Jazzpreis Archiv
Die Gewinner des MVV-Energie-Bandpreises beim Neuen Deutschen Jazzpreis 2010 sind das:
TIM ALLHOFF TRIO
Der Gewinner des Maritim-Solistenpreises beim Neuen Deutschen Jazzpreis 2010 ist:
Bodek Janke
Hier ein Filmbeitrag dazu:
Termin für 2011 wird voraussichtlich: 11./12.3.2011
Samstag 13.3.2010, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, Alte Feuerwache Mannheim
Eintritt VVK 9,- (zzgl. Gebühren) AK 12,- für IG JAZZ-Mitglieder 7,- an der Abendkasse
VVK unter: www.altefeuerwache.com/nc/tickets.html
Die 3 Finalisten sind:
Olivia Trummer Trio
Wolfgang Fuhr Trio 120
Tim Allhoff Trio
Im Anschluss an die Konzerte findet nach einer kurzen Pause,
in der die Stimmen ausgezählt werden, die Preisverleihung des
MVV-Energie-Bandpreises sowie des Maritim-Solistenpreises statt.
Olivia Trummer (Piano/Gesang)
Bodek Janke (Schlagzeug/Percussion)
Antonio Miguel (Kontrabass)
„Young, gifted and deutsch“ titelte Jazz thing einst – gemeint war
die Pianistin und Vokalistin Olivia Trummer, die sich als Zwanzig-
jährige mit ihrem Debütalbum „Nach Norden“ „ihre Position als
eines der größten Talente der deutschen Jazzszene“ (stereoplay)
sicherte. Um das Trio als Ganzes treffend zu beschreiben, muss
der hintere Teil des Zitats „… and deutsch“ allerdings ein wenig
umgestellt werden: Die polnisch-russische Abstammung und
multikulturelle Prägung von Schlagzeuger Bodek Janke, der in
Spanien lebende, auch in Deutschland höchst gefragte Kontrabas-
sist Antonio Miguel und schließlich der ausgedehnte Aufenthalt
der Band-Leaderin in der Jazzszene von New York City drängen
geradezu darauf, das Zitat in „deutsch and …“ umzuwandeln.
Auch in instrumentaler und musikalischer Hinsicht sind dem Trio
keine Grenzen gesetzt: In der westlichen klassischen Musik eben-
so heimisch wie im traditionellen und zeitgenössischen Jazz, wird
das Repertoire des Trios durch Olivia Trummers Bearbeitungen
klassischer Werke (z. B. Mozart, Couperin, Ligeti …) eingerahmt.
Dazwischen stehen ihre Jazzkompositionen und Songs auf Deutsch
und auf Englisch, die mittlerweile auf drei CDs veröffentlicht sind.
Laut Pressetext wird das Publikum „durch die Feinfühligkeit
und Spielfreude des Trios, durch den Optimismus, die Ernst-
haftigkeit, die tiefgründige Poesie und die selbstverständliche
Leichtigkeit ihrer Vortragsweise“ direkt angesprochen.
Wolfgang Fuhr Trio 120
Wolfgang Fuhr (Saxophon)
Florian Ross (Piano)
Dietmar Fuhr (Kontrabass)
Neuer Jazz aus Deutschland – so eigenständig und unverkrampft
wie im TRIO 120 gibt es ihn selten zu hören. Wolfgang Fuhr, Florian
Ross und Dietmar Fuhr präsentieren eine stilunabhängige Musik,
die sich stark an der Klangästhetik europäischer Kunstmusik orien-
tiert. Saxofon, Klavier und Kontrabass beschwören satte, expressive
Klangbilder herauf, die unvorhersehbar spannend und authentisch
in den Bann ziehen – „frei von musikalischen Kategorien oder ins-
trumentaltechnischen Konventionen“ (Jazz thing).
Die drei international erfahrenen Musiker kommunizieren mit-
einander virtuos auf höchstem Niveau und erzählen Geschichten
von einem unerschrockenen Gang durch Höhen und Tiefen des
Seelenlebens.
Saxophonist Wolfgang Fuhr lotet dabei alle Klang-und Ausdrucks-
möglichkeiten, von „samtig-hauchend“ bis „dreckig“, voll aus, und
er zeigt, „dass er den amerikanischen Jazz verinnerlicht hat, ohne
das europäische Idiom außer Acht zu lassen“.
Tim Alhoff Trio
Tim Allhoff (Piano)
Andreas Kurz (Kontrabass)
Bastian Jütte (Schlagzeug)
Der bereits mehrfach preisgekrönte Augsburger Pianist Tim Allhoff
machte sich nicht nur als Pianist (u. a. mit Larry Grenadier und
Dieter Ilg), sondern auch als Arrangeur und Komponist von Bühnen-
musik einen guten Namen.
Zusammen mit Andreas Kurz (u. a. Bassist bei „Enders Room“) und
dem Münchner Schlagzeuger Bastian Jütte spielt er hauptsächlich
Eigenkompositionen, „deren Charakter sowohl Einflüsse des Jazz als
auch der klassischen Musik widerspiegelt“. Innovative Arrangements
ausgewählter Jazz Standards und einzelner Poptitel finden sich
aber ebenfalls im Programm. Die Debut-CD des Trios ist gerade erschienen, mit dem Titel Prelude.
http://www.jazzthing.de/next-generation/tim-allhoff-trio.shtml
Bastian Jütte, der in Mannheim an der Musikhochschule studierte,
ist bereits zum zweiten Mal beim Jazzpreis dabei: 2007 spielte er
mit dem Saxophonisten Till Martin im Wettbewerb.
Drei junge Musiker, die aber alle schon viel Erfahrung mitbringen
(Bundesjazzorchester, Festivals, internationale Tourneen und
Auftritte mit diversen Jazzgrößen) und von denen jeder für sich
schon an vielen interessanten Projekten und CD-Einspielungen
beteiligt war.
http://www.timallhoff.de/
Vorauswahl:
Eine Vorjury (u.a. unter Beteiligung der IG Jazz, des Jazzinstitutes Darmstadt und mehrerer Journalisten) wählte aus den 202 Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession 14 Bands aus, die an den Kurator geschickt wurden. Der Kurator, immer ein international anerkannter Jazzmusiker, wechselt jedes Jahr, damit der Preis stilistisch offen bleibt.
