19.11.2013 – Made in Mannheim: GPS / Gently Disturbed

Dienstag, 19. November 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 5,-

Made in Mannheim: GPS / Gently Disturbed
GPS

G1 - - - hannah_hpHannah Graser (trp/flh), Freeman Robbins (sax), Simon Seeleuther (git), Alexander Broschek (b), Hendrik Havekost (dr), Mario Maradei (perc)

GPS, die Band um die junge Jazztrompeterin Hannah Graser spannt mit ihrer Musik einen großen Bogen zwischen weit entfernten Koordinaten der musikalischen Landkarte. Als Resultat klingt ein vielseitiger und erfrischender Stilmix mit Elementen aus Jazz, Pop und Klasssik in Arrangements von bekannten Jazztunes und Eigenkompositionen, in denen sich immer wieder eine deutliche Affinität zur Musik des grossen Thelonius Monk zeigt.

Gently Disturbed
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Daniel Roncari (sax), David Schuckart (p), Jonathan Sell (b), Max Stadtfeld (dr)
… oder „sanft gestört“ – das sind 4 junge Musiker aus South West Germany, die mit ihrem groove-geprägten Jazz zu den Herzen aller Zuhörer durchstoßen wollen.
Wer denkt, zeitgenössischer Jazz könnte langweilig sein, hat sich schon längst getäuscht. Packende Grooves, nicht immer jugendfreie Taktarten, „sanft störende“ Soli und schmählichst vernachlässigte, oder je nachdem, eingängige Melodien. Also feinste Musik ohne jeglichen Einschlaffaktor.

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12.11.2013 – Spaniol4

Dienstag, 12. November 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Spaniol4

F - - - spaniol4 -927F8_hpFrank Spaniol (tenorsax/bcl), Ulf Kleiner (rhodes), Markus Bodenseh (b), Sebastian Merk (dr)

Seit mittlerweile über zehn Jahren ist das Quartett um Frank Spaniol ein Bandprojekt, das mit seinen zahlreichen klanglichen Facetten und der Offenheit für viele Strömungen zeitgenössischer Musik nur schwer in die enge Genreschublade Jazz passt. Vielmehr bezieht man sich auf die gestalterische Freiheit als Kernidee dieser Musik. Jazz muss bei SPANIOL4 nicht immer Jazz sein.
In konstanter Besetzung spielt SPANIOL4 seit den Anfängen die Musik aller Bandmitglieder. Resultat ist eine Vielzahl musikalischer Farben und Ideen, die nie beliebig wird, sondern durch das gemeinsame Empfinden für Sound und Timing in einem warmen, kraftvollen und unverwechselbaren Bandklang gebündelt ist.
Als unterstützenden Partner für dieses Projekt konnte SPANIOL4 die Initiative Musik gewinnen.

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05.11.2013 – ENJOY-JAZZ SPECIAL : ‚FLY‘ – Mark Turner/Larry Grenadier/Jeff Ballard

Dienstag, 05. November 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], VVK 18,- € zzgl. Geb. / AK 21,- €, ermäßigter VVK für IG Jazz-Mitglieder (Karten in der Klapsmühl‘ erhältlich): 13,- €

ENJOY-JAZZ SPECIAL : ‚FLY‘ – Mark Turner/Larry Grenadier/Jeff Ballard
E - - - FlyPR2_print_hpMark Turner (sax), Larry Grenadier (b), Jeff Ballard (dr)

Alte Bekannte in gar neuer Umgebung. Der Bassist Larry Grenadier und der Schlagzeuger Jeff Ballard waren bei Enjoy Jazz schon wiederholt an der Seite von Brad Mehldau zu erleben. Aber auch Fly, das 2003 begründete Trio der beiden mit dem Ausnahme-Tenoristen Mark Turner, waren bereits 2006 im Karlstorbahnhof Festivalgäste. Seither hat das Trio seine Vorstellungen von einem „demokratischen Kollektiv“ beständig in Richtung einer nach Innen gerichteten Abstraktion zwischen Komposition und Improvisation entwickelt. Das aktuelle Album „Year of the Snake“, im Sommer 2012 bei „ECM“ erschienen, präsentiert ein Saxophon-Trio in vollendeter Freiheit, dessen hintergründiges und unberechenbares Spiel sich stringend in Richtung Kammermusik bewegt. Was nicht bedeutet, dass die drei Musiker nicht ab und an auch einmal funky aufs Tempo drücken würden. Kontrollierte Funkyness also, die nicht etwa angeberhaft und verspannt, sondern ganz selbstverständlich, souverän und ziemlich lässig daher kommt.

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29.10.2013 – Made in Mannheim: LEKTRON

Dienstag, 29. Oktober 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 5,-

Made in Mannheim: LEKTRON
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Julian Maier-Hauff (trp/efx), Tobias Schmitt (b), Dominik Fürstberger (dr/efx)

Wie klingt der Jazz von heute?
Eine mögliche Antwort liefert diese junge Formation: Die drei jungen Musiker nutzen außer ihren Instrumenten Effektgeräte und Phrasenrecorder, die es ihnen erlauben, den Jazz in ihre musikalische Alltagssprache zu übersetzen. Das Ergebnis erinnert klanglich zunächst weniger an große Jazzlegenden als vielmehr an Clubmusik im Sinne von Elektro oder Drum’n’Bass. Warum spielen Lektron trotzdem Jazz?
Mit dem eigenhändigen Einspielen aller Sounds am Instrument bleiben die Lebendigkeit und Unvorhersehbarkeit des Zusammenspiels, die Freiheit zur Improvisation und zum klanglichen Experiment erhalten. Die Hardware wird lediglich zur Verarbeitung, nicht aber zur Erzeugung von Klängen eingesetzt. Sie ersetzt nicht das Beherrschen des Instruments, sondern eröffnet neue Spielräume. Die Kernstücke des Jazz kombiniert mit den Möglichkeiten elektronischer Musik. Lektron fängt so ein Stück Zeitgeist ein.

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Neuer Deutscher Jazzpreis 2014

Vielen Dank für die zahlreichen Bewerbungen für den Neuen Deutschen Jazzpreis 2014!

Alle Einsendungen sind gesichtet und für die für Jury aufbereitet, die sich bereits fleißig durch die Zusendungen hört.

Mitte November ist es dann soweit und wir melden uns bei allen Bewerbern. Bis dahin bitten wir um etwas Geduld 🙂

22.10.2013 – ENJOY-JAZZ SPECIAL: Benjamin Koppel/Scott Colley/Brian Blade

Dienstag, 22. Oktober 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], VVK 22,- € zzgl. Geb. / AK 26,- €, ermäßigter VVK für IG Jazz-Mitglieder (Karten in der Klapsmühl‘ erhältlich): 15,- €

ENJOY-JAZZ SPECIAL: Benjamin Koppel/Scott Colley/Brian Blade

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Benjamin Koppel (sax), Scott Colley (b), Brian Blade (dr)

Der Saxophonist Benjamin Koppel und der Bassist Scott Colley hatten bereits früher öfter zusammengearbeitet, als letztes Jahr beim Copenhagen Jazz Festival der Schlagzeuger Brian Blade zu den beiden stieß. Über Nacht war ein klassisches Jazz-Trio geboren, das etwas Frisches und Meisterliches ausstrahlte, vor Kreativität geradezu sprühte, vor Selbstbewusstsein strotzