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Root 70

By Uli Holz | Juli 27, 2010

Di, 16.11. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], VVK 10€ zzgl. Geb. / AK 13€

Nils Wogram: tb Hayden Chisholm: as; bcl Matt Penman: b Jochen Rückert: dr

Von der Westcoast über den Broadway nach Kingston scheint es ein weiter Weg zu sein, vor allem für ein klassisches Jazzquartett. Dass man zwischen diesen verschiedenen Orten auf der musikalischen Landkarte aber tatsächlich nachvollziehbare Verbindungslinien ziehen und mit beherzten Schritten hin- und herwandern kann, das beweist ganz eindeutig Root 70. Nils Wogram an der Posaune, Hayden Crisholm am Saxophon, Matt Penman am Bass und Jochen Rückert am Schlagzeug haben in den gut zehn Jahren des Zusammenspielens ihr Repertoire vom Cool Jazz über Straight Ahead Jazz und Blues bis zu Dub-Adaptionen des Kölner Elektronikers Burnt Friedman hin erweitert. Es geht darum, jenseits von Virtuositätsbeweisen der spezifischen Sound-Intimität des Quartetts auf die Spur zu kommen, ein dichtes Gefüge zu schaffen, wo gar nicht mehr zwischen Solisten- und Gruppenspiel zu unterscheiden ist. Mittlerweile folgt man den vier musikalischen Persönlichkeiten gerne überall hin, auf die „52nd Street“ ebenso wie in rhythmische Reggae-Gefilde. Man könnte die Arbeit von Root 70 konzeptuell nennen. Allem, was sie anpacken, wohnt eine besondere Idee inne. Die Versuchsanordnung ist jedoch alles andere sklavische: Sie wird im Spiel, im Zusammenwirken aufgebrochen und in eine Offenheit überführt, die dieses Quartett um den vielseitigen Bandleader und Komponisten Nils Wogram momentan wahrhaftig zu einer der spannendsten Bands macht.

Ein Konzert im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals

www.enjoyjazz.de

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Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim 2010 Wettbewerbsabend mit anschließender Preisverleihung

By Uli Holz | März 5, 2010

Die Gewinner des MVV-Energie-Bandpreises beim Neuen Deutschen Jazzpreis 2010 sind das:

TIM ALLHOFF TRIO

Der Gewinner des Maritim-Solistenpreises beim Neuen Deutschen Jazzpreis 2010 ist:

Bodek Janke

Hier ein Filmbeitrag dazu:

http://artmetropol.tv/mediadetails.php?key=1981d8cc65567fb36d6c&title=NEUER+DEUTSCHER+JAZZPREIS+2010 <http://artmetropol.tv/mediadetails.php?key=1981d8cc65567fb36d6c&amp;title=NEUER+DEUTSCHER+JAZZPREIS+2010>

Termin für 2011 wird voraussichtlich: 11./12.3.2011

Samstag 13.3.2010, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, Alte Feuerwache Mannheim

Eintritt VVK 9,- (zzgl. Gebühren) AK 12,- für IG JAZZ-Mitglieder 7,- an der Abendkasse

VVK unter: www.altefeuerwache.com/nc/tickets.html

Die 3 Finalisten sind:

Olivia Trummer Trio

Wolfgang Fuhr Trio 120

Tim Allhoff Trio

Im Anschluss an die Konzerte findet nach einer kurzen Pause,
in der die Stimmen ausgezählt werden, die Preisverleihung des
MVV-Energie-Bandpreises sowie des Maritim-Solistenpreises statt.

Olivia Trummer Trio

Olivia Trummer (Piano/Gesang)

Bodek Janke (Schlagzeug/Percussion)

Antonio Miguel (Kontrabass)