Die 14 Bands die an den Kurator weitergeleitet wurden sind:
Andy Herrman Trio
Anke Helfrich Trio feat. Nils Wogram
Erste Deutsche Stubenjazz Combo
Grupa Janke Randalu
Hans Lüdemann TRIO IVOIRE
Jörg Brinkmann Trio
Marc Brenken Trio
No Tango & Strings
Olivia Trummer Trio
Panzerballett
Sebastian Gramss’ fossile3
SPANIOL 4
Tim Allhoff Trio
Wolfgang Fuhr TRIO 120
Die drei Finalisten werden Anfang Januar in einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Hier die aktuelle Presseerklärung:pressetext-neuer-deutscher-jazzpreis-mannheim-2010
Freitag 12.3.2010, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, Alte Feuerwache Mannheim
Eintritt VVK 16,- (zzgl. Gebühren) AK 19,- Festivalpass VVK 19,- (zzgl. Gebühren) AK 23,-
Für IG JAZZ-Mitglieder nur an der Abendkasse: 12,- Festivalpass 14,-
VVK unter: www.altefeuerwache.com/nc/tickets.html
Celebrating Kenny Wheeler
Kenny Wheeler (Trompete, Fügelhorn, Kompostionen, Arrangements)
plus
Diana Torto (Vocals)
Paolo Silvestri (Conductor)
& Big Band Kicks´n Sticks
Kurator Kenny Wheeler, einer der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Jazztrompeter und Jazzkomponisten, feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Daher möchten wir das Eröffnungskonzert ganz in das Zeichen seiner Musik stellen. Es ist eine große Ehre für uns, dass Kenny Wheeler extra für diesen Abend ein ganz besonderes und einmaliges Programm zusammengestellt hat:
Im ersten Set präsentiert Kenny Wheeler mit seinen langjährigen Partnern, der Italienischen Sängerin Diana Torto und dem Pianisten Paolo Silvestri und einer Mannheimer Rhythm Section einige seiner bekanntesten Kompositionen in verschiedenen Sextett-, Septett- und Oktett-Formationen.
Im zweiten Set stellt Kenny Wheeler als Deutschlandpremiere das Programm seiner neuen CD „Nineteen Plus One“ vor, auf der er sich einen langgehegten Traum erfüllte und zum ersten Mal Jazzstandards arrangierte – natürlich auf seine ganz eigene, virtuose und kreative Weise. Kenny Wheeler wird dabei von der Mannheimer Big Band „Kicks´n Sticks“ begleitet. Die von Frank Runhof geleitete erstklassig besetzte Band hat sich in den letzten Jahren durch Projekte mit Herb Geller, Ack van Rooyen, Alex Sipiagin, Peter King, Joe Gallardo u.a. einen hervorragenden Ruf erspielt.
Ein spannendes Projekt, bei dem man die oft gehörten Titel ganz neu entdecken wird! Besonders erfreut sind wir, dass es wieder gelungen ist, auch hervorragende regional ansässige Musiker in das Festivalprojekt einzubeziehen, da dies seit jeher ein wichtiges Anliegen der IG Jazz Rhein-Neckar ist.
Besetzung:
Saxophone und Reeds
Olaf Schönborn, Alex Kropp, Dirk Rumig, Gary Fuhrmann, Martin Schmitt
Trompeten
Volker Deglmann, Jens Müller, Heiko Hubmann, Michael Hammer, Alexander Hartmann
Posaunen
Jochen Welsch, Thomas Sauter, Marcus Franzke, Fabian Beck
Rhythmus
Volker Engelberth Piano
Judith Goldbach Kontrabass
Claus Kiesselbach Vibraphon
Tobias Kaiser Gitarre
David Anlauff Schlagzeug
Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim 2009 ist:
Frederik Köster Quartett
2. Gewinner: Carsten Daerr Trio
3. Gewinner: Angelika Niescier & André Nendza feat. kaj:kaj - das Streichquartett
Gewinner des Maritim-Solistenpreises ist:
Frederik Köster
!!! Beide Festivalabende wurden vom SWR2 mitgeschnitten!!!
Sendetermine:
7. April 21.03 Uhr (Kuratorkonzert)
14. April ab 21.03 (Wettbewerbskonzerte)
Special Event – Ausstellung von Joachim Kühn
Joachim Kühn, der Kurator des diesjährigen Jazzpreises ist nicht nur einer von Europas angesehensten Jazzmusikern, sondern auch ein leidenschaftlicher bildender Künstler.
In Zusammenarbeit mit der Galerie Lauth und der Universität Mannheim ist es uns gelungen, rechtzeitig zum Jazzfestival auch seine Bilder in Mannheim präsentieren zu können. Als Auftakt des Festivalwochendes wird die Ausstellung mit einer Vernissage am Donnerstag, den 12.Februar 2009 im Mannheimer Schloss eröffnet. Als Highlight wird Joachim Kühn dort auch Solo am Piano zu hören sein.
Die Bilder Joachim Kühns leben von ihrem rhythmisch - farbenreichen Spiel. Kühn improvisiert wie in Trance und ohne nachzudenken. Hier malt ein Künstler, der in der Malerei seine musikalischen unbegrenzten Ideen fortsetzt. Nicht von ungefähr malt Kühn Noten, die auf dem Bild ein Eigenleben entwickeln. Zum Malen angeregt hat ihn sein Freund, der Schlagzeuger Daniel Humair, der ihn mit der Pariser Kunstszene in Berührung brachte. Auf Ibiza, wo er seit Jahren lebt, motivieren ihn die außergewöhnlichen Lichtverhältnisse zum freien, intuitiven Malen.
Ort: Ostflügel des Mannheimer Schlosses
Haupteingang Universität Mannheim (der Beschilderung folgen)
Ausstellungsdauer: 12.Februar-19. März 2009, Öffnungszeiten: 8.00-20.00
Vernissage: 12. Februar, Beginn 18.00
Programm:
Eröffnung Freitag 13.2.2009, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Eintritt VVK 16,- (zzgl. Gebühren) AK 19,- Festivalpass VVK 19,- (zzgl. Gebühren) AK 23,-
VVK unter: www.altefeuerwache.com/nc/tickets.html
IG Jazz Festival Project:
Lindy Huppertsberg Ensemble
Lindy Huppertsberg | acoustic bass, Alexandra Lehmler| sax. Yelena Jurayeva | p, Angela Frontera | dr, perc
Mit Musikerinnen aus Brasilien, Kasachstan und Deutschland präsentiert die Kontrabassistin Lindy Huppertsberg eine Programm, das speziell für diesen Abend erarbeitet wurde.
Inspiriert durch die verschiedenen Temperamente und musikalischen Wurzeln entsteht eine spannungsreiche, energetische Musik, die in Eigenkompositionen und Arrangements aller Beteiligten brasilianische Grooves, Jazz und europäische Klassik-Elemente verbindet.
Lindy Huppertsberg ist als Bassistin und Bandleaderin eine feste Grösse der europäischen Jazzszene. Zunächst im traditionellen Jazz und Swing verankert, liess sie sich zunehmend von Modern Jazz, Funk, Latin und Pop Grooves inspirieren. Ihr Stil kann und will jedoch nie die Wurzeln verleugnen.
Alexandra Lehmler verfolgt in ihrem Quartett konsequent den Weg eines “strictly European and World” Jazz.
Yelena Jurayeva studierte in Kasachstan klassisches Klavier und fand in Westeuropa zum Jazz. Daraus ist ein aufregendes musikalisches Konzept entstanden.
Angela Frontera verbindet die traditionellen Sounds ihrer Heimat mit World Jazz-Elementen und funky grooves zu einem rhythmischen Feuerwerk.
