Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim 2011
By Uli Holz | September 2, 2010
Im Jahr 2011 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der „Alten Feuerwache Mannheim gGmbH“ bereits zum sechsten Mal den „Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim“. Das Festivalwochenende findet am 11. und 12. März 2011 in der „Alten Feuerwache“ Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene.
Hier die Ausschreibung und das Anmeldeformular:
ausschreibung-neuer-deutscher-jazzpreis-2011
Highlight des ersten Festivalabends wird das Konzert des in Frankreich lebenden Kurators Bojan Z. (Träger des European Jazz Prize 2005). Der Pianist st einer der außergewöhnlichsten Musiker der jüngeren Generation und ein großer Vertreter des europäischen Jazz.
Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 12.03.2011 statt.
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Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim Wettbewerbsabend
By Uli Holz | September 2, 2010
Neuer Deutscher Jazzpreis Wettbewerbsabend
Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 12.03.2011 ab 20.00 statt.
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Netnar Tsinim
By Uli Holz | August 25, 2010
Di, 21.9. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 10.-/7.-/ 5.-
Alexandra Lehmler (sax), Bernhard Vanecek (trb, melodika), Matthias Debus (b), Erwin Ditzner (dr)
Eine Dame, umringt von drei gottesfürchtigen Knaben. In weihrauchgeschwängerter Atmosphäre sucht diese aufstrebende Band nicht nur die richtigen Töne. Sie findet sie auch. Die können allerdings nicht nur, sondern dürfen - ach was: müssen - sogar gelegentlich schräg sein. Das ist gewollt. Ansonsten: Die Bandmitglieder sind seit Jahren fester Bestandteil der Mannheimer Musikszene und spielen zur Saisoneröffnung der „tuezzday“-Jazzreihe in einer in Mannheim noch unbekannten Formation. Jeder für sich ein gesegneter Virtuose, gemeinsam eine himmlische Band mit dem missionarischen Eifer, der Welt feine Jazz- World- Chanson- Latin- Groove- Musik in die Ohrmuscheln zu blasen, zupfen und zu schlagen.
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Kühntett
By Uli Holz | August 25, 2010
Di, 28.9. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 10.-/7.-/ 5.-
Axel Kühn (b), Alexander Kuhn (sax), Christoph Heckeler (p), Marcel Gustke (dr)
Seit Gründung der Band „Kühntett“ im Jahre 2005 arbeitet die Formation um den Tübinger Bassisten Axel Kühn stetig an der Weiterentwicklung ihres Stils.
Das erste Album „The Contemporary Jazzmovement“ erregte bereits großes Aufsehen. Mit dem zweiten Album „Image of my soul“ präsentiert sie einen unverwechselbar eigenen Sound. Eingängige Melodien verschmelzen mit komplexen Harmonien und unkonventionellen Grooves zu einer Einheit, die den Zuhörer fesselt und immer wieder aufs Neue überrascht. Die Stammbesetzung des Kühntetts, bestehend aus Axel Kühn (Bass), Alexander Kuhn (Saxophon), Christoph Heckeler (Klavier) und Marcel Gustke (Schlagzeug), ist durch ihre langjährige Zusammenarbeit perfekt aufeinander eingespielt.
Der Erfolg der Band spricht für sich. In der Jazzszene anerkannte Preise wie beispielsweise den internationalen Biberacher Jazzpreis 2006 sowie den internationalen Jazznachwuchswettbewerb Straubing 2007 konnten sie jeweils bereits mit dem zweiten Platz für sich entscheiden.
2009 gewinnt das Kühntett den „1.Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009“, steht im Finale der internationalen „Jazz Hoeilaart competitionen“ und Bandleader Axel Kühn wird zum Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg gekürt.
Wer also auf energiegeladenen Contemporary Jazz steht, bei dem kein Auge trocken bleibt, der ist beim Kühntett genau richtig!
