10.12.2013 – Peter Ehwald’s ‚DOUBLE TROUBLE‘

Dienstag, 10. Dezember 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Peter Ehwald’s ‚DOUBLE TROUBLE‘

K - - - Ehwald IMG_6132_3MB_hpPeter Ehwald (sax), Andreas Lang (b), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Die Kraft der zwei Bässe
Ein starkes Gerüst steht. Das Fehlen der Akkordinstrumente Klavier und Gitarre schafft Räume, die nicht zugestellt sind, und ermöglicht die improvisatorische Ausdeutung der Ehwald-Kompositionen. Mehr als nur Themen hat er notiert, vielmehr Formen, die zu füllen sind.
Die Kraft der zwei Bässe aber erhöht Druck und Dringlichkeit dieses Dreamteams. Andreas Lang bringt das Erdige, Robert Landfermann steuert Improvisationstechniken jenseits des Jazzidioms bei: zwei Pole, die sich ideal ergänzen und die enorme Livepräsenz von Double Trouble steigern. Jonas Burgwinkels Drumming ist fantasievoll, unvorhersehbar und energetisch. Der Kontext ist ideal für Peter Ehwalds vielfältiges Saxofonspiel, das in seinen diversen Facetten vor allem deswegen so fasziniert, weil es plausibel ist. Unkostümiert meint hier einer, was er spielt.

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03.12.2013 – Made in Mannheim: Froots / Q.E.D.

Dienstag, 03. Dezember 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 5,-

Made in Mannheim: Froots / Q.E.D.

Froots
J1 - - - Froots Simon_Schallwig_06_hpStephan Udri (trp), Michael Schreiner (sax), Konrad Hinsken (p), Marco Dufner (dr), Simon Schallwig (b)

„Froots“ – ein Wortspiel aus ‚roots‘ und ‚fruits‘. Spielerisch haben es die jungen Musiker um den Mannheimer Bassisten Simon Schallwig schon über ein Jahrzehnt miteinander zu tun. Im Jahr 2002, wurden bereits 2008 die ersten Früchte mit dem Gewinn des baden-württembergischen „Jugend Jazzt Preis“ geerntet.
Musikalisch konnten die 5 Musiker sich in ihrer Studienzeit in verschiedensten Formationen und Stilrichtungen austoben. Nun finden sie wieder zusammen um die Früchte des traditionellen Jazz zu sammeln.
Die Devise lautet: Vorwärts in die Vergangenheit…

Q.E.D.
J2 - - - hinsken_hpJanis Hug (trp), Michael Schreiner (tenorsax), Konrad Hinsken (p), Simon Schallwig (b), Marco Dufner (dr)

„Was es in der Mathematik zu beweisen gilt, ist in dem Musikus nicht möglich“
Das Abschlussprojekt des Pianisten Konrad Hinsken.

26.11.2013 – Simon Kanzler ‚Talking Hands‘

Dienstag, 26. November 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Simon Kanzler – ‚Talking Hands‘

H - - - IMG_8137_hpSimon Kanzler (vib), Otis Sandsjö (sax), Igor Spallati (b), Tilo Weber (dr)

„ Trotz seiner Jugend ist es nicht übertrieben zu sagen: Ein solches Vibraphon-Album hat es noch nicht gegeben. Gemeinsam mit Tilo Weber, dem Paul Motian des jungen Berliner Jazzgeschehens, Bassist Igor Spallati und Saxofonist Otis Sandsjö erschließt er sich eine faszinierende vierdimensionale Klangwelt.“ (Wolf Kampmann, Jazzthing)
Mit seiner Band „Talking Hands“ gelingt es dem Berliner Vibraphonisten Simon Kanzler durchdachte und komplexe kompositorische Strukturen mit einer Leichtigkeit und Körperlichkeit zu verbinden, die Spaß machen. Der scheinbare Widerspruch „intellektuell groovy“ löst sich hier in einer natürlichen Synthese. Die aktuelle CD „Talking Hands“ ist im Oktober 2012 bei Unit Records erschienen.