JOACHIM KÜHN - Majiid Bekkas- Ramon Lopez “Kalimba“
Joachim Kühn- piano, alto saxophone
Majid Bekkas- guembri, oud, kalimba, voice
Der Pianist und Altsaxophonist Joachim Kühn ist seit mittlerweile vier Jahrzehnten einer der stilistisch vielseitigsten und innovativsten deutschen Jazzmusiker – und einer der wenigen deutschen Musiker, der es geschafft hat, auch international zu den ganz Großen gezählt zu werden. Mit seinem Spiel, das sich über alle Kategorien hinwegsetzt, profilierte er sich zu einem Musiker von Weltklasse. Er offenbart Vehemenz und Sensibilität, virtuose Technik und Phantasie, eine unverwechselbare Anschlagskultur und einen untrüglichen Sinn für Dynamik. Seine Projekte reichen von Europäischer Konzertmusik über Fusion und Free Jazz bis hin zu World Music.
Schon in den frühen sechziger Jahren sorgte der 1944 in Leipzig geborene Pianist mit den freien Improvisationen seines Trios für Furore. 1966 kehrte Joachim Kühn nach der Teilnahme eines von Friedrich Gulda organisierten Wettbewerbes nicht mehr in die DDR zurück. Noch im selben Jahr spielte er, gemeinsamen mit seinem Bruder, dem Klarinettisten Rolf Kühn auf den Berliner Jazztagen und dem Newport Jazzfestival. Kurz darauf veröffentlichte das legendäre Label Impulse eine Aufnahme von Kühn mit dem Coltrane-Bassisten Jimmy Garrison.
Danach zog Kühn nach Paris, spielte mit so unterschiedlichen Musikern wie Gato Barbieri, Don Cherry, Michel Portal und Phil Woods. In den siebzieger Jahren wurde er in den USA zum gefragten Fusion Musiker in Projekten mit Billy Cobham, Eddie Gomez und Michael Brecker. Zurück in Europa, konzentrierte sich Kühn in den 80er Jahren wieder auf das akustische Piano, v.a. in seinem Trio mit Daniel Humair und J.F. Jenny-Clark. Seithher begeistert er das Publikum wieder mit den verschiedensten Projekten von Großformationen (Michael Gibbs „Europeana“) bis Duo (u.a. mit Ornette Coleman)
Bei unserem Eröffnungskonzert präsentiert er mit dem Trio Kalimba seine derzeitige Lieblingsformation. Mit dem das Bass-ähnliche Lauteninstrument Guembri spielenden und singenden Marokkaner Majid Bekkas und dem spanischen Schlagzeuger Ramon Lopez entstand in dichter Interaktion die Entdeckung eines Klanges, der vom konventionellen Jazz-Klavier-Trio so weit entfernt erscheint wie Ornette Coleman vom traditionellen Jazz und der dennoch die Fortsetzung dieser Geschichte in einer trotz aller Konflikte kulturell näher zusammenrückenden Welt bedeutet.
Samstag 14.2. 20.00 Alte Feuerwache VVK 9,- AK 12,- Vorverkauf unter: www.altefeuerwache.com
Wettbewerb mit Konzerten der 3 Finalisten und anschließender Preisverleihung
Carsten Daerr Trio
Carsten Daerr – Piano, Oliver Potratz – Bass,Eric Schaefer – Schlagzeug
Auf der Skala der zu erwartenden Richtgrößen der kommenden Klavierjahre steht der Berliner Pianist Carsten Daerr ganz weit oben. Seine Fähigkeit, ein hohes Maß musikalischer Abstraktion und Reflexion in seine Musik zu integrieren, ohne dabei deren Unmittelbarkeit zu verlieren, macht ihn nicht nur zu einem gefragten Solisten, sondern unterscheidet auch seine Kompositionen deutlich vom musikalischen Mainstream. Und die Keimzelle von Carsten Daerrs Kreativität ist sein Trio mit Oliver Potratz am Bass und dem Schlagzeuger Eric Schaefer. Diesem Trio geht es um Kraftströme, vorsichtige Pulsierungen, aber auch herbe Eruptionen, die die Musik bestimmen. Energie!
Angelika Niescier & André Nendza
feat. kaj:kaj - das Streichquartett
Angelika Niescier - Alto, Soprano, Bass-Clarinett, André Nendza – Bass
Constanze Sannemüller - 1st Violin, Nadine Aquah-Ngoussi - 2nd Violin,
Valentin Alexandru – Viola, Felicia Medric – Cello
Die Musik des Ensembles will nicht so recht in ein Schema passen. Vieles ist auskomponiert und lässt Vorlieben für erweiterte Formen erkennen. Ist es deshalb „Klassik“? Gleichzeitig gibt es Raum für Improvisationen. Macht das die Musik zu Jazz? Interessante Fragen für ein musikwissenschaftliches Seminar. Aber nicht die Sache von Niescier und Nendza. Deren Anliegen ist vielmehr, ein Publikum mit offenen Ohren, das Musik nicht nur als passenden Hintergrund zum jeweils aktuellen Lebensstil wahrnimmt, zu erreichen. Niescier und Nendza verlangen im Gegensatz dazu vom Zuhörer ein zunehmend rares Gut: seine Zeit. Dafür wird er dann auch belohnt: So steht ein Hauch von Tango neben abstrakt Balladeskem, vererdete Ostinati im Einklang mit agogischen Bewegungen. Walzerklänge und Liedhaftes. Sperrige Intervallsprünge und melancholisches Sentiment. Verwobene Zeitebenen. Wechselbäder. Und im Kern ist alles immer Rhythmus.
Frederik Köster Quartett
Frederik Köster, tp, flgh; Tobias Hoffmann, g; Effekte; Robert Landfermann, bs; Ralf Gessler, dr
Der Trompeter Frederik Köster ist nicht nur einer der meist gelobten jungen Trompeter in Deutschland, sondern mit 30 Jahren auch schon Professor an der Musikhochschule und ein gefragter Arrangeur, der keine stilistischen grenzen kennt. Er spielte mit Nina Hagen und der Jazzkantine ebenso wie mit Emil Mangelsdorff oder der WDR Big Band.
„Purismus ist für Frederik Köster ein Fremdwort. Eine der größten Trompeten-Entdeckungen der letzten Zeit, die den Biss des Hardbop mit der Energie der Fusionmusik vereint.“ (WDR)
Und auch Randy Brecker schwärmt: „Frederik Köster’s new CD ‘Zeichen der Zeit’ is completely modern in conception and realization with world first! class playing and composing by Frederik and everyone else in this engaging band!“
ir sind gespannt auf Ihre Meinung!
Im Anschluss an die Konzerte findet nach einer kurzen Pause, in der die Stimmen ausgezählt werden, die Preisverleihung des MVV-Energie-Bandpreises sowie des Maritim-Solistenpreises statt.
