Beschreibung von Tanzschritten einer skurrilen Choreographie sind tatsächlich aber die Namen von Quarks. Es heißt, dass kein Quark sich im Atomkern ohne ein entsprechendes anderes Quark in einem anderen Atomkern bewegt, mag dieser andere Atomkern auch auf der anderen Seite der Weltkugel sein. Sogar Phänomene wie die Liebe auf den ersten Blick werden auf solche Vorgänge im Allerkleinsten zurückgeführt. Wie Kleinstteile im Atomkern pulsieren auch die vier Musiker von Double Trouble umeinander und befeuern ihre Improvisationen. In solcher Dynamik bleibt keine Note im Vakuum stehen, sondern findet ihre Entsprechung und Fortführung in den Linien der Mitmusiker. 
Peter Ehwald improvisiert in der Sicherheit, dass gerade das Offene der musikalischen Dramaturgie eben diese spannend und dramatisch werden lässt. Seine Töne finden  – charmant, strange oder Up and down – in Schwingungen der beiden grandios aufspielenden Bässe ihren Wiederhall. Im Kontrast zu den beiden vorangegangen Alben von Double Trouble ist Up, Down, Strange, Charme and Bottom weniger durchkomponiert angelegt und fordert Andreas Lang und Robert Landfermann an den Bässen und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug dazu heraus, eigene Umlaufbahnen zu erfinden. Als gemeinsamer Klangkörper steuert das Quartett durch die Kompositionen Ehwalds mal in mikrokosmischer Dichte, mal in der Entzerrung und entwickelt so eine ganz eigene Klangsprache. Im Kern bleibt das Erbe des Jazz immer anwesend und beflügelt so das stetig Suchende in der Musik von Double Trouble. 

VideoHomepage

Concerto For Trumpet“ – Kicks’n Sticks Bigband feat. Christoph Moschberger| IG Jazz @ Ella & Louis – ABGESAGT!!

Dienstag, 19.05.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€

Besetzung:

Christoph Moschberger – Trompete
Jochen Welsch – Leitung
Kicks’n Sticks BigBand





BigBand-Time im Ella & Louis – einer der herausragendsten Trompeter der jungen Generation trifft auf das Jazzorchester der Metropolregion. 

Das Programm führt vom namensgebenden „Concerto For Trumpet“ von Harry James, mit seinen hoch-virtuosen Trompetenkapriolen und einer großen Portion Old-Time-Swing, über Mainstream Big Band Nummern bis hin zur poppigen Ballade im sanften Flügelhorn-Sound und treibenden Groove-Songs. Christoph Moschberger ist ein Paradebeispiel angewandter musikalischer Vielseitigkeit. Er steckt in keiner Schublade, ist nicht nur Lead-, Jazz-, Pop- oder Blasmusiktrompeter, sondern schlicht gefragt. In den Reihen der renommierten deutschen Rundfunk-Bigbands begleitet begleitet er internationale Größen des Jazz. An der Seite von großen Rock und Pop-Acts wie Xavier Naidoo, BAP oder Gregor Meyle – um nur einige zu nennen – steht er im Rampenlicht und vor den Fernsehkameras. Und bei den „Egerländer Musikanten“ und seinen Solokonzerten mit Orchestern lebt er seine Leidenschaft für die traditionelle Art der geblasenen Musik voll aus! Wie selbstverständlich schafft es Christoph Moschberger aus diesem musikalischen Spagat seine eigene künstlerische Identität zu formen ohne dabei jemals beliebig zu wirken. Dies wird er auch beim gemeinsamen Konzert mit „Kicks ’n Sticks“ unter Beweis stellen dürfen. 

In den Reihen der Kicks ’n Sticks Bigband versammeln sich die besten Jazzmusiker der Metropolregion Rhein-Neckar, um ihrer gemeinsamen Leidenschaft – der Big Band Musik in all ihren Facetten – zu frönen. 

Mit Christoph Moschberger als Solist trifft die Band auf einen der bekanntesten Vertreter der blasenden Zunft.

VideoHomepage Kicks n` Sticks|Homepage Christoph Moschberger

Common Ground Nowak / Gille / Kaufmann / Elgart | IG Jazz @ Ella & Louis – ABGESAGT!!

Dienstag, 26.05.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€

Besetzung:

Matthias Akeo Nowak – bass
Sebastian Gille – sax
Achim Kaufmann – piano
Bill Elgart – drums






Hochklassiges Quartett um vier Schwergewichte der deutschen Jazzszene.

Musik geschieht. Wie absichtslos: ein Gedanke, ein zweiter, dann ein weiterer, und schon hat sich alles verändert und die Gedanken haben eine neue Gestalt angenommen. So oder so ähnlich ist das Ideal des Jazz. Musiker kommen zusammen, einer spielt und hat eine Idee, die anderen kommen dazu und lassen Dinge geschehen, unvorhersehbare, ungeahnte, sehr persönliche Dinge: das Ziel ist Schönheit und Ausdruckskraft. Treffen vier Musiker aufeinander: Der Kontrabassist Matthias Akeo Nowak und der Tenorsaxofonist Sebastian Gille, der Schlagzeuger Bill Elgart und der Pianist Achim Kaufmann – sehr verschieden, was Alter und Lebensweg angeht und doch verblüffend dicht beieinander, wenn man den Fluss der musikalischen Ideen in den Fokus stellt. Da ist Sebastian Gille, der Jüngste im Quartett, geboren 1983 in einem Dorf bei Quedlinburg im Harz, für den das Ende der DDR gerade rechtzeitig gekommen war, um ihm die Tore zum Jazz zu öffnen. Schnell entwickelt sich der junge Saxofonist zu einem der eigensinnigsten und ausdrucksstärksten Vertreter seines Fachs weit und breit, in dessen Ton bei aller Wärme der Atem zu hören ist, Sensibilität und Verletzlichkeit und der Wille, Grenzen zu überschreiten. In Köln trifft Sebastian Gille, (in Zoglau 2015 mit dem Robert Landfermann Quintett) auf Matthias Akeo Nowak (2012 in Zoglau mit den Lotus Eaters), und gemeinsam beschließen sie, dieses Quartett zu gründen. Nowak, geboren in Berlin, familiär mit Spuren japanischen Ursprungs verbunden, verwurzelt in einem weiten Feld zeitgenössischer Musik zwischen Jazz, Rock und Symphonik und bekannt als ein Virtuose der mannschaftsdienlichen Ökonomie, ist sieben Jahre älter als Gille und funkt ganz offensichtlich auf der gleichen Wellenlänge.

Als der in Würzburg lehrende Schlagzeuger Bill Elgart, Jahrgang 1942, ein Veteran des modernen Jazz, der seine ersten Meriten an der Seite von Musikerinnen wie Paul und Carla Bley oder Gary Peacock verdiente, zu den beiden stieß, bekam das Projekt Konturen. Mit Achim Kaufmann (s. das erste Konzert mit dem Sestetto Internazionale), geboren 1962 in Aachen, einem expressiven Abstrakten unter den Pianisten, der es wie kaum ein anderer versteht, in der Improvisation Spielfreude und Stringenz, Zufall und Struktur auszubalancieren, war bald der Vierte im Bunde gefunden. Gemeinsam spielen die vier so unterschiedlichen Musiker eine Musik, in der alle Voraussetzungen, die Unterschiede der Lebenswege und Erfahrungshorizonte keine Rolle mehr spielen – mit äußerster Konzentration arbeiten alle vier daran, immer wieder neue Melodien, Rhythmen, Texturen geschehen zu lassen. Ob es Elgart ist, der sein Schlagzeug mit einem enormen Farbenreichtum spielt, so dass unter den rhythmischen Akzenten melodische Bewegungen mitschwingen, oder Kaufmann, der mit den reichen Harmonien in seiner linken Hand stets das Potential für plötzliche Richtungswechsel bereit stellt; ob Nowak mit einer sehr ausgeschlafenen Phrasierung und großer Ruhe die verschiedenen melodischen Fäden verknüpft oder Gille, der mit seinem markanten, fast schon atemlosen Ton und einer nahezu asketischen Ruhe nur die Töne aneinanderreiht, die die Musik wirklich braucht: es ist hohe Improvisationskunst, die es hier zu erleben gibt.

VideoHomepage


Comments are closed.