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Felix Fromm Sextett
By Uli Holz | August 25, 2010
Di, 12.10. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 10.-/7.-/ 5.-
Felix Fromm (trb), Florian Trübsbach (as), Hubert Winter (ts), Rainer Böhm (p), Arne Huber (b), Hendrik Smock (dr)
Die Band zeichnet sich einerseits aus durch hervorragende Solisten, andererseits durch die raffinierten Arrangements und Kompositionen des Bandleaders Felix Fromm. Es ergibt sich eine aufregende Mischung aus Jazztradition und –innovation. Zeitgenössische Einflüsse, wie Hip Hop, Drum’n Base und Worldmusic werden mit Elementen des Modern Jazz, wie z.B. ungeraden Metren, freiem Spiel, sowie zeitgenössischer Harmonik vereint. Die Besetzung der Bläser Frontline, eine Posaune und zwei Saxophone, erzeugt einen warmen, erfrischenden Sound.
Gründung der Band im Frühjahr 2005, CD-Aufnahme.
Juli 2005: das Felix Fromm Sextett gewinnt den internationalen Bandwettbewerb ‚Getxo’ (Spanien). Ausgezeichnet mit 2 Jurypreisen ( beste Band, bester Solist: Rainer Böhm) und 2 Publikumspreisen ( beste Band und bester Solist: Steffen Weber).
Herbst 2005: Konzerttour durch Spanien: Internationales ‚Jazzfestival Ellorio’ und ‚Jazz Association Bilbao’.
Frühjahr 2006: Es erscheint ein Livemitschnitt des Preisträgerkonzertes auf dem spanischen Label Hilgari Records.
März 2006: Auftritt bei den ‚Mannheimer Jazztage’.
Juli 2006: Auftritt beim ‚Ibiza Jazzfestival’.
Felix Fromm erhielt von 2006-2008 ein Stipendium der Fulbright Comission, um ein Aufbaustudium in New York City bei Steve Turre zu absolvieren. 2007-2008 erhielt er außerdem ein Full Scholarship der Manhattan School of Music.
Seit seiner Rückkehr nach Deutschland im Herbst 2008 ist er Lehrbeauftragter im Fach Jazzposaune an der staatlichen Hochschule für Musik, Mannheim. Er ist außerdem Mitglied des renommierten Sunday Night Orchestra, Nürnberg.
Alle Mitglieder des Sextetts gehören mit zu den gefragtesten Jazzmusikern der jüngeren deutschen Jazzszene und wurden mit internationalen sowie nationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Jazzpreis der Stadt Worms, dem Kulturpreis der Stadt München, dem Jazzpreis Nürnberg, dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und dem 1. Preis des Jazzwettbewerbs Hoelliart, Belgien.
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Jens Bunge’s Shanghai Blue feat. Coco Zhao
By Uli Holz | August 25, 2010
Di, 19.10. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 10.-/7.-/ 5.-
Coco Zhao (voc), Jens Bunge (harmonica), Martin Preiser (p), Stefan Engelmann (b), Stephan Brandt (dr)
Auslöser für das Projekt „Shanghai Blue“ waren Gastspielreisen des Frankenthaler Mundharmonikaspielers Jens Bunge nach Hongkong, Singapur, Malaysia, Taiwan und in die Volksrepublik China, bei denen er immer mehr der Faszination erlag, die die chinesische Kultur, Musik und Sprache auf ihn ausübten. Nach und nach erweiterte er sein Repertoire um chinesische und taiwanesische Volkslieder, „Gassenhauer“ der Sängerin Teresa Teng, aber auch Musik aus dem Shanghai der 20er und 30er Jahre, wo es damals – bis zur Kulturrevolution unter Mao – eine lebendige Jazzszene gab.
Im Sommer 2008 spielte Jens Bunge neben einigen Eigenkompositionen diese von ihm im Stil des modernen Jazz arrangierten Titel in eben jener Stadt ein, die als moderne „Boomtown“ Chinas das Zentrum einer neuen chinesischen Jazzbewegung darstellt („Shanghai Blue“, erschienen bei Rodenstein Records).