Die Vorauswahl hat stattgefunden, folgende Bands wurden an Kurator Joachim Kühn weitergeleitet:
Angelica Niescier&André Nendza feat kaj:kaj
Arne Jansen Trio
BABY BONK
Carsten Daerr Trio
Esther Kaiser Quartett
Frederik Köster Quartett
Julia Hülsmann Trio
LeipJAZZig-Orkester, Leitung: Stephan König
NoTango
Oktoposse
Schorn Puntin Duo
Three Fall
Tingvall Trio
Vladimir Karparov Quartett
Im Jahr 2009 wird bereits zum vierten Mal der „Neue Deutsche Jazzpreis Mannheim“ vergeben. Das Festivalwochenende findet am 13. und 14. Februar 2009 in der „Alten Feuerwache“ Mannheim statt. Highlight des ersten Festivalabends wird das Konzert des Kurators Joachim Kühn und seiner Band. Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 14.02.2009 statt.
Ausgeschrieben und organisiert wird er von der IG-Jazz Rhein-Neckar, einem Verein von Jazzmusikern, der sich seit über 20 Jahren für die Förderung des Jazz einsetzt.
Bewerben können sich alle professionellen Bands, deren Mitglieder zur Mehrzahl in Deutschland leben. Es gibt keine Stil- oder Altersbegrenzung.
Bewerbungen bis zum 1.11.2008 an IG Jazz Rhein-Neckar, Brückenstr. 2, 68167 Mannheim.
Eine Vorjury (u.a. unter Beteiligung der IG Jazz, des Jazzinstitutes Darmstadt und mehrerer Journalisten) wählt aus den Bewerberbands (diese Jahr waren es 175) in einer anonymisierten Anhörsession 10 Bands aus, die dann dem Kurator geschickt werden. Der Kurator, immer ein international anerkannter Jazzmusiker, wechselt jedes Jahr, damit der Preis stilistisch offen bleibt. Die bisherigen Kuratoren waren Alexander von Schlippenbach, Wolfgang Muthspiel und Jasper van’t Hof. Dieser Kurator wählt dann drei Bands aus, die im Februar an einem Abend in Mannheim aufteten. Das dort anwesende Publikum entscheidet nach den Konzerten dann mit Stimmzettel, wer der Gewinner des mit 10.000.- Euro dotierten „MVV-Energie Bandpreises und des mit 1.000.- Euro dotierten „Maritim Solistenpreis“ sein soll.
Neuer Deutscher Jazzpreis 2008
Die künstlerische Qualität der bisherigen Gewinner spricht für das außerordentlich hohe Niveau des „Neuen Deutschen Jazzpreises“, das nicht zuletzt auch von den Kuratoren immer wieder hervorgehoben wurde:
Das Publikum wählte zum Sieger des Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim 2008:
MVV-Energie-Bandpreis:
Klima Kalima mit 66% der Stimmen: Kalle Kalima (g), Oliver Potratz (b) Olli Steidle (dr)
2. Platz: Spaniol4
3. Platz: Lars Duppler “Alliance Urbaine”
Maritim-Solistenpreis:
Olli Steidle mit 24% der Stimmen
2. Platz: Kalle Kalima
3. Platz: Frank Spaniol
Der Bandpreis (Euro 10.000) wird von der MVV Mannheim gestiftet, der Solistenpreis (Euro 1.000) vom Maritim Hotel Mannheim.
Fernsehbericht über das Festival
gefördert von
MVV Energie (Hauptsponsor) | Maritim Hotel Mannheim (Solistenpreis)
Grußworte | Programm ausführlich
Neuer deutscher Jazzpreis
15.2- 16.2.08, Alte Feuerwache Mannheim
Festivalpass VVK 19,- / AK 23,- €
Einlass 19:00, Beginn 20:00
Freitag, 15. Februar
VVK 16,- / AK 19,- €
Einlass 19:00, Beginn 20:00
Steffen Weber Trio feat. Norbert Scholly
Steffen Weber (sx), Norbert Scholly (gt), Matthias Debus (b), Axel Pape (dr)
van’t Hof / Catherine “Pork Pie - Reunion Concert”
Jasper van’t Hof (keyb), Philip Catherine (gt), Alexandre Cavaliére (violine)
Samstag, 16. Februar
VVK 9,- / AK 12,- €
Einlass 19:00, Beginn 20:00
Lars Duppler - Alliance Urbaine
Lars Duppler (p), Frank Sackenheim (sx), Dietmar Fuhr (b), Jens Düppe (dr)
Klima Kalima
Kalle Kalima (gt), Oliver Potratz (bs), Olli Steidle (dr)
Spaniol4
Frank Spaniol (sx, bcl), Ulf Kleiner (p), Markus Bodeseh (b), Sebastian Merk (dr)
Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim
Sehr geehrtes Publikum,
in Mannheim spielt die Musik! Die klassische Musik, die Popmusik und der Jazz bilden die drei Säulen der Musikstadt Mannheim. Neben dem großen Musikfestival im Herbst, „Enjoy Jazz“ mit seinen vielen internationalen Gästen, lenkt die jährliche Verleihung des „Neuen Deutschen Jazzpreises Mannheim“ im Frühjahr den Blick der Profis und des interessierten Publikums nach Mannheim.
Am 15. und 16. Februar 2008 wird zum dritten Mal der „Neue Deutsche Jazzpreis Mannheim“ vergeben. Ich freue mich, dass die IG Jazz die Initiative ergriffen hat, diesen besonderen Preis auszuloben und in diesem Jahr sein Profil noch einmal deutlich zu schärfen. Der mit 10.000.- Euro dotierte Preis wird von der MVV Energie gestiftet und ist der höchstdotierte Jazzpreis für professionelle Bands in Deutschland und zudem der einzige Jazzpreis, der vom Publikum vergeben wird. In diesem Jahr haben sich 175 Bands um diesen Preis beworben, was ich als ein positives Zeichen für seine Wertigkeit ansehe. Nachdem 2006 Alexander von Schlippenbach und 2007 Wolfgang Muthspiel als Kuratoren tätig waren, konnte für 2008 die Jazzlegende Jasper van’t Hof für die Endauswahl gewonnen werden. Jasper van’t Hof wird Ihnen seine Favoriten präsentieren. Aber entscheiden werden Sie, die Kenner und Freunde des Jazz!
Ein ganz besonderes, herzliches Dankeschön an die MVV Energie, die mit ihrem großzügigen Engagement auch in diesem Jahr diesen Wettbewerb erst ermöglicht hat. Mein Dank gilt ebenfalls dem Maritim Hotel, das den „Preis für den besten Solisten“ sponsert. Danken möchte ich dem Vorbereitungsteam der IG Jazz, die mit großem Engagement den diesjährigen Wettbewerb auf den Weg gebracht hat.
Und nun, verehrtes Publikum, möchte ich Sie herzlich zu den Konzerten in die Alte Feuerwache einladen. Kommen Sie und stimmen Sie für Ihren Favoriten!
Herzlichst
Dr. Peter Kurz
Oberbürgermeister
Arndt Weidler, Jazzinstitut Darmstadt
Liebe Jazzfreundinnen,
liebe Jazzfreunde,
ohne Zweifel: Es tut sich etwas in der deutschen Jazzlandschaft – und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als tue sich dabei gerade in den letzten Jahren besonders vieles in Mannheim und von Mannheim ausgehend.