„Young, gifted and deutsch“ titelte Jazz thing einst – gemeint war
die Pianistin und Vokalistin Olivia Trummer, die sich als Zwanzig-
jährige mit ihrem Debütalbum „Nach Norden“ „ihre Position als
eines der größten Talente der deutschen Jazzszene“ (stereoplay)
sicherte. Um das Trio als Ganzes treffend zu beschreiben, muss
der hintere Teil des Zitats „… and deutsch“ allerdings ein wenig
umgestellt werden: Die polnisch-russische Abstammung und
multikulturelle Prägung von Schlagzeuger Bodek Janke, der in
Spanien lebende, auch in Deutschland höchst gefragte Kontrabas-
sist Antonio Miguel und schließlich der ausgedehnte Aufenthalt
der Band-Leaderin in der Jazzszene von New York City drängen
geradezu darauf, das Zitat in „deutsch and …“ umzuwandeln.
Auch in instrumentaler und musikalischer Hinsicht sind dem Trio
keine Grenzen gesetzt: In der westlichen klassischen Musik eben-
so heimisch wie im traditionellen und zeitgenössischen Jazz, wird
das Repertoire des Trios durch Olivia Trummers Bearbeitungen
klassischer Werke (z. B. Mozart, Couperin, Ligeti …) eingerahmt.
Dazwischen stehen ihre Jazzkompositionen und Songs auf Deutsch
und auf Englisch, die mittlerweile auf drei CDs veröffentlicht sind.
Laut Pressetext wird das Publikum „durch die Feinfühligkeit
und Spielfreude des Trios, durch den Optimismus, die Ernst-
haftigkeit, die tiefgründige Poesie und die selbstverständliche
Leichtigkeit ihrer Vortragsweise“ direkt angesprochen.

www.oliviatrummer.de

Wolfgang Fuhr Trio 120

Wolfgang Fuhr (Saxophon)

Florian Ross (Piano)

Dietmar Fuhr (Kontrabass)

Neuer Jazz aus Deutschland – so eigenständig und unverkrampft
wie im TRIO 120 gibt es ihn selten zu hören. Wolfgang Fuhr, Florian
Ross und Dietmar Fuhr präsentieren eine stilunabhängige Musik,
die sich stark an der Klangästhetik europäischer Kunstmusik orien-
tiert. Saxofon, Klavier und Kontrabass beschwören satte, expressive
Klangbilder herauf, die unvorhersehbar spannend und authentisch
in den Bann ziehen – „frei von musikalischen Kategorien oder ins-
trumentaltechnischen Konventionen“ (Jazz thing).
Die drei international erfahrenen Musiker kommunizieren mit-
einander virtuos auf höchstem Niveau und erzählen Geschichten
von einem unerschrockenen Gang durch Höhen und Tiefen des
Seelenlebens.
Saxophonist Wolfgang Fuhr lotet dabei alle Klang-und Ausdrucks-
möglichkeiten, von „samtig-hauchend“ bis „dreckig“, voll aus, und
er zeigt, „dass er den amerikanischen Jazz verinnerlicht hat, ohne
das europäische Idiom außer Acht zu lassen“.

www.fuhrwerk-musik.de

Tim Alhoff Trio

Tim Allhoff (Piano)

Andreas Kurz (Kontrabass)

Bastian Jütte (Schlagzeug)

Der bereits mehrfach preisgekrönte Augsburger Pianist Tim Allhoff
machte sich nicht nur als Pianist (u. a. mit Larry Grenadier und
Dieter Ilg), sondern auch als Arrangeur und Komponist von Bühnen-
musik einen guten Namen.
Zusammen mit Andreas Kurz (u. a. Bassist bei „Enders Room“) und
dem Münchner Schlagzeuger Bastian Jütte spielt er hauptsächlich
Eigenkompositionen, „deren Charakter sowohl Einflüsse des Jazz als
auch der klassischen Musik widerspiegelt“. Innovative Arrangements
ausgewählter Jazz Standards und einzelner Poptitel finden sich
aber ebenfalls im Programm. Die Debut-CD des Trios ist gerade erschienen, mit dem Titel Prelude.

http://www.jazzthing.de/next-generation/tim-allhoff-trio.shtml
Bastian Jütte, der in Mannheim an der Musikhochschule studierte,
ist bereits zum zweiten Mal beim Jazzpreis dabei: 2007 spielte er
mit dem Saxophonisten Till Martin im Wettbewerb.
Drei junge Musiker, die aber alle schon viel Erfahrung mitbringen
(Bundesjazzorchester, Festivals, internationale Tourneen und
Auftritte mit diversen Jazzgrößen) und von denen jeder für sich
schon an vielen interessanten Projekten und CD-Einspielungen
beteiligt war.
http://www.timallhoff.de/

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Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim 2010 Eröffnungskonzert