Hierfür konnte er den Vokalartisten Coco Zhao gewinnen, der dort als Pionier des modernen Jazzgesangs gilt und es wie kaum ein anderer versteht, chinesische Folklore mit Jazz zu verbinden, und westlichem Jazz chinesische Magie einzuhauchen.
Während seines Studiums am Shanghai Conservatory of Music entdeckte Coco, dessen Eltern beide als Musiker bei der Traditionellen Chinesischen Oper arbeiteten, seine Liebe zum Jazz. Bald darauf stand er mit der Sängerin Betty Carter auf der Bühne, spielte beim Montreal Jazz Festival, der Yokohama Jazz Promenade und unternahm zahlreiche Tourneen in Asien, Europa und den USA. Dem damaligen Präsidenten Bill Clinton bot er ein privates Ständchen dar, ebenso wie Bundeskanzler Gerhard Schröder, mit Udo Lindenberg sang er im Duett. In diesem Frühjahr trat er einen 5-monatigen Studienaufenthalt in New York als Förderstipendiat der Rockefeller-Stiftung an. So wundert es nicht, dass Coco Zhao längst kein Geheimtipp mehr ist, sondern sich mittlerweile als Aushängeschild des chinesischen Jazz internationales Renommee erworben hat.
Begleitet werden Jens Bunge und Coco Zhao bei diesem Konzert von einer gut eingespielten Rhythmusgruppe, mit der sie bereits bei früheren Konzerten in Deutschland gemeinsam auftraten:
Martin Preiser (Klavier) studierte am Conservatoire de Musique in Luxemburg bei John Taylor, Chris Defoort und Rainer Brüninghaus. Er erhielt zweimal den internationalen Förderpreis der Stadt Trier und spielte u.a. mit Susan Weinert, Ro Gebhardt und Stefan Rademacher.
Stefan Engelmann (Bass) begann seine musikalische Laufbahn im Jugendjazzorchester des Saarlandes. Er studierte am staatlichen Konservatorium von Luxemburg und entwickelte sich bald zu einem der gefragtesten Bassisten im südwestdeutschen Raum, etwa im Michael Sagmeister Trio und bei Helmut Eisel & Band.
Stephan Brandt (Schlagzeug) hat in Hilversum und Luxemburg studiert und blickt als einer stilistisch vielseitiger Drummer auf mehr als 20 Jahre Bühnenerfahrung, u.a. mit dem Burdette Becks Quartett, Wolfgang Engstfeld, Jörg Kaufmann und Peter Weniger, und Dozententätigkeit z.B. beim Trierer Jazz Workshop zurück.
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Made in Mannheim: The Windwalkers
By Uli Holz | August 25, 2010
Di, 26.10. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 5.-
Fabian Schöne (sax), Marc König (trp), Konrad Hinsken (p), Dominik Bornhorn (b), Mario Maradei (perc), Franz Eichberger (dr)
Die Gruppe um den in Barranquilla, Kolumbien geborenen Percussionisten Mario Maradei entstand beim Experimentieren mit neuen Tendenzen der Musikrichtungen Jazz/Funk/Latin und Fusion. Die 6 Musiker - allesamt Studenten der Mannheimer Musikhochschule – mischen Stücke dieser Stilistiken mit folkloristischen lateinamerikanischen Stücken und neuarrangierten Jazz-Standards zu einem äusserst abwechslungsreichen Programm.
http://www.myspace.com/jazzwindwalkers
zu den Musikern:
Mario Maradei (Percussion, Leitung)
Lateinamerikanischer Percussionist geboren in Barranquilla – Kolumbien, begann mit 8 Jahren lateinamerikanische und spanische Percussion bei Tomas Teherán, Ricardo León und Shangó Dely zu studieren. In Kolumbien gewann er die Jazz Wettweberbe “Barranquijazz” (2000, 2001, 2004), “Sierra Mar & Jazz” (2000), “Fesujazz” (2001 und 2002) mit den Gruppen “Latin Sampling“ und “Almar Jazz“. Derzeit studiert Mario Percussion/Jazz an der Musikhochschule Mannheim und war in Deutschland bisher beim LaJazzO Hessen, Alexandra Lehmler Quintett und Kicks and Sticks Bigband Mannheim tätig.