Dabei war Mannheim schon immer ein jazzmusikalisches Zentrum. In der Alten Feuerwache finden seit Jahrzehnten hochklassige Jazzveranstaltungen statt, über lange Jahre etwa auch die Mannheimer Jazztage und nun – ebenfalls von der regen Initiative IG Jazz e.V. erdacht – das Wettbewerbsfestival um den „Neuen deutschen Jazzpreis“.
So genannte „Lifetime Achievement Awards“, die die Lebensleistung eines Künstlers würdigen, kennt auch die deutsche Szene schon einige. Jurypreise für gelungene CD-Produktionen oder Nachwuchspreise für talentierte Musikerinnen und Musiker werden hier und da vergeben. Ein Publikumspreis allerdings, wie der „Neue deutsche Jazzpreis“, sticht heraus, entwickelt, nicht zuletzt in einer Kunstform wie dem Jazz, der ja in besonderem Maße von seiner Aufführungspraxis, von der bewusst inszenierten Einmaligkeit seiner Konzertereignisse lebt, einen ganz besonderen Charme.
Ein solcher Preis kommt aber auch einer neuen Generation von Jazzmusikerinnen und Jazzmusikern entgegen, denn der neue deutsche Jazz hat inzwischen das Publikum für sich wiederentdeckt. Gott sei dank, möchte man meinen. Die Erkenntnis ist zurück im Jazz: Wer langfristig erfolgreich musikalisch arbeiten will, muss nicht nur seinen eigenen künstlerischen Ansprüchen gerecht werden, sondern auch sein Publikum mitreißen, muss es zu begeistern wissen, es für seine Sache überzeugen.
Die von Jasper van ’t Hoff kuratierte Auswahl von Musikern hat es heute in der Hand zunächst Sie, das Mannheimer und dann das Publikum überall in der Welt zu gewinnen. Eine schöne Aufgabe eigentlich, … für beide Seiten – viel Spaß dabei!
Arndt Weidler
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PROGRAMM
Steffen Weber Trio feat. Norbert Scholly
Steffen Weber (sx), Norbert Scholly (gt), Matthias Debus (b), Axel Pape (dr)
Der Saxophonist Steffen Weber stellt mit seinem Quartett ein völlig neues und komplett aus Eigenkompositionen bestehendes Programm vor. Alle Stücke wurden vom Bandleader speziell für dieses Projekt komponiert. Geprägt durch spannungsgeladene Themen, smoothe Harmonieabfolgen und unerwartete Wendungen erinnern die Kompositionen eher an Songs als an klassische Jazzstücke ohne die Improvisation, das wichtigste Merkmal des Jazz, zu vernachlässigen.
van’t Hof / Catherine “Pork Pie - Reunion Concert”
Jasper van’t Hof (keyb), Philip Catherine (gt), Alexandre Cavaliére (violine)
Pork Pie
In den Mittsiebzigern galt Jasper van’t Hofs Formation Pork Pie als Europas Antwort auf den US-Jazzrock. 1974 veröffentlichte Pork Pie das Album Transitory (MPS). Die Frontleute der Band – Charlie Mariano am Saxofon, Philip Catherine an der Gitarre und Jasper van’t Hof an den Keyboards – kamen 1979 noch einmal zusammen, um Sleep My Love (CMP) aufzunehmen, eines der schönsten Alben der Musikgeschichte. Für eine Generation von Jazzmusikern und Jazzfans wurde dieses spezielle Trio (ohne Bass und Drums) zu einer grundlegenden Erfahrung. Kennezeichnend für den Pork Pie fusion der 70ziger Jahre waren die funky electronic sounds von van’t Hof’s keyboard, Mariano’s komplexe Jazzimprovisationen, seine asiatisch geprägten Ambient Einflüsse, gemischt mit Catherine’s rocking Guitarsounds.
Nun – beinahe 30 Jahre später – planten die drei sich wieder auf der Bühne zu treffen; leider nun ohne den erkrankten Charlie Mariano. Niemandem tut dies mehr Leid als Charlie Mariano selbst, dessen Leben die Musik ist. Mit über 80 Jahren hat er Jahr für Jahr hunderte von Konzerten in den verschiedensten Besetzungen gespielt. Und wieder öffnet ihre warme, gesangliche Musik Fenster in eine Welt der Emotionen und Melodien: ein absolutes Highlight des europäischen Jazz. Als Special Guest haben Jasper van’t Hof und Philip Catherine den jungen belgischen Geiger Alexandre Cavalière, der in seiner Heimat schon als Star gefeiert wird, eingeladen.
Jasper van ‘t Hof (geboren am 30 Juni, 1947 in Enschede, Overijssel) ist einer der aktivsten Jazzmusiker der Europäischen Szene. In 1969, war er Mitglied in Schlagzeuger Pierre Courbois’ früher Europäischer Rockjazz Band Association P.C. (mit Gitarrist Toto Blanke). Im Piano Conclave Projekt spielte er untern andern mit George Gruntz, Joachim Kühn, Wolfgang Dauner und Keith Jarrett. Weiter Bands sind Eyeball (mit Saxofonist Bob Malach und Violinist Zbigniew Seifert), seine Band Face To Face (mit dem Dänisch Bassisten Bo Stief und Saxofonist Ernie Watts), sowie seine Crossover Combo Pili Pili (featuring die Afrikanische Sängerin Angelique Kidjo). Im Laufe seiner musikalischen Reise war dieser Niederländische Pianist Van ‘t Hof auch am Keyboard für Archie Shepp und viele andere.
Philip Catherine (geboren 1942 in London) ist seit den sechziger Jahren an der Spitze der Europäischen Jazzszene. Er hat mit Grössen wie Lou Bennett, Billy Brooks, Edgar Bateman, John Lee, Gerry Brown, Jean Luc Ponty, Larry Coryell, Alphonse Mouzon, Niels Henning Orsted Pedersen, Kenny Drew, Dexter Gordon, Toots Thielemans, Stéphane Grappelli, Charles Mingus, Chet Baker, Tom Harrell gearbeitet und war Mitglied von Focus.
Lars Duppler - Alliance Urbaine
Lars Duppler (p), Frank Sackenheim (sx), Dietmar Fuhr (b), Jens Düppe (dr)
Nach seiner Rückkehr als Stipendiat des Landes NRW an der Cite des Arts in Paris präsentiert Lars Duppler mit seinem neuen Projekt “Alliance Urbaine” gewissermaßen die Essenz seiner Wanderjahre: Beeinflusst durch längere Aufenthalte in Paris und Berlin und durch die Heimat seiner isländischen Mutter hat der Kölner Pianist ein Programm aus Kompositionen der letzten Jahre zusammengestellt, die in den unterschiedlichen Städten entstanden sind und musikalische Weggefährten seiner verschiedenen Stationen um sich geschart.
