Kathrin Pechlof Trio – Imaginarium

Dienstag 12.04.2016 – 20:
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

 

Katrin PechlowKathrin Pechlof – harfe
Christian Weidner – saxophone
Robert Landfermann – bass

„Ein faszinierendes Stück filigraner Kammermusik mit viel Improvisation und Einfühlungsvermögen.“ (Jazzpodium)

„kammermusikalische Welten von stiller Schönheit und schlichter Eleganz.“ (Jazzthing)

Kathrin Pechlof ist eine der wenigen Harfenistinnen der deutschen Jazzszene, spielt mit dem renommierten Berliner Saxofonisten Christian Weidner und dem Kölner Kontrabassisten und WDR-Jazzpreisträger Robert Landfermann Musik, die mit wenigen Tönen auskommt.
Die Quellen, aus denen sich die Kompositionen speisen, sind vielfältig. Archaische Modalität gregorianischer Choräle transformiert sich in Zwölftönigkeit, Messiaens symmetrische Skalen und deren Vieldeutigkeit erschaffen schwebende Klangräume und die Harmonik der Dur/moll-Tonalität steht im Kontrast zum Gestus zeitgenössischer Improvisationsmusik.
Bei aller Modernität entsteht Musik von besonderer lyrischer Schönheit, eine erzählerische Musik, tief und reich an feinsten dynamischen Nuancen. Drei herausragende Instrumentalisten spielen sehr eigenständigen kammermusikalischen Jazz, spannend und beseelt.

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Perfektomat (Nabatov/Robles/Oetz) feat. Yma America

Dienstag 05.04.2016 – 20:00 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

E - - - perfektomat trio edition

Simon Nabatov – piano
Laura Robles – cajón
Joscha Oetz – bass
Yma America – vocals

“So konsequent wie dieses Quartett hat schon seit längerem keine Formation mehr den akustischen Jazz für sich mit einem eigenen, durchdachten Stil definiert.” (Werner Stiefele, Rondo Magazin)

 

Die Band Perfektomat des Kölner Bassisten Joscha Oetz feiert mit ihren Hörern immer wieder einen einzigartigen Sound genährt aus europäischen und afroperuanischen Wurzeln. Die neue, kleinere Besetzung – einmalig mit der Instrumentation Piano, peruanischer Cajón und Bass bringt im Interplay der drei Virtuosen (Simon Nabatov, Laura Robles, Joscha Oetz) neue Facetten in Oetz´s Kompositionen. Ergänzt wird die Gruppe durch die charismatische Venezuelanische Sängerin Yma America, mit der Oetz seit mehr als 15 Jahren zusammen arbeitet. Wer Joscha Oetz als gefragten Sideman oder kreativen Leader eigener Projekte kennt, weiß dass er sich auf einen Abend reich an Energie und Intensität freuen kann.

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Made In Mannheim Vocal Night – Jules & Valeria Maurer

Dienstag 22.03.2016 – 20:00 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

C - - - Jules

 

Julia Nagele – voc
Jan Dittmann – bass

Julian Losigkeit – drums
+ special Guests


Eine Frau, eine Gitarre – schon mit den ersten Tönen zieht Singer/Songwriterin Julia Nagele alias Jules ihr Publikum in ihren Bann. Die Musikerin bereist die kleinen und großen Bühnen Deutschlands um mit ihren eigenen Liedern Geschichten zu erzählen, von der Liebe, vom Reisen, kurz: vom Leben. Ihre Eigenkompositionen verbinden Acoustic Soul und Pop mit Einflüssen aus dem Jazz und leben von ihrer farbenreichen und ausdrucksstarken Stimme. Ihr Publikum möchte sie für einen Abend aus dem Alltag entführen, es zuhören und vielleicht sogar etwas träumen lassen.