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19.11.2013 – Made in Mannheim: GPS / Gently Disturbed

Dienstag, 19. November 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 5,-

Made in Mannheim: GPS / Gently Disturbed
GPS

G1 - - - hannah_hpHannah Graser (trp/flh), Freeman Robbins (sax), Simon Seeleuther (git), Alexander Broschek (b), Hendrik Havekost (dr), Mario Maradei (perc)

GPS, die Band um die junge Jazztrompeterin Hannah Graser spannt mit ihrer Musik einen großen Bogen zwischen weit entfernten Koordinaten der musikalischen Landkarte. Als Resultat klingt ein vielseitiger und erfrischender Stilmix mit Elementen aus Jazz, Pop und Klasssik in Arrangements von bekannten Jazztunes und Eigenkompositionen, in denen sich immer wieder eine deutliche Affinität zur Musik des grossen Thelonius Monk zeigt.

Gently Disturbed
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Daniel Roncari (sax), David Schuckart (p), Jonathan Sell (b), Max Stadtfeld (dr)
… oder „sanft gestört“ – das sind 4 junge Musiker aus South West Germany, die mit ihrem groove-geprägten Jazz zu den Herzen aller Zuhörer durchstoßen wollen.
Wer denkt, zeitgenössischer Jazz könnte langweilig sein, hat sich schon längst getäuscht. Packende Grooves, nicht immer jugendfreie Taktarten, „sanft störende“ Soli und schmählichst vernachlässigte, oder je nachdem, eingängige Melodien. Also feinste Musik ohne jeglichen Einschlaffaktor.

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12.11.2013 – Spaniol4

Dienstag, 12. November 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Spaniol4

F - - - spaniol4 -927F8_hpFrank Spaniol (tenorsax/bcl), Ulf Kleiner (rhodes), Markus Bodenseh (b), Sebastian Merk (dr)

Seit mittlerweile über zehn Jahren ist das Quartett um Frank Spaniol ein Bandprojekt, das mit seinen zahlreichen klanglichen Facetten und der Offenheit für viele Strömungen zeitgenössischer Musik nur schwer in die enge Genreschublade Jazz passt. Vielmehr bezieht man sich auf die gestalterische Freiheit als Kernidee dieser Musik. Jazz muss bei SPANIOL4 nicht immer Jazz sein.
In konstanter Besetzung spielt SPANIOL4 seit den Anfängen die Musik aller Bandmitglieder. Resultat ist eine Vielzahl musikalischer Farben und Ideen, die nie beliebig wird, sondern durch das gemeinsame Empfinden für Sound und Timing in einem warmen, kraftvollen und unverwechselbaren Bandklang gebündelt ist.
Als unterstützenden Partner für dieses Projekt konnte SPANIOL4 die Initiative Musik gewinnen.

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05.11.2013 – ENJOY-JAZZ SPECIAL : ‚FLY‘ – Mark Turner/Larry Grenadier/Jeff Ballard

Dienstag, 05. November 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], VVK 18,- € zzgl. Geb. / AK 21,- €, ermäßigter VVK für IG Jazz-Mitglieder (Karten in der Klapsmühl‘ erhältlich): 13,- €

ENJOY-JAZZ SPECIAL : ‚FLY‘ – Mark Turner/Larry Grenadier/Jeff Ballard
E - - - FlyPR2_print_hpMark Turner (sax), Larry Grenadier (b), Jeff Ballard (dr)

Alte Bekannte in gar neuer Umgebung. Der Bassist Larry Grenadier und der Schlagzeuger Jeff Ballard waren bei Enjoy Jazz schon wiederholt an der Seite von Brad Mehldau zu erleben. Aber auch Fly, das 2003 begründete Trio der beiden mit dem Ausnahme-Tenoristen Mark Turner, waren bereits 2006 im Karlstorbahnhof Festivalgäste. Seither hat das Trio seine Vorstellungen von einem „demokratischen Kollektiv“ beständig in Richtung einer nach Innen gerichteten Abstraktion zwischen Komposition und Improvisation entwickelt. Das aktuelle Album „Year of the Snake“, im Sommer 2012 bei „ECM“ erschienen, präsentiert ein Saxophon-Trio in vollendeter Freiheit, dessen hintergründiges und unberechenbares Spiel sich stringend in Richtung Kammermusik bewegt. Was nicht bedeutet, dass die drei Musiker nicht ab und an auch einmal funky aufs Tempo drücken würden. Kontrollierte Funkyness also, die nicht etwa angeberhaft und verspannt, sondern ganz selbstverständlich, souverän und ziemlich lässig daher kommt.