Klima Kalima
Kalle Kalima (gt), Oliver Potratz (bs), Olli Steidle (dr)
Verwurzelt in der finnischen bzw. skandinavischen (Jazz-)Musikästhetik, orientiert an der amerikanischen Free Jazz Tradition, vor allem der Coltrane-Coleman-Achse, beeinflusst von europäischen Postmodernisten wie Bill Frisell und Fred Frith sowie die Integration von Rock- und Funk-Einflüssen in den Jazz-Kontext: Der 1973 geborene finnische Gitarist und Komponist Kalle Kalima ist ein musikalischer Kosmopolit, der die unterschiedlichsten Erlebniswelten improvisierter Musik filtert und zu seiner eigenen musikalischen Sprache formt. Der Finne gehört zu den “jungen Wilden” des europäischen Jazz - ungezähmt und mit einer gehörigen Portion kreativer Verrücktheit. In seinem rauen aber stets fließenden Gitarrenspiel verbindet Kalima die Gelassenheit und Kühle Helsinkis mit der Urbanität seiner Wahlheimat Berlin.
Das Trio Klima Kalima spielt Kalimas Eigenkompositionen, die sehr viel Freiraum für Dialog und Improvisation lassen. Der melodisch erfindungsreiche und rhythmisch unnachgiebige Sound bleibt dabei der rote Faden. Die elektrische Gitarre hat die Hauptrolle in Kalimas Musik.
Spaniol4
Frank Spaniol (sx, bcl), Ulf Kleiner (p), Markus Bodeseh (b), Sebastian Merk (dr)
Bei SPANIOL4 treffen Jazzmusiker zusammen, deren Vorlieben und Stärken, so verschieden sie sein mögen, doch bei einem grundlegenden Thema in die gleiche Richtung zielen. Der gemeinsame Wunsch, Musik zu machen, die nicht vom Intellekt allein bestimmt wird, machte die Combo vom ersten Ton an zu einer packenden Working-Band, die sich wohltuend vom Mainstream abhebt. Das vielschichtige, moderne, sich stets erweiternde Repertoire, das ausschließlich aus Eigenkompositionen der Bandmitglieder besteht, spricht für die funktionierende Zusammenarbeit innerhalb des Projekts und hat als Resultat eine spielfreudige und homogene Kapelle. Im März 2006 präsentierte das Quartett auf einer dreiwöchigen Tour seinen aktuellen Tonträger LOON (die zweite CD der Band). Mit einem Auftritt auf dem Deutschen Jazzfest Frankfurt sorgte das Quartett (als Kleiner Gleich 5 mit Martin Lejeune an der Gitarre) im Oktober 2006 für Aufsehen.
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Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim 2008
Pressemeldung 02.01.2008
175 Bands bewerben sich um den mit 10.000.- Euro dotierten
Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim
Am 15. und 16. Februar 2008 wird in Mannheim zum dritten Mal der von der IG-Jazz Mannheim organisierte „Neue Deutsche Jazzpreis Mannheim“ vergeben. Der mit 10.000.- Euro dotierte Preis, der von der MVV Energie gestiftet wird, ist der höchstdotierte Jazzpreis für professionelle Bands in Deutschland und zudem der einzige Jazzpreis, der vom Publikum vergeben wird.
Als Kurator des Preises konnte für 2008 die Jazzlegende Charlie Mariano gewonnen werden. Von den 175 Bewerbern wurden von einer Fachjury 12 Bands vorgeschlagen, aus denen der jährlich wechselnde Kurator des Festivals drei Bands auswählt, die dann am 16.02.2007 in der Alten Feuerwache in Mannheim auftreten werden. Das dort anwesende Publikum wird dann auf Basis dieser Konzerte abstimmen, welche der drei Bands den „Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim“ erhalten wird. Ebenfalls durch das Publikum wird noch ein vom Maritim Hotel gesponserter „Preis für den besten Solisten“ in Höhe von 1.000.- Euro vergeben. Am Vorabend wird der Kurator Charlie Mariano (mit Philip Catherine und Jasper vant’Hof) und als lokale Band das Steffen Weber Quartett das Jazzfestival eröffnen.
Die zwölf für den Preis vorgeschlagenen Bands sind:
Anke Helfrich Trio
Benjamin Schäfer Trio
Klima Kalima
KnoM.T
Lars Duppler „Alliance Urbaine“
No Tango!
Olaf Ton
Spaniol 4
Studnitzky Trio
The North Trio
Tim Rodig 5
Underkarl
Die bisherigen Preisträger waren als Band „Der Rote Bereich“ und Solist Michael Griener (2006, Kurator Alexander von Schlippenbach)) und 2007 als Band das Johannes Enders Quartett und als Solisten Henning Sieverts und Johannes Enders ( Kurator Wolfgang Muthspiel).
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Die Ausschreibung
Hier gibt es das Anmeldeformular
In den letzten Jahren hat sich Mannheim zu einer der Musikmetropolen Deutschlands entwickelt. Neben einigen herausragenden Bands aus dem Jazz- und Popbereich bildet der Ausbildungsbereich mit den Hochschulen für Jazz und Klassik, sowie die Popakademie dabei das Kernstück. Durch die große Präsenz Mannheimer Bands und der hier ausgebildeten Künstler ist klar, dass Mannheim nicht nur national die Nase vorne hat, sondern auch den internationalen Vergleich nicht scheuen muss.
Qualitativ gilt dies sicher auch für den Jazz in Deutschland, leider jedoch nicht für den Aspekt Marketing. Um die kreative deutsche Jazzszene zu bündeln und ihr ein adäquates Forum mit entsprechender Medienpräsenz zu bieten, richtet die IG-Jazz seit 2006 jährlich die Veranstaltung „Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim“ in Kooperation mit der Feuerwache und der Stadt Mannheim aus. Dafür haben sich bisher mehr als 200 Bands beworben, aus denen als Gewinner des Bandpreises “Der Rote Bereich” und das “Johannes Enders Quartet” hervorgingen. Den Solistenpreis erhielten Michael Griener, Johannes Enders und Henning Sieverts.
Im Jahr 2008 findet die Veranstaltung am 15. und 16. Februar statt. Verändert wurde der Ablauf: Der Wettbewerb findet am Samstag 16.2. statt mit anschließender Preisverleihung, am Freitag 15.2. eröffnet die IG Jazz Festival Band das Festival, im Anschluss findet das Konzert des Kurators statt.
Bewerben können sich alle Bands, deren Mitglieder ihren Wohnsitz überwiegend in Deutschland haben. Die Bewerber müssen eine CD & Info bis zum 10. Dezember 2007 an die „IG-Jazz Rhein Neckar e.V., Brückenstr. 2-4, 68167 Mannheim mit dem Stichwort Jazzpreis 2008 senden. Es werden 3 Finalisten von dem Kurator Charlie Mariano ausgewählt.
Der Preis für die Gewinnerband beträgt 10.000,-€, der beste Solist erhält 1.000,-€. Beide Gewinner werden vom Publikum ermittelt. Die Finalisten erhalten Reisekosten und Übernachtung, sowie freien Eintritt zum Konzert am Eröffnungstag. Das Finale findet am 16. Februar 2008 statt.