Fabian Schöne (Alt und Sopran Saxofone)
Geboren in Flensburg, nahm seinen ersten Saxofon Unterricht an der Musikschule Flensburg und bei Torben Iversen in Dänemark. Er hat bisher an Workshops mit Lutz Büchner, Ingrid Jensen, Lutz Häfner, Nils Landgren, John Ruocco und Dave Liebman teilgenommen. Seit 2006 ist er Saxofonist beim LaJazzo Schleswig-Holstein. Derzeit studiert er Jazz-Saxofon bei Prof. Jürgen Seefelder.
Marc König (Trompete und Flügelhorn)
Geboren in Bühl, bekam im alter von 6 Jahren Trompetenunterricht von seinem Vater Alfred König. Es folgte ein Studium an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Günther Beetz. Marc war Stipendiat des PE-Förderkreises e.V., der Wilhelm-Müller-Stiftung und der Stiftung YEHUDI MENUHIN Live Music Now. Er hat an Workshops mit Peter Herbolzheimer, Pete York, Bruno Castellucci, Ack van Rooyen, und Ed Partyka teilgenommen. Derzeit studiert er Jazz-Trompete an der Musikhochschule Mannheim.
Franz Eichberger (Schlagzeug)
Geboren in Coesfeld (Westfalen). Spielt seit dem 13. Lebensjahr Schlagzeug in den unterschiedlichsten Besetzungen und Stilistiken von Klassik, Neuer Musik über Rock bis Jazz. Nach seinem Studium an der Musikhochschule Wuppertal bei Prof. Roderburg, Mathias Haus und Andy Gillmann, hat er sich dazu entschlossen Jazz-Schlagzeug an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Küttner zu studieren.
Konrad Hinsken (Klavier)
Geboren in Freiburg. Spielt seit 14 Jahren Klavier in verschiedenen Bands wie B-Sharp (Jazz-Fusion, ersten Platz bei Jugend Jazzt Rheinland-Pfalz 2005), Froots (Jazz-Fusion, erster Platz bei Jugend Jazzt Baden-Württemberg), LaJazzO Baden Württemberg, A Chick from Corea: Chick Corea Coverband (Jazz-Open Vorband von McCoy Tyner Quintet, SWR BigBand, Chris Potter’s Underground, Funk-a-holix: Funk/Soul-Coverband), Jazz-Pod: Bass-Piano-Sax Trio. Seit Oktober 2009 studiert er an der Musikhochschule Mannheim Jazz-Piano bei Prof. Jörg Reiter.
Dominik Bornhorn (E-Bass)
Stammt aus Oldenburg, spielt seit dem 12. Lebensjahr Bass und Gitarre in den unterschiedlichsten Stilistiken. Momentan studiert er bei Dave King, Thomas Stabenow und Jose Cortijo an der Musikhochschule in Mannheim. Neben seinen Tätigkeiten an den Musikschulen Frankfurt und Tom‘s Musikinstitut für Bass und Gitarre, ist er Bassist bei Mister Twister, Dikita, ZZ11, Johnny Talker. Ausserdem spielte er bisher mit Flowin Immo, Heuser, Kai Kreowski und Tab Thieves.
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Enjoy Jazz: Allen Blairman’s A.B.C.