By Uli Holz | März 5, 2010

Freitag 12.3.2010, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, Alte Feuerwache Mannheim

Eintritt VVK 16,- (zzgl. Gebühren) AK 19,-  Festivalpass VVK 19,- (zzgl. Gebühren) AK 23,-

Für IG JAZZ-Mitglieder nur an der Abendkasse: 12,- Festivalpass 14,-

VVK unter: www.altefeuerwache.com/nc/tickets.html

Celebrating Kenny Wheeler

Kenny Wheeler (Trompete, Fügelhorn, Kompostionen, Arrangements)

plus

Diana Torto (Vocals)

Paolo Silvestri (Conductor)

& Big Band Kicks´n Sticks

Kurator Kenny Wheeler, einer der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Jazztrompeter und Jazzkomponisten, feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Daher möchten wir das Eröffnungskonzert ganz in das Zeichen seiner Musik stellen. Es ist eine große Ehre für uns, dass Kenny Wheeler extra für diesen Abend ein ganz besonderes und einmaliges Programm zusammengestellt hat:

Im ersten Set präsentiert Kenny Wheeler mit seinen langjährigen Partnern, der Italienischen Sängerin Diana Torto und dem Pianisten Paolo Silvestri und einer Mannheimer Rhythm Section einige seiner bekanntesten Kompositionen in verschiedenen Sextett-, Septett- und Oktett-Formationen.

Im zweiten Set stellt Kenny Wheeler als Deutschlandpremiere das Programm seiner neuen CD „Nineteen Plus One“ vor, auf der er sich einen langgehegten Traum erfüllte und zum ersten Mal Jazzstandards arrangierte – natürlich auf seine ganz eigene, virtuose und kreative Weise. Kenny Wheeler wird dabei von der Mannheimer Big Band „Kicks´n Sticks“ begleitet. Die von Frank Runhof geleitete erstklassig besetzte Band hat sich in den letzten Jahren durch Projekte mit Herb Geller, Ack van Rooyen, Alex Sipiagin, Peter King, Joe Gallardo u.a. einen hervorragenden Ruf erspielt.

Ein spannendes Projekt, bei dem man die oft gehörten Titel ganz neu entdecken wird! Besonders erfreut sind wir, dass es wieder gelungen ist, auch hervorragende regional ansässige Musiker in das Festivalprojekt einzubeziehen, da dies seit jeher ein wichtiges Anliegen der IG Jazz Rhein-Neckar ist.

Besetzung:

Saxophone und Reeds

Olaf Schönborn, Alex Kropp, Dirk Rumig, Gary Fuhrmann, Martin Schmitt

Trompeten

Volker Deglmann, Jens Müller, Heiko Hubmann, Michael Hammer, Alexander Hartmann

Posaunen

Jochen Welsch, Thomas Sauter, Marcus Franzke, Fabian Beck

Rhythmus

Volker Engelberth Piano

Judith Goldbach Kontrabass

Claus Kiesselbach Vibraphon

Tobias Kaiser Gitarre

David Anlauff Schlagzeug

www.kicksnsticks.de

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knom.T & HIfi 3 - Musik für Holzblasinstrumente, Kontrabass und 3 Kompaktanlagen

By Uli Holz | März 5, 2010

Di, 18.5. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13.-/8.-/ 5.-

Lömsch Lehmann (reeds), Sebastian Gramss (bs), Hering Cerin (Kompaktanlagen)

Bei Hifi 3 arbeitet Hering Cerin an/für/gegen drei ausgemusterten Hifi- Kompaktanlagen (manch einer erinnert sich vielleicht noch an die Dreieinigkeit von Schallplatte, Kassette und Radio) und lässt dabei Vorgefundenes auf sowohl bearbeitetes Tonmaterial aus ca. 100 Jahren Schallarchivierung, als auch auf selbst vorgefertigte Klänge treffen. Dabei werden die verwendeten Geräte ihrer rein passiven Funktion als Wiedergabemöglichkeit enthoben und mutieren, mit all ihren Defekten und Beschränkungen zu besonders eigenwilligen Klangerzeugern. Erstmalig gibt es heute Abend Cerin’s Klangcollagen kombiniert mit knom.T zu hören, dem Projekt in dem die zuletzt mit ihrer Band Underkarl in der Klapsmühl’ zu hörenden Musiker Sebastian Gramss und Lömsch Lehmann Kompositionen von Thelonious Monk durch Rückwärtsspielen und ähnliche Verfremdungen bearbeiten. Nur selten bekommt man die Möglichkeit solch ein einzigartiges Projekt live zu erleben!!!