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29.10.2013 – Made in Mannheim: LEKTRON

Dienstag, 29. Oktober 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 5,-

Made in Mannheim: LEKTRON
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Julian Maier-Hauff (trp/efx), Tobias Schmitt (b), Dominik Fürstberger (dr/efx)

Wie klingt der Jazz von heute?
Eine mögliche Antwort liefert diese junge Formation: Die drei jungen Musiker nutzen außer ihren Instrumenten Effektgeräte und Phrasenrecorder, die es ihnen erlauben, den Jazz in ihre musikalische Alltagssprache zu übersetzen. Das Ergebnis erinnert klanglich zunächst weniger an große Jazzlegenden als vielmehr an Clubmusik im Sinne von Elektro oder Drum’n’Bass. Warum spielen Lektron trotzdem Jazz?
Mit dem eigenhändigen Einspielen aller Sounds am Instrument bleiben die Lebendigkeit und Unvorhersehbarkeit des Zusammenspiels, die Freiheit zur Improvisation und zum klanglichen Experiment erhalten. Die Hardware wird lediglich zur Verarbeitung, nicht aber zur Erzeugung von Klängen eingesetzt. Sie ersetzt nicht das Beherrschen des Instruments, sondern eröffnet neue Spielräume. Die Kernstücke des Jazz kombiniert mit den Möglichkeiten elektronischer Musik. Lektron fängt so ein Stück Zeitgeist ein.

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Neuer Deutscher Jazzpreis 2014

Vielen Dank für die zahlreichen Bewerbungen für den Neuen Deutschen Jazzpreis 2014!

Alle Einsendungen sind gesichtet und für die für Jury aufbereitet, die sich bereits fleißig durch die Zusendungen hört.

Mitte November ist es dann soweit und wir melden uns bei allen Bewerbern. Bis dahin bitten wir um etwas Geduld 🙂

22.10.2013 – ENJOY-JAZZ SPECIAL: Benjamin Koppel/Scott Colley/Brian Blade

Dienstag, 22. Oktober 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], VVK 22,- € zzgl. Geb. / AK 26,- €, ermäßigter VVK für IG Jazz-Mitglieder (Karten in der Klapsmühl‘ erhältlich): 15,- €

ENJOY-JAZZ SPECIAL: Benjamin Koppel/Scott Colley/Brian Blade

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Benjamin Koppel (sax), Scott Colley (b), Brian Blade (dr)

Der Saxophonist Benjamin Koppel und der Bassist Scott Colley hatten bereits früher öfter zusammengearbeitet, als letztes Jahr beim Copenhagen Jazz Festival der Schlagzeuger Brian Blade zu den beiden stieß. Über Nacht war ein klassisches Jazz-Trio geboren, das etwas Frisches und Meisterliches ausstrahlte, vor Kreativität geradezu sprühte, vor Selbstbewusstsein strotzte und die verschiedenen Temperamente so zusammenfügte, dass sofort etwas Energiereiches entstand. Alle drei haben eine Vergangenheit, die sich sehen lassen kann: Der 39-jährige Däne Benjamin Koppel nahm mit 18 seine erste Platte auf, spielte mit Charlie Mariano oder Paul Bley und hält eigene Ensembles am Laufen. Scott Colley wurde 1963 in LA geboren, einer seiner Lehrer war Charlie Haden, und die Liste der Musiker, mit denen er arbeitete, beginnt mit Dizzy Gillespie und endet noch lange nicht bei Herbie Hancock oder Jim Hall. Brian Blade muss man dem EJ-Publikum nicht mehr vorstellen. Der 43-Jährige hat Preise abgeräumt und mit jazzaffinen Musikerinnen wie Joni Mitchell oder Norah Jones gearbeitet, mit Folklegenden wie Bob Dylan oder Emmylou Harris, und natürlich mit Jazzgrößen wie Joshua Redman und Wayne Shorter. Man kann ein wenig an der Skizze dieser Biographien ablesen, wie virtuos und vielschichtig das sein wird, was diese heimliche Supergroup auf die Bühne bringt.

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