Kriterien:
- Genre Jazz
- Besetzung ab Duo
- Wohnsitz der Bandmitglieder überwiegend in Deutschland
- Bewerbung (aktuelle CD mit 3 Stücken in der Wettbewerbsbesetzung,
Bandinfo, Pressefoto & unterschr. Anmeldeforular) muss bis zum
10.12.2007 eingegangen sein.
Hier gibt es das Anmeldeformular
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Neuer Deutscher Jazzpreis 2007
Das Publikum hat entschieden: Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreis ist das Johannes Enders Quartett, der zweite Platz ging an das Till Martin Quartett und Dritter wurde das Martin Schmidt Trio.
Der Solistenpreis verblieb ebenfalls im Johannes Enders Quartett. Bei gleicher Stimmenzahl teilten sich Saxophonist Johannes Enders und Bassist Henning Sieverts den ersten Preis.
Das exakte Ergebnis:
Till Martin Quartet: 35%

Kurator Wolfgang Muthspiel, Uli Holz (IG-Jazz), Vertreterin des Maritim Hotels, Vertreterin der MVV, Alan Jones, Henning Sieverts, Johannes Enders, Oliver Kent

Johannes Enders Quartett

Dejan Terzic

Nils Wogram

Wolfgang Muthspiel

Henning Sievers

Frank Möbus

Wolfgang Muthspiel Trio
Neuer deutscher Jazzpreis Mannheim
Die IG-Jazz Mannheim richtet am 20. und 21. April in der „Alten Feuerwache“ die nächste Folge des mit € 10.000.- dotierten „Neuen Deutschen Jazz-Preis Mannheim“ aus.
An der Mitgestaltung des sich ausbreitenden Rufes Mannheim als Stadt und Szene einer der führenden Musikmetropolen Deutschlands ist die IG-Jazz, bereits seit 1986 aktiv beteiligt.
Zu Markenzeichen der Arbeit IG-Jazz wurden die Dienstags-Konzertreihe in der Mannheimer „Klapsmühl“ oder die Montags-Jazz-Session in der „Alten Hauptfeuerwache“, die sich in zwölf Jahren über die Jazz-Szene des Rhein-Neckar-Raumes hinaus zum mittlerweile auch überregional bedeutenden Treffpunkt entwickelt hat.
Um die kreative deutsche Jazz-Szene zu bündeln und ein adäquates Forum mit entsprechender Medienpräsenz zu bieten, hatte die IG-Jazz 2006 erstmals die Veranstaltung unter dem Titel „Neuer deutscher Jazzpreis Mannheim“ in Kooperation mit dem Hauptförderer MVV Energie, des Kulturzentrums „Alte Feuerwache“, der Stadt Mannheim und dem Maritim Parkhotel ausgerichtet. Auch in diesem Jahr durfte sich die IG-Jazz der Unterstützung dieser Partner wieder sicher sein.
Das Procedere bestand zunächst darin, daß eine Jury aus Musikern und Musikkennern eine Vorauswahl zu treffen hatte. Auch in diesem Jahr gab es wieder über 100 Bewerbungen. Der Kurator des Preises wählte im nächsten Schritt hieraus drei Finalisten, die zum Festival eingeladen wurden und dort am 20.04.2007 auftreten. Als Kurator des Preises ´07 konnte der österreichische Gitarrist Wolfgang Muthspiel gewonnen werden.
Das Konzertpublikum wählt im im Anschluß an die Darbietungen des 20.04.07 den „Kreativsten Solisten“ sowie die „Beste Band“, die tags darauf – also am Samstag, den 21. April - im Rahmen des Festivals konzertiert.
Das Abstimmungsverfahren geht so vor sich, dass das Konzertpublikum auf der dafür vorbedruckten Rückseite der Eintrittskarte ein Votum einträgt; die Karten werden anschließend an der Abendkasse abgegeben und von einer Kommission der IG-Jazz ausgezählt. Unmittelbar im Anschluß daran erfolgt die Bekanntgabe der Ergebnisse.
Für den Hauptsponsor, das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie, betonte dessen Vorstandsvorsitzender Dr. Rudolf Schulten, dass es der IG-Jazz mit dem „Neuen Deutschen Jazzpreis“ gelungen sei, „vom Start weg einen national ausgerichteten und in der deutschen Jazzmusikszene viel beachteten Wettbewerb ins Leben zu rufen und zu etablieren. Der Preis passe hervorragend zum Förderkonzept des Unternehmens, das auf innovative, kreative und Nachwuchs fördernde Projekte setze. „Wir freuen uns,“ so Dr. Schulten, „dass wir mit unserer Unterstützung einen Beitrag geleistet zu haben und weiter leisten zu können, dass Mannheim auch im Bereich des Jazz leuchtende Signale setzen und seinem Ruf als heimliche Musik-Hauptstadt Deutschlands gerecht werden kann.“ Die MVV Energie stiftet auch in diesem Jahr mit dem MVV-Bandpreis die wichtigste Auszeichnung des Wettbewerbs für die beste Band. Er wird am Samstag durch Dr. Schulten übergeben.
20. - 21.4. 2007
Neuer Deutscher Jazzpreis - Das Programm
Freitag, den 20.04.07 20.00
Till Martin Quartet
Till Martin (ts), Tizian Jost (p, fender rhodes), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr)
Martin beschäftigt sich in seinen Kompositionen mit Alltäglichem: plumpen Vögeln, Schmalzlocken, eisernen Herzen und den Farben der Gardinen, die seine Wohnung zieren. Das klingt so entspannt wie konzentriert, so zurückhaltend wie forsch und bedarf keinerlei Verrenkungen, um innovativ zu wirken oder Konventionen hinter sich zu lassen.
So heißen Programm und Album auch „Das Grundrauschen“. Es ist beeinflusst durch unterschiedliche Strömungen und Musikformen. Kammermusikalische Elemente und transparente Miniaturen a la Nino Rota kommen ebenso zur Geltung wie Passagen kollektiver Improvisation und Einflüsse des Jazzrock der 70er Jahre.
Andreas Schmidt Trio
Andreas Schmidt (p), John Schröder (dr), Christian Ramond (b)
Pianist und Arrangeur Andreas Schmidt ist bekannt durch seine viel gelobte Arbeit mit dem Lisa Bassenge Trio, dem Katja Riemann Oktet und Ute Lemper, dazu Aufnahmen und Konzerten mit Michael Schiefel, Lee Konitz oder Gary Peacock. Der Lehrer und Korrepetitor an der Berliner Hochschule für Musik “Hanns Eisler” hat 2005 live im A-Trane “Hommage à Tristano“ in dieser Besetzung aufgenommen, dem Club also, in dem er in den letzten Jahren bei einigen hundert Montags-Sessions und Konzerten glänzte.