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L14,16

By Uli Holz | März 5, 2010

Di, 11.5. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13.-/8.-/ 5.-

Axel Schlosser (trp), Steffen Weber (sax), Rainer Böhm (p), Arne Huber (bs), Lars Binder (dr)

Die Band L14,16 wird Ende Mai eine neue CD aufnehmen. Aus diesem Anlass wurde ein komplett neues Programm erarbeitet. Es dokumentiert das Ergebnis des Entwicklungsprozesses, den die Band in den vergangenen drei Jahren durchlaufen hat: Die Kompositionen und Arrangements sind eigenwillig frisch und komplex, die Musiker spielen – gruppendynamisch wie auch solistisch – innovativ und reif. Die Band L14,16 – bestehend seit 2001 – sowie die beteiligten Musiker sind vielfach mit verschiedensten Preisen bedacht worden. So ist z.B. Pianist Rainer Böhm diesjähriger Preisträger des Jazzpreises Baden- Württemberg.

Die beiden ersten CDs der Band wurden bereits mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Seien wir also gespannt, was uns beim Programm ihrer 3. CD erwartet!

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Jazz Studio - Seifert & Herbolzheimer - Obara- Quartett

By Uli Holz | März 5, 2010

Di, 4.5. um 20.30, Klapsmühl’ am Rathaus (D6, 3), Eintritt frei!

Seifert & Herbolzheimer

Lisa Herbolzheimer (vox), Johann Seifert (bs)

Das Duo ist seit jeher ein sehr intensiver und spannender Zusammenschluss zweier Musiker – je grösser die Gegensätze beider Seiten sind, desto einzigartiger wird dabei das Gesamterlebenis. Sängerin Lisa Herbolzheimer und Johann Seifert am E-Bass beweisen dies auf eindrucksvolle Art und Weise: Hier trifft eine kraftvolle und zugleich sinnliche Stimme auf die fundamentale Ruhe ihres Gegenparts.

Seifert & Herbolzheimer nehmen den Hörer mit auf ihre gemeinsame Reise durch die vielfältige Welt des Jazz, mal traditionell, mal elektronisch, aber immer geprägt vom gemeinsamen musikalischen Hintergrund der beiden jungen Musiker: Blues und Soul. Sie interpretieren sowohl klassische Jazz- Kompositionen als auch Stücke von Sting oder Neil Young. Was bleibt sind Songs.

Reduziert. Natürlich.Schön

Obara- Quartett

Agnieszka Obara (sax), Zacharias Zschenderlein (git), Konrad Blasberg (bs), Ulrich Hartmann (dr)

Die Musik des Obara Quartetts besteht aus Originalkompositionen der Altsaxophonistin Agnieszka Obara und des Gitarristen Zacharias Zschenderlein. Unterstützt von Konrad Blasberg am Bass und Ulrich Hartmann am Schlagzeug kreiert die Band einen lebendigen Modern Jazz Sound, wo komplexe Harmonien auf konkrete Grooves treffen, hier und da beeinflusst von Fusion, HipHop oder elektronischen Stilen.

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Martin Auer Quintett

By Uli Holz | März 5, 2010

Di, 27.4. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13.-/8.-/ 5.-

Martin Auer (trp), Florian Trübsbach (sax), Jan Eschke (p), Andreas Kurz (bs), Bastian Jütte (dr)

Klarer, unmissverständlicher junger deutscher Jazz. Und dieser Eindruck wird sich durch die ständig durchzuhörende Leichtigkeit des souveränen Gruppenkonzepts steigern. Das Martin Auer Quintett ist auch auf seiner 5. CD noch ein gutes Stück enger zusammengerückt, so dass es klar identifizierbar geworden ist. Es spielt ausnahmslos eigene Musik, mit der es in Mannschaftsstärke abhebt, ohne dass sich einer solisitsch besonders exponieren müsste. Hier wird nicht nur Hardbop im Windschatten alter Helden gespielt. Spätestens seit der letzten CD „Indiejazz“, bei der die Band mit modernem Indie- Pop flirtete hat das Martin Auer Quintett die Demarkationslinie zum Nachbargenre überschritten, ohne den Hörer zu vergessen. Was eigentlich will man mehr?

http://www.martin-auer.com/

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Jazz Studio - Anselm Krisch Trio + - Son Riente

By Uli Holz | März 5, 2010

Di, 20.4. um 20.30, Klapsmühl’ am Rathaus (D6, 3), Eintritt frei!