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D - - - Valeria

 

Valeria Maurer – voc
Paul Janoschka – piano

Moritz Keller – guitat
Simon Schallwig – bass
Jonas Kaltenbach – drums

 

Die in Sibirien aufgewachsene Sängerin Valeria Maurer beschäftigt sich schon seit ihrem Studium an der Jazzschule in Novosibirsk mit verschiedenen Musikrichtungen von Klassik über Jazz, Folk, Musical oder Tango und entwickelt dabei eine besondere Vielseitigkeit. Auf ihrer ständigen Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten lässt sie sich von ihrem Interesse für ethnische Musik und unterschiedliche Jazzstilistiken leiten. Diese Elemente fließen in ihre Melodien ein und prägen ihren ganz eigenen Ansatz im modernen Jazz. Im Zusammenspiel mit vier Mannheimer Musikern kombiniert sie in ihrem Programm Stücke von Jazz Legenden wie Bill Evans mit neuarrangierten Volksliedern und Eigenkompositionen.

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Neuer Deutscher Jazzpreis 2016: Die Gewinner des Festivals

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Ein spannendes Festivalwochenende mit hochkarätigen Bands und toller Musik ist vorbei. Nach einem grandiosen Eröffnungsabend mit dem Jazzlabor und dem Konzert unseres Kurators Jacky Terrasson, wurden am Samstag die Gewinner der drei Wettbewerbskonzerte  vom Publikum gewählt. Am Ende konnte das Bastian Jütte Quartett die Zuschauer von sich überzeugen und den mit 10.000 Euro dotierten L-Bank-Bandpreis in Empfang nehmen. Auch der SIGNUM-communications-Solistenpreis ging dieses Jahr an ein Mitglied der Siegerband, den  Pianisten Rainer Böhm.

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Wir gratulieren herzlich den Gewinnern und bedanken uns bei allen beteiligten Bands sowie unseren Sponsoren, der Alten Feuerwache und natürlich allen Gästen für einen erfolgreichen Neuen Deutschen Jazzpreis 2016.

Neuer Deutscher Jazzpreis 2016

Freitag, 18. März 2016, 20.00 Uhr
Alte Feuerwache Mannheim [Brückenstraße 2], VVK 15Euro*/AK 19Euro. Festivalpass VVK 20Euro*/AK 25Euro * zzgl. Gebühren
zum Vorverkauf

Jacky Terrasson Trio

Jacky2ColorJacky Terrasson ist, so steht es in der der französischen Wochenzeitschrift Telerama, ein « Pianist des Glücks ». Mit seiner Improvisationslust, Lebensfreude und Spontanität gelingt es diesem außerordentlichen Pianisten, sein Publikum Mal um Mal aufs neue zu begeistern. Jacques-Laurent Terrasson wurde 1965 als Sohn einer Afro-Amerikanerin und eines Franzosen in Berlin geboren und wuchs in Paris auf. 1993 gewinnt Jacky den renommierten Thelonious-Monk-Wettbewerb als talentiertester Jazz-Pianist des Jahres und geht mit Betty Carter auf Tournee. Er entschließt sich nach New York zu ziehen, wo er noch heute lebt. Genau ein Jahr nach seinem Triumph beim Thelonius-Monk-Wettbewerb wird Jacky Terrasson vom New York Times Magazin zu einem der „30 Künstler, die das Potenzial haben, die amerikanische Kultur in den nächsten 30 Jahren zu verändern“ gewählt. Er erhält einen Vertrag beim legendären US Plattenlabel Blue Note. Seine drei ersten Aufnahmen für Blue Note in Trio-Formation sind „Jacky Terrasson“, „Reach“ und „Alive“. Es folgen diverse Platten, mit Cassandra Wilson und Michael Brecker. Witz, Raffinesse und Fantasie sind Begriffe, die im Zusammenhang mit Jacky Terrasson immer wieder auftauchen. Offen für alle Strömungen des modernen Jazz geht Terrasson seither seinen beeindruckenden Weg und erarbeitet sich einen Stil der ihm eigen ist: subtil, basiert auf brillianter Technik, mit beeindruckender Dynamik und einer unerschöpflichen Kreativität.