By Uli Holz | August 23, 2010
Di, 2.11. um 20.30 Uhr, Einlass 19.30, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], VVK 10 € zzgl. Geb. / AK 13 €
VVK unter: www.enjoyjazz.de und an allen Vorverkaufstellen. Tickets online kaufen
Olaf Schönborn (sax), Wesley G. (git), Rocky Knauer (b), Allen Blairman (dr)
Mit Allen Blairman feiert dieses Jahre einer der gefragtesten Schlagzeuger seinen 70. Geburtstag. Seine stilsitische Vielfalt ist beeindruckend und sein Swingfeel und seine Musikalität ist einzigartig: Er spielte mit Albert Ayler, Jimmy Smith, Dexter Gordon, Charles Mingus, Chet Baker, Joe Henderson, Lee Konitz, , Archie Shepp, George Benson, Ron Carter, Charlie Haden, Roland Kirk, Lennie Tristano, Lou Rawls und vielen mehr. Mit Karl Berger kam er dann nach Heidelberg und er wurde auch in Deutschland schnell einer der gefragtesten Begleiter, z.B. von Albert Mangelsdorff, Irene Schweizer, Birelli Lagrene und sogar bei der Band Embryo.
Heute Abend erfüllt er sich einen lang gehegten Traum und es kommt zur Reunion mit seinem „Lieblingsbassisten“ Rocky Knauer, mit dem er zuletzt vor über 30 Jahren gemeinsam in der Band von Mal Waldron spielte. Der in Vancouver, Kanada aufgewachsene Bassist spielte und tourte u.a.mit Chet Baker, Art Farmer, Chico Freeman, Dusko Goykovich, Helge Schneider und Charly Antolini.
Allen Blairman prägte aber auch er sehr viele junge Musiker aus der Metropolregion. Einer davon ist der Saxophonist Olaf Schönborn, mit dem er in verschiedensten Projekten seit über 10 Jahren zusammenspielt.
Komplettiert wird das speziell für diesen Abend zusammengestellte Quartett durch wunderbaren Gitarristen Wesley G.
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Manfred Bründl’s SILENT BASS
By Uli Holz | August 23, 2010
Di, 9.11. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 10.-/7.-/ 5.-
Hugo Read (sax), Rainer Böhm (p), Manfred Bründl (b), Jonas Burgwinkel (dr)
Nach den in den Medien viel beachteten CDs respect (nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2006) und crosshatched (bestes deutsches Jazz-Album des Sendejahres 2008, DLF) geht SILENT BASS nun mit neuem Programm und neuem Pianisten auf Tournee.
Die Veröffentlichung der aktuellen CD Tip of the Tongue (Laika) ist für Februar 2011 geplant.
Bründls Eigenkompositionen sind ein musikalischer Appell gegen das kulturelle Kurzzeitgedächtnis unserer Zeit, widmen sich dem kreativen Erbe so herausragender europäischer Bassisten wie Peter Trunk, Buschi Niebergall, Peter Kowald, Hans Rettenbacher, Eberhard Weber, J.F. Jenny-Clark und Pierre Michelot.
Besondere Affinität empfindet Manfred Bründl jedoch für die Persönlichkeit, das Genie Peter Trunk, der von den späten 50-er Jahren bis zu seinem tödlichen Unfall - er starb bei einem Autounfall in der Silvesternacht 1973 - einer der maßgeblichen Jazzmusiker der internationalen Jazzszene war.
Manfred B R Ü N D L (bass) Konzerte/Aufnahmen u.a. mit Tomasz Stanko, Barry Altschul, Albert Mangelsdorff, Norma Winstone, Leo Wright, Charlie Mariano, Herb Ellis, Wayne Krantz, Terumasa Hino, Martial Solal. Auftritte bei internationalen Festivals u.a. in Frankfurt, Köln, Toronto, Montreal, Neu Dehli, Bombay, Islamabad, Mexico City, Havanna. Tourneen für das Deutsche Goethe-Institut nach Afrika, S/O-Asien, Türkei, Süd- und Mittel-Amerika, Kanada, Mexiko, Kuba. Professur an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.
Hugo R E A D (alto, soprano) Spielt(e) mit Musikern wie Markus Stockhausen, Kenny Wheeler, Rainer Brüninghaus, Trilok Gurtu, Andi Lumpp, Peter Herborn ,Abdullah Ibrahim, sowie den Gruppen Riot, Ensemble Modern, Axis, Thierry Lang Quartett. Tourneen für das Goethe-Institut nach Australien, Neuseeland, West-Afrika , Süd-Ost-Afrika, Naher Osten. Uraufführungen mit K.H. Stockhausen: Mailänder Scala und Oper Paris. Förderpreisträger (NRW) für herausragende Leistungen. Professur an der Folkwanghochschule Essen.
Jonas Burgwinkel (drums) Spielt(e) u.a. mit Mark Murphy, Nils Wogram, Antonio Farao, Charly Mariano, Lee Konitz, John Taylor, Simon Nabatov, Gerd Dudek und den Düsseldorfer Symphonikern. Konzerte in den USA, Australien, China, Korea, Skandinavien, Spanien, Frankreich, Polen, Italien und den Benelux. Studium in Maastricht, Köln sowie am Berklee College of Music in Boston, USA - diverse Jazzpreise
*
“An incredible mixture of styles and feels that will be of interest to any serious listener. Manfred Brundl has put together a really exciting project that covers the gamut of jazz today with an excellent band.”
David Liebman
“A set of intruiging compositions with masterful and beautifully
interactive playing from the whole group”.
Norma Winstone
“I recommend this music. There is a lot to listen to!”
Tomasz Stanko
“Manfred Bruendl signs here an original record where the watchwords are : research, expressivity, radicalism.
Behind his double bass or through his writing, he succeeds in creating spaces that captivate us by their expressive power and their contemporary colours. These spaces are often centred mostly on tension as well as on an asserted and natural anti-routine willpower.
In his humble and generous role of the bass player serving the group and with the authority of the great ones, he leads with precision and sensitivity musicians that, like him, know how « to tell » but, for this path, choose the healthy questioning of the creator as to what is indispensable and what is superfluous.
Intelligent. Deep.”
Riccardo Del Fra
“Manfred Bründl ist ein großartiger Jazzmusiker, einer, der sich nicht in die vorderste Reihe drängt, das widerstrebt seinem Naturell. Aber er gehört zweifellos dorthin.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung
”Manfreds intuitive improvisatorischen Fähigkeiten, präzise Rhythmik, sichere Intonation, sein Einfallsreichtum, seine stilistische Flexibilität zwischen zeitgenössischem Mainstream und Avantgarde, und seine persönliche Integrität machen Manfred zu einem begehrten Mitspieler.”
Albert Mangelsdorff
“Wahre Jazzkreative geben sich nie mit ihrem bisher Erreichten zufrieden, sondern forschen unablässig nach Erweiterung ihrer musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. So auch der Kontrabassist Manfred Bründl. Hatte er mit seinem Quartett “Silent Bass” zuvor noch eine komplexe, vielschichtige und zum großen Teil an zwölftonalen Strukturen orientierte Kompositorik an den Tag gelegt, so sorgte er letzten Herbst für eine Überraschung - mit einem Album, mit dem Bründl weit in den Bereich treibender “Grooves” hineingeht.
Das liegt nicht nur daran, dass Achim Kaufmann neben dem Flügel das gute alte Fender Rhodes E-Piano spielt. Auch Saxophonist Hugo Read gibt sich in seinen intensiven Soli geradezu dionysisch. Der Vierte im Bunde von “Silent Bass” ist kein Geringerer als Jonas Burgwinkel, der in allen perkussiven Kontexten versierte Shooting Star unter den deutschen Jazzschlagzeugern. Aus den stilistischen Schnittfeldern und Reibungsflächen ergeben sich hier jedenfalls zahlreiche Überraschungsmomente und Reizpunkte.”