Anselm Krisch Trio +

Anselm Krisch (p), Maurice Kuehn (b), Wolfgang Disch (dr). + Christoph Neuhaus (git)

“Das Programm besteht aus einer besonderen Auswahl von Stücken, die mir ans Herz gewachsen sind.”, so der Pianist Anselm Krisch. Die Musik des Trios ist geprägt durch den “amerikanischen Jazz” großer Pianisten wie Bill Evans, Monty Alexander und Herbie Hancock. Das “+” steht für Gastsolisten, mit denen das Trio immer wieder zusammenarbeitet.

http://www.anselm-krisch.de/

Son Riente

Alexander Kropp (sax), Robert Kesternich (p), Johannn Seifert (bs), Konrad Wiemann (perc), Jonas Herpichboehm (perc)

Das junge Quintett Son Riente verbindet Jazz mit dem Feuerwerk lateinamerikanischer Rhythmen. Ob virtuos, tänzerisch, verträumt oder mit unbändiger Spielfreude und kraftvollen Grooves: eingängige und zugleich anspruchsvolle Themen, fantasievolle Improvisationen sowie die Vielfalt an Percussioninstrumenten fügen sich zu einem abwechslungsreichen Hörerlebnis.

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Schultzing

By Uli Holz | März 5, 2010

Di, 13.4. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13.-/8.-/ 5.-

Stefan Schultze (p), Peter Ehwald (sax), Hanna Jursch (vox), Peter Schwebs (bs), Timo Warnecke (dr)

Jazz voller Ideenkraft; es gibt ihn noch: den Jazz, in dem die Überraschung in jeder Sekunde möglich ist. „War das schon immer so?“ lautet nicht nur der Titel des aktuellen Albums von Schultzing, so könnte man auch die Musik der Band hinterfragen. Die Antwort ist ein klares Ja. Und ein klares Nein. Schultzing entwerfen schon immer facettenreiche Bilder zum Hinhören, Hörbilder, die sich wenig um Kategorisierungen kümmern, die Jazz sind, die Pop sind, die neue Musik erahnen lassen. Und nein, es war nicht immer so, denn sie begeben sich immer wieder neu auf die Suche nach passenden Klängen, hinterfragen Konventionen und gewohnte Abläufe und spiegeln diese oft mit einer gehörigen Prise Humor.

Klarheit, Groove, Chaos und Wohlklang: Schultzing.

http://www.schultzing.com/

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Arthur Kell Quartet

By Uli Holz | März 5, 2010

Di, 30.3. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13.-/8.-/ 5.-

Loren Stillman (sax), Brad Shepik (git), Arthur Kell (bs), Mark Ferber (dr)

Dass Bassisten nur im Hintergrund agieren ist wohl spätestens seit Charles Mingus ein häufig widerlegtes Klischee. Auch Arthur Kell, Bassist der ersten Liga der New Yorker Jazz- Szene, zeigt in seinem Quartett, daß die entscheidenden Ideen nicht immer die vordergründigsten sein müssen. Offene Strukturen die genug Platz für die persönlichen Qualitäten der Spieler lassen, eingebettet in starke Melodien und von einer eingespielten Band dynamisch zum Leben erweckt ergeben die Quintessenz des Jazz: pulsierende, herausfordernde Musik, die sich nicht immer neu erfinden muss, aber zumindest für diesen einen Moment perfekter nicht sein könnte. Wie Gitarrist Brad Shepik – zuletzt im Februar mit Dejan Terzic in der Klapsmühl’ zu sehen – gehören auch Kell’s weitere Mitspieler Loren Stillman und Mark Ferber zu den zur Zeit gefragtesten Musikern New Yorks.

www.arthurkell.com

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