Jazzlabor Mannheim-Toulon

Wie in den letzten Jahren, möchten wir auch in diesem Jahr unser Festival mit einer speziell für den Neuen Deutschen Jazzpreis zusammengestellten Band eröffnen.
Dabei geht es darum zu „netzwerken“, neue Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen und musikalisch eingefahrene Wege zu verlassen.

In diesem Jahr wagen wir dafür mal wieder einen Blick über die Landesgrenze hinaus, nach Frankreich, genauer nach Toulon.Warum haben wir in diesem Jahr ausgerechnet Toulon als Partner für das Jazzlabor ausgewählt?
Es gibt viele verschiedene Gründe dafür: Zum einen verbindet Mannheim und Toulon eine lange Städtepartnerschaft, die längst mal wieder auf der musikalischen Ebene aufgefrischt werden sollte.
Zum anderen haben wir in diesem Jahr einen französischen Kurator und mit der Auswahl des Jazzlabors steht der ganze Abend unter einem deutsch-französischen Stern.

Alexandra Lehmler QuintettDie Saxophonisten Alexandra Lehmler traf im letzten Jahr für ein Konzert im Goethe-Institut in Nancy auf die drei französischen Musiker. Schnell war klar: Die Formation passt musikalisch gut zusammen. Als sich dann auch noch herausstellte, dass zwei der Musiker aus Toulon stammen wurde der Entschluss gefasst dieses Zusammentreffen in den Partnerstädten zu wiederholen.
Mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis und dem Jazzlabor wurde der richtige Rahmen dafür gefunden. Ein weiteres Konzert der Band wird 2016 in Toulon stattfinden.

Als weiterer Mannheimer Musiker komplettiert Johannes Stange die Band.
Es werden Stücke aller Bandmitglieder zu hören sein.

 

 

 

[#Beginning of Shooting Data Section] Nikon D800 2013/09/18 22:53:20.80 Fuseau horaire/date : UTC+1, Heure d'été:Désactivée RAW, compression sans perte (14 bits) Taille d'image : L (7360 x 4912), FX Objectif : VR 70-200mm f/2.8G Photographe : Alexandre Lacombe                    Copyright : Just Looking                                           Focale : 125mm Mode d'exposition : Manuel Mesure : Matricielle Vitesse d'obturation : 1/200s Ouverture : f/8 Correction expo. : 0IL Régl. précis expo. : Sensibilité : ISO 100 Optimisation image : Balance des blancs : Flash, 0, 0 Mode mise au point : AF-S Mode de zone AF : Point sélectif Réglage précis AF : Désactivé VR : OFF Réduction du bruit : Désactivée Réduc. bruit ISO : Normale Mode couleur : Espace colorimétrique : sRVB Correction des tons : Réglage des teintes : Saturation : Accentuation : D-Lighting actif : Désactivé Contrôle du vignetage : Normal Contrôle auto de la distorsion : Désactivé Picture Control : [SD] Standard Fondé sur : [SD] Standard Réglage rapide : 0 Accentuation : 3 Contraste : 0 Luminosité : 0 Saturation : 0 Teinte : 0 Effets de filtres : Virage : Sys coord : Nettoyage du capteur d'image : 2013/02/21 10:01:35 [#End of Shooting Data Section]R.Vignolo0051_kleinTrumpet Solo

 

 

 

 

 

 

 

Gautier Laurent3

 

 

Besetzung:

Johannes Stange – Trompete
Alexandra Lehmler – Saxophon
Pierre-Alain Goualch – Piano
Gautier Laurent – Bass
Rémi Vignolo – Drums

 