Im Trio mit John Schröder am Schlagzeug und Christian Ramond am Bass erweitert Andreas Schmidt auf, je nachdem, angenehm respektvolle und notwendig despektierliche Art und Weise die Lehren der Tristano-Schule. Seine “Hommage” erweitert die Spielweise des Meisters um “das interaktive, verflochtene und teils abstrakte Improvisieren der drei Musiker miteinander”. Es sind spontane Momentaufnahmen mit dem tiefen Gefühl der Ehrlichkeit und Echtheit für die Musik, unabhängig von Trends oder Konzepten. “Wir dokumentieren das Entstehen von Musik, die Improvisation, das Leben im Moment”, konstatiert Andreas Schmidt. Ein glückliches Zusammenwirken von Kreativität und Können - nichts ist statisch, Improvisation ist alles.
Johannes Enders Quartet
Johannes Enders (ts/ss), Oliver Kent (p), Henning Sieverts (b), Alan Jones (dr)
Das neu formierte Quartett des preisgekrönten Weilheimers Johannes Enders spielt hochenergetischen und zugleich sensiblen akustischen Jazz in Reinkultur. Nach Ausflügen in die Welt der Elektronik und des Indie Rocks mit seinem Projekt „Enders Room“ und dem „Tied & Tickled Trio“ kehrt der vielleicht vielseitigste und eigenständigste Saxophonist der deutschen Szene zu seinen Wurzeln zurück. Der unverwechselbarer Sound des SWR Jazzpreisträgers am Tenor und Sopransaxophon ist sein Markenzeichen und veredelte unzählige Studioeinspielungen von The Notwist ,Marsmobil, Wolfgang Haffners Zooming ,Micatone, Fritz Pauer ,Lee Konitz, Billy Hart ,Harry Pepl u.v.m.
All diese Einflüsse spiegeln sich auch in seinen Improvisationen und seiner neue Musik und lässt sie dabei klingen wie eine Hymne auf unsere Zeit. Unterstützt wird er bei dieser Reise durch eine hochkarätige und internationale Rhythmusgruppe mit dem Hans Koller Preisträger Oliver Kent aus Wien am Piano; dem Münchner Henning Sieverts am Bass und Alan Jones aus Oregon am Schlagzeug.
Nach dem Wettbewerb gibt es noch eine After-Hour-Session mit lokalen Musikern im Café der Feuerwache.
Samstag, den 21.04.07
…findet die Verleihung des MVV-Bandpreises, sowie des Maritim-Solistenpreises statt.
Es spielt das Trio des Festival-Kurators Wolfgang Muthspiel, das Quartett „Dejan Terzic Underground“ sowie die tags zuvor vom Publikum gekürte „Gewinnerband“.
Dejan Terzic „Underground“
Nils Wogram (trb), Frank Möbus (g), Henning Sieverts (b), Dejan Terzic (dr)
Der deutsche Schlagzeuger und Kulturpreisträger Dejan Terzic präsentiert sein aktuelles Projekt „Underground“. Der Focus und Bezug musikalischer Interpretationen gründet in den Offenbarungen der Folklore des Balkans – Musik aus Ex-Jugosawien.
In der folkloristischen Tradition des Balkans wird der größte Teil der Musik von traditionellen Blechbläser-Ensembles gespielt. Diese musikalische Welt ist auch durch einen bekannten Film des Regisseurs Emil Kusturica einem größeren Publikum vertrauter geworden. Der Titel des Film: „Underground“.
Die Musik dieses Filmes war für Dejan Terzic nicht die einzige Inspirationsquelle zur Realisierung seines aktuellen Projektes. Geboren in Ex-Jugoslawien hatte er irgendwann im Laufe seiner Profi-Karriere das Bedürfnis, seine musikalischen Wurzeln wiederzuentdecken und auf ganz eigene Art mit modernen Interpretationen zu verbinden.
Mit in der Band der letztjährige Preisträger Frank Möbus.
Wolfgang Muthspiel Trio
Wolfgang Muthspiel (g), Matthias Pichler (b), Andreas Pichler (dr)
Für sein neues TRIO hat Wolfgang Muthspiel zwei junge Musiker aus Tirol engagiert: die Zwillingsbrüder Matthias und Andreas Pichler, die an Bass und Schlagzeug den Kontrapunkt zu seinen Improvisationen an der Gitarre entwickeln. Das neue TRIO steht unter dem Leitstern (eines gemeinsamen Bandsounds, der Möglichkeit einer langen Entwicklungsarbeit mit längeren Probephasen und spezifisch für diese Besetzung geschriebenen Stücken Muthspiels.
Muthspiels stetig wachsende Qualität der musikalischen Weite und Ruhe (auch inmitten des Sturmes), wie die fertig gestellte SOLO CD zeigt, verleiht dem JazzTRIO eine besondere Klangschönheit und schafft einen direkten, emotionalen Zugang zur Musik. Sein Ziel, voll und ganz sein eigener musikalischer Ausdruck zu sein, wird sozusagen dem langfristigen Pichler-Brothers Test unterzogen.
Die hochtalentierten Zwillinge sind noch ein Geheimtip in der Jazzwelt. Ihre stilistische Offenheit und die Hingabe an den Moment, das wesentliche Merkmal improvisierter Musik, und ihr bereits hoch entwickeltes rhythmisches Verständnis des Jazz haben Wolfgang Muthspiel überzeugt, mit ihnen langfristig arbeiten zu wollen. Dabei ist er, eindeutiger als bei vielen anderen seiner Projekte, die richtunggebende Kraft des Ensembles.
Nach dem Konzert gibt es noch eine After-Hour-Session mit lokalen Musikern im Café der Feuerwache.
Finalisten für den Neuen Deutschen Jazzpreis
von Kurator Wolfgang Muthspiel ausgewählt
Kurator Wolfgang Muthspiel hat die Arbeit der Vorjury, die ihm 13 Kandidaten zur Auswahl vorgelegt hatte, auf die drei “offiziellen” Jazzpreis-Kandidaten reduziert:
Johannes Enders Quartett
Till Martin Quartett
Andreas Schmidt Trio
Den Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreises 2007 bestimmt das Publikum am 20. und 21. April 2007 in der Alten Feuerwache Mannheim. Der Neue Deutsche Jazzpreis wurde initiiert und wird organisiert von der IG Jazz in Mannheim in Kooperation mit der Stadt Mannheim.
Vorauswahl für Neuer Deutscher Jazzpreis 2007 abgeschlossen
Ein Auswahlkomitee aus Jazzjournalisten, Musikern und Mitgliedern der IG JAZZ hat sich am 28.2. zusammengefunden um aus über 100 Bewerbungen die Vorauswahl zu treffen.
Diese 13 Bands wurden an den Kurator Wolfgang Muthspiel weitergeleitet, der die 3 Finalisten in dieser Woche auswählen wird.
Das Ergebnis seiner Auswahl wird in Kürze bekannt gegeben.
Geoff Goodman Quintet
Frank Wingold Clairvoyance
Trio Connex
Mafred Junker Quartett
Ensemble HKS
Klima Kalima
Thomas Rückert Trio
Jochannes Enders Quartett
Jonas Schoen Quartett
Till Martin Quartet
Merkur
Andreas Schmidt Trio
Das Hammerklavier Trio























