Tomasz Stańko als Kurator des Neuen Deutschen Jazzpreises 2014

Tomasz StańkoIm Jahr 2014 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der „Alten Feuerwache Mannheim gGmbH“ bereits zum neunten Mal den „Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim“.

Das Festivalwochenende findet am 14. und 15. März 2014 in der „Alten Feuerwache“ Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene.

Highlight des ersten Festivalabends wird das Konzert des polnischen Trompetenstars Tomasz Stańko sein.

Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 15.03.2014 statt.

Ausgeschrieben und organisiert wird der Neue Deutsche Jazzpreis von der IG-Jazz Rhein-Neckar, einem Verein von Jazzmusikern, der sich seit über 20 Jahren für die Förderung des Jazz einsetzt.

Bewerben können sich alle professionellen Bands, deren Mitglieder zur Mehrzahl in Deutschland leben. Es gibt keine Stil- oder Altersbegrenzung.

 Eine Vorjury (u.a. unter Beteiligung der IG Jazz, des Jazzinstitutes Darmstadt und mehrerer Journalisten) wählt aus den Bewerberbands (dieses Jahr waren es über 200) in einer anonymisierten Anhörsession 10 Bands aus, die dann dem Kurator geschickt werden. Der Kurator, immer ein international anerkannter Jazzmusiker, wechselt jedes Jahr, damit der Preis stilistisch offen bleibt. Die bisherigen Kuratoren waren Alexander von Schlippenbach, Wolfgang Muthspiel, Jasper van’t Hof, Joachim Kühn, Kenny Wheeler, Bojan Z., Django Bates und Louis Sclavis.

Der Kurator wählt drei Bands aus, die am 15.03.2014 in Mannheim auftreten. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzettel, wer der Gewinner des mit 10.000.- Euro dotierten „MVV-Energie Bandpreises“ und des mit 1.000.- Euro dotierten „Maritim Solistenpreis“ sein soll.

Die künstlerische Qualität der bisherigen Gewinner spricht für das außerordentlich hohe Niveau des „Neuen Deutschen Jazzpreises“, das nicht zuletzt auch von den Kuratoren immer wieder hervorgehoben wurde:

 Gewinner des MVV-Energie Bandpreises:

2013: MaxAndrzejewski’s HÜTTE

2012: Schneeweiss & Rosenrot

2011: [em]

2010: Tim Allhoff Trio

2009: Frederik Köster Quartett

2008: Klima Kalima

2007: Johannes Enders Quartett

2006: Der Rote Bereich

Gewinner des „Maritim-Solistenpreises“

2013: MaxAndrzejewski

2012: Lizzy Scharnofske

2011: Michael Wollny

2010: Bodek Janke

2009: Frederik Köster

2008: Olli Steidle

2007: Henning Sieverts & Johannes Enders

2006: Michael Griener

Der Anmeldeschluss für den Neuen Deutschen Jazzpreis ist der 30.09.2013 und hier gibt es das Anmeldeformular mit allen nötigen Informationen für die Bewerbung!

04.07.2013 – Mitgliederversammlung

Zur ordentlichen Mitgliederversammlung laden wir alle Interessierten herzlich ein!

Donnerstag, 04. Juli 2013, 20.00 Uhr
Seminarraum 01 Alte Feuerwache Mannheim [Brückenstraße 2]
Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Jahresbericht
3. Kassenbericht & Bericht der Kassenprüfer
4. Diskussion und Antrag auf Entlastung des Vorstandes
5. Diskussion und Beschluss über vorgeschlagene Satzungsänderungen
6. Neuwahl der Mitglieder des Vorstands
7. Neuwahl der Mitglieder des Programmbeirats
8. Neuwahl der Kassenprüfer
9. Verteilung der Aufgaben
10. Zukunft des Jazzpreises
11. Weiterführung des Workshops
12. Verschiedenes

11.06.2013 – Made in MA Spezial: Smazz in Concert

Dienstag, 11. Juni 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 5,-

Made in MA Spezial: „Smazz in Concert“

Leitung: Jochen Welsch
Die Schüler für Musik begeistern, das ist das Ziel der Studenten, die an der Musikhochschule Mannheim im Fach Schulmusik ausgebildet werden. Durch seine mitreißende Vitalität und die Fähigkeit, sich stetig durch andere Einflüsse weiter zu entwickeln, eignet sich gerade der Jazz dazu, Begeisterung zu wecken. Daher spielt diese Musikrichtung bei der Ausbildung zum Musiklehrer eine immer größere Rolle. Seit dem Aufbau der Ensembles im Jahr 2006 leitet der Komponist und Arrangeur Jochen Welsch diesen Zweig der Schulmusik-Abteilung. Zum Abschluß des Semesters präsentieren die Schulmusiker-Combo und -Bigband das Ergebnis ihrer Arbeit. Lassen Sie sich begeistern von den mitreißenden Beiträgen der Studenten.

21.05.2013 – Jochen Rückert Quartett feat. Mark Turner

Dienstag, 21. Mai 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Jochen Rückert Quartett feat. Mark Turner

Mark Turner (sax), Lage Lund (git), Matt Penman (b), Jochen Rückert (dr)
In seinem New Yorker Quartett vereint Jochen Rückert herausragende Musiker der jüngeren Jazzszene. Auch als Bandleader agiert er wie als Drummer feinsinnig präsent, aber nie lautstark. Das Ergebnis ist eine Musik voller spannender Kommunikation, voller vibrierend lebendiger Interaktion – mit einem fiebrig vitalen Puls, der einem beim ganz genauen Hinhören den Atem raubt. Jochen Rückert lebt seit 1998 in New York. Dort fand er die Mitstreiter für sein neuestes Projekt: den enorm kraftvollen und dabei ungemein feinen Tenorsaxophonisten Mark Turner, den Gitarristen Lage Lund und den Bassisten Matt Penman, Sideman vieler aktueller Jazzstars seit den neunziger Jahren.
Auf der aktuellen CD “Somewhere Meeting Nobody” sind ausschließlich Kompositionen des Bandleaders zu hören. Eine Musik mit der Rückert seine Identität ausdrückt, sich aber trotzdem vor anderen verbeugt. Ein Strom kraftvoller Farben, die sich hochsensibel mischen, nimmt den Hörer von den ersten Takten an gefangen. Man kann sie “irgendwo” hören, während man “niemanden trifft”, und es kann gut sein, dass man sich dabei im siebten Himmel aktueller Jazztöne fühlt.
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14.05.2013 – L14,16

Dienstag, 14. Mai 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

L14,16

Axel Schlosser (trp), Steffen Weber (sax), Rainer Böhm (p), Arne Huber (b), Lars Binder (dr)
„L 14,16“ machte seit der Bandgründung 2001 vielfach durch nationale Preise und internationale Auszeichnungen Furore. Merkmal dieses Quintetts sind komplexe Arrangements, die die Möglichkeiten dieser Besetzung virtuos ausspielen, und das ständige Ausloten neuer musikalischer Wege.
Die deutsche Band besteht aus Musikern, die allesamt ihre eigenen musikalischen Projekte verfolgen. Kommt „L 14,16“ aber zusammen, entsteht eine Energie, die in Europa ihresgleichen sucht.
Die aktuelle CD dokumentiert das Ergebnis des Entwicklungsprozesses, den die Band in den vergangenen Jahren durchlaufen hat: die Kompositionen und Arrangements sind eigenwillig frisch und komplex, die Musiker spielen – gruppendynamisch wie auch solistisch – innovativ und reif.
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