Samstag, 19. März 2016, 20.00 Uhr
Alte Feuerwache Mannheim [Brückenstraße 2], VVK 15 Euro*/AK 19 Euro / für Mitglieder der IG Jazz 12 Euro; Festivalpass VVK 20 Euro*/AK 25 Euro / für Mitglieder der IG Jazz 15 Euro| * zzgl. Gebühren

Wettbewerbskonzerte der 3 Finalisten
mit Publikumsabstimmung und anschliessender Preisverleihung

Johannes Ludwig Quartett

Johannes Ludwig QuartettJohannes Ludwig – Altsaxophon
Andreas Feith – Piano
Max Leiss – Kontrabass
Julian Fau – Schlagzeug

Johannes Ludwig (Jahrgang 1988) ist gleichsam Saxophonist und Komponist. Mit seiner langjährigen Working Band spielt er die Musik, die ihm am meisten am Herzen liegt: melodischen, groove-basierten Jazz mit eingängigen Themen, die von farbenreicher, komplexer Harmonik zum Leuchten gebracht werden.

Die vier Jungs verstehen sich blind – sie spielen in diversen Konstellationen seit über 10 Jahren zusammen, haben ihre Musik immer gemeinsam weiterentwickelt und gegenseitig ihren Sound geprägt. Hier geht es um die gesangliche Qualität in der Musik, größtmögliche Energieentfaltung, maximale Improvisationsfreude und die Suche nach dem perfekten Ineinandergreifen der musikalischen Einzelimpulse. Alles geschieht auf einem hohen instrumentalen Niveau, das aber nie in den Vordergrund drängt, es geht immer darum, ein geschlossenes Gesamtwerk zu schaffen, das Emotion transportiert und sich bei den Hörern einprägt.

Henning Sieverts auf BR Klassik über „Airbourne“, das letzte Album der Band: „Wohltuend atmende Musik mit viel Zeit für Entwicklung“.

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Denis Gäbel Quartet


fabian stuertz 2016.02.28 - denis gäbel quartet 0007-c (1)Denis Gäbel – Saxophon

Sebastian Sternal – Piano
Martin Gjakonovski – Bass
Silvio Morger – Drums

„Er gehört zu den gefragtesten Saxofonisten Deutschlands, und Denis Gäbel kann es sich leisten, seine Band ebenfalls mit den gefragtesten Instrumentalisten ihres Fachs zu bestücken…“ lobte der Produzent Volker Dueck das Line-Up von Gäbels 2013 erschienener CD Neon Sounds. Mit der aktuellen Quartett-Besetzung führt Gäbel dieses Prinzip auch bei seinem 2015 veröffentlichten Album Ronda fort. Zu einem akustischeren und pureren Jazzsound zurückkehrend, sind seine Kompositionen hierbei erneut von starken und klaren Melodien geprägt. Sie bilden den Ausgangspunkt für die teils zart schwebenden, teils energetisch swingenden Improvisationen der vier Akteure.

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BASTIAN JÜTTE QUARTET

BastianJutteQuartetFlorian Trübsbach – Altsaxophon, Klarinette
Rainer Böhm – Klavier
Henning Sieverts – Bass, Cello
Bastian Jütte – Schlagzeug, Komposition

„Happiness Is Overrated“ kann man tatsächlich wörtlich nehmen, wenn man hört, wie das Bastian Jütte Quartet mit den stimmungsvollen und traurig schönen Vorlagen aus der Feder des Bandleaders umgeht. Die Musiker verwandeln Melancholie in pure Kraft, Traurigkeit in verspielte Lebendigkeit.

Insofern sollte man Titeln wie „Room of Sadness“ oder „The Prisoner“ zwar mit Ernsthaftigkeit, aber auch einem leichten Augenzwinkern begegnen. Bastian Jütte kam beispielsweise auf den Titel „Happiness Is Overrated“, als er selber darüber lachen musste, wie traurig die gerade geschriebene Melodie mal wieder klang.

Den Stücken der aktuellen CD liegen zum Teil rhythmisch sehr komplexe Strukturen und Konzepte zugrunde, die den Musikern als Spielwiese für ihre gemeinsamen improvisatorischen Ausflüge dienen. Diese sind aber ganz fein und unaufdringlich in die Kompositionen eingewoben, so daß sie den warmen Grundcharakter der Musik noch verstärken und sich dabei nicht in den Vordergrund drängen. Der Schlagzeuger und ECHO Jazz Preisträger Bastian Jütte hatte die Besetzung des Quartetts bereits beim Schreiben im Kopf, ehe er den Altsaxophonisten und Professor Florian Trübsbach, den überragenden Pianisten Rainer Böhm und den ECHO Jazz Preisträger Henning Sieverts am Kontrabass und Cello für die Band angefragt hat. Von daher überrascht es nicht, daß das Quartett perfekt miteinander harmoniert, zumal sich alle vier seit mittlerweile 20 Jahren kennen und schätzen.

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Lucia Cadotsch – Speak Low

Dienstag 15.03.2016 – 20:00 Uhr

Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Lucia Cadotsch – Speak Low

B - - - CadotschLucia Cadotsch – vocal
Otis Sandsjö – saxophone
Petter Eldh – bass

Spätestens seit dem Gewinn des ‚Neuen Deutschen Jazzpreis‘ 2012 ist Lucia Cadotsch dem Mannheimer Publikum bestens bekannt. „Speak Low“ ist die neue Working Band der Zürcher Wahlberlinerin.

Sie singt mit Petter Eldh am Kontrabass und Otis Sandsjö am Tenor und präsentiert eine berückend schöne Sammlung von modern Traditionals, wie Gloomy Sunday, Strange Fruit und Moon River. Musikalische Versionen, die unverkennbar den Stempel Berlin 2016 tragen: Live, minimalistisch, symphonisch! Raw like Ceviche! Analog ist das neue Berghain!
Das besondere an diesem Trio ist, dass es weder ein Rhythmus- noch ein Harmonie-Instrument gibt. Aber wer denkt, die drei seien damit in ihrem Ausdruck limitiert, der irrt. Sie haben alles, was sie brauchen, um diese wunderschönen Songs auf ihre ureigenste, aufwühlende, sehr heutige Art zu interpretieren. Und Lucia Cadotsch singt frei, direkt und stolz, ihre Stimme ein Instrument und sie eine Erzählerin.

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Shannon Barnett Quartett

Dienstag 08.03.2016 – 20:00 Uhr

Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Shannon Barnett Quartett

 

A - - - BarnettShannon Barnett – posaune
Stefan Karl Schmid – saxophon/klarinette
David Helm – bass
Fabian Arends – drums

„The scale, strength and individual character of her sound, purposefulness of her soloing had the audience completely won over.” (London Jazz Times)

Die australische Posaunistin und Komponistin Shannon Barnett lebt als jüngstes Mitglied der WDR Big Band erst seit kurzer Zeit in Köln. Vor ihrem Umzug nach Köln, lebte sie in Melbourne und New York. Dort spielte sie mit Musikern wie Darcy Jamesʼ Secret Society, Kurt Rosenwinkel, Ralph Alessiʼs SIM Big Band, Jon Faddis and Charlie Haden. Umtriebig in der ansässigen Jazzszene hat sie sich aber bereits ein Quartett aus hochkarätigen Improvisatoren zusammengestellt.
Das Quartett spielte bereits auf dem Acht Brücken Festival und dem Peng Festival. Im November 2016 werden sie auf Tour nach Australien gehen. “Feurig bis düster; fokussiert auf rhythmische Elemente und schrullig humorvoll” beschreibt die 33-jährige ihre Musik.

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Koschitzki / Pereira – ‚Brasil Antigo’

Dienstag, 23. Februar 2016, 20.00 Uhr

Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-
Koschitzki / Pereira – ‚Brasil Antigo’

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Stefan Koschitzki – klarinette/flöte
Fabiano Pereira – gitarre/gesang

Ein brasilianisches Sprichwort sagt: “ Halte Dich an die Guten und Du wirst einer der Ihren sein.“* Auf der Suche nach Inspiration stießen die beiden Ausnahmemusiker Stefan Koschitzki und Fabiano Pereira während ihres Studiums auf den brasilianischen Musikstil Choro, der nach seiner Geburt in den 1870er Jahren in Rio de Janeiro die Salons und Bars Brasiliens erobert hatte. Ohne Tondokumente und lediglich durch Noten und orale Tradition überliefert, bildete sich schon in dieser Zeit ein populärer Musikstil, der bis heute nachwirkt. „Brasil Antigo“ lädt zum gemeinsamen Entdecken dieser zwischenzeitlich verlorenen Musik ein. Auch wenn Choro mit „Weinende Musik“ übersetzt werden kann, ist es doch das positive brasilianische Lebensgefühl, das aus den Kompositionen des Duos heraus klingt. Im Zusammenspiel zwischen Gitarre und Klarinette / Flöte findet sich der für die brasilianische Musik typische Dialog von Virtuosität und Melancholie. Ein Programm mit internationalem Flair und von einer großen Leichtigkeit. Nie war es so einfach, an musikalischer Historie Freude zu empfinden

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Made in Mannheim – Joander Cruz

Dienstag, 16. Februar 2016, 20.00 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Made In Mannheim – Joander Cruz

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Joander Cruz – saxophon
Roman Klobe – gitarre
Konrad Hinsken – piano
Simon Schallwig – bass
Mario Maradei – percussion
Tobias Fronhöfer – schlagzeug

Das von Joander Cruz entwickelte ‚Afrobrasilianische Jazz Konzept‘ ist das Resultat einer Forschung über Grundrhythmen und Melodien der Gesänge des Candomblés in Kombination mit afrobrasilianischen Rhythmen.
Die ursprünglich in Afrika entstandene Musik hat er eigens für dieses Sextett-Projekt neu arrangiert und harmonisiert. In Kombination mit folkloristischen Liedern aus Bahia entsteht ein Konzept, daß den Rhythmus und die Jahrhunderte alten Gesänge der brasilianischen Musik verbinden und in neuem Gewand erscheinen lassen.

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Phil Donkin – ‚The Gate‘

Dienstag, 02. Februar 2016, 20.00 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-
Phil Donkin – ‚The Gate‘

G-------Phil-Donkin-(web)Phil Donkin – bass
Ben Wendel – saxophon
Glenn Zaleski – piano
Jochen Rückert – schlagzeug

The Gate ist das Debut-Album des Bassisten/Komponisten Phil Donkin, einem der gefragtesten jungen Talenten im Jazz und der Improvisierten Musik. Der gebürtige Brite etablierte sich erst in der jungen Londoner Jazzszene, bevor er sich auch in New York in der dortigen Szene einen Namen als höchst talentierter Musiker machte. Seit einiger Zeit lebt er nun in Berlin, wo er eine beachtliche Karriere als Gastmusiker genießen darf. Er begleitete John Abercrombie, Kenny Wheeler, Julian Argüelles, Evan Parker, Nils Wogram, Kurt Rosenwinkel und viele andere internationale Stars bei ihren dortigen Konzerten. Zusammen mit dem Grammy-nominierten Saxophonisten Ben Wendel, dem Schlagzeug-Zauberer Jochen Rückert und dem aufkommenden Meister Glenn Zaleski am Klavier hat er nun mit The Gate sein erstes eigenes Album eingespielt – ein Album mit viel Tiefe und Erfahrung. Zehn eigene Kompositionen und zwei Arrangements (Monk und Schostakowitsch) bersten schier vor Esprit und musikalischer Intelligenz. Die vier Musiker leiten den Hörer perfekt durch die komplexen Verläufe und unterschiedlichen Emotionen der Kompositionen.

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