Harald Rehmann, Deutschlandfunk
“… Manfred Bründl zählt seit vielen Jahren zu den wichtigen Bassisten der deutschen und europäischen Jazzszene. Der Bassist weitet den Blick, schaut vom Jazz aus auf die Künste. Was zählt ist Persönlichkeit, Unverwechselbarkeit, Profil, Signatur, Signifikanz. Die persönliche Porträtgalerie des Bassisten gleicht einer künstlerischen Konfession. Im Spiel des Quartetts geht es kaum um das Zitat oder die lautmalerische Vergegenwärtigung, sondern um die Substanz, die Atmosphäre, die geistigen Dimensionen…… Silent Bass bedeutet ja nicht, dass der Bass unhörbar wäre. Er ist nur das vergleichsweise stille Instrument, das die Basis schafft – zusammenhaltend und solistisch hoch fliegend.“
Bert Noglik
“… Entstanden ist etwas wie ein Zyklus diesseitiger Sakralmusik, ein spiritueller Entwurf voller Gedanken an und über eine bessere Welt. Keine jugendlich-kühnen Utopien, sondern eine Sammlung lange gereifter Gedankengänge, die nachzuvollziehen die Musik mit ihrer Verbindung aus individueller Präsenz und Perfektion einlädt.”
JAZZTHETIK
“… Das ist ausgesprochen klug konzipiert, durchaus auf Risiko gespielt, hat Power und kühne Komplexität. Weil die Musiker viel Spaß am Spiel haben, behält das eine überspringende Vitalität, die nicht nach Kopfgeburt klingt, sondern frisch, unverbraucht und nuanciert.”
JAZZPODIUM
“… Bründl scheint ganz tief hineinzuhören in die Töne, die seine Finger gerade dem Bauch des Basses entlocken, die jedem einzelnen davon Raum und Persönlichkeit geben, indem sie andere weg lassen, weil diese nur die Kraft der wichtigen Töne schmälern würden. Die Kunst des Weglassens.”
JAZZ-Zeitung
“… Wenn ein Bandleader, der Bass spielt, seine Gruppe SILENT BASS nennt, und zugleich extrovertierte und expressive Musiker um sich schart, dann zeugt dies von Souveränität und Einfühlsamkeit gleichermaßen. Dem Bassisten Manfred Bründl ist beides zueigen.”
The Jazz Pages
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Enjoy Jazz: Nils Wogram’s Root 70
By Uli Holz | August 23, 2010
Di, 16.11. um 20.30 Uhr, Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], VVK 10€ zzgl. Geb. / AK 13€
VVK unter: www.enjoyjazz.de und an allen Vorverkaufstellen. Tickets online kaufen
Nils Wogram: tb; Hayden Chisholm: as; bcl; Matt Penman: b; Jochen Rückert: dr
Root 70 plays the Blues
Die Gruppe Root 70 wird im November 10 Jahre alt und feiert dieses Ereignis mit der Veröffentlichung der CD „Listen to your woman“.
Die Gruppe, deren internationale Karriere durch eine Einladung von Albert Mangelsdorff auf dem Jazzfestival in Berlin startete, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Jazzlandschaft in Europa geworden und streifte in den zehn Jahren des Zusammenspiels ein aussergewöhnlich breites stilistisches Spektrum von Cool Jazz über straiht ahead Jazz bis zu Dub-Adaptionen des Kölner Elektronikers Burnt Friedman. Im Rahmen ihrer Reihe „conceptional works“ hat sich Nils Wograms Band dieses Mal den Blues als Thema vorgenommen.
Der Blues erscheint dabei in seiner ganzen Vielschichtigkeit: vom zurückgelehnten Delta – bis zum abstakten Blues wird sich Root 70 auf eigene Art dieses Themas annehmen.
www.nilswogram.com www.myspace.com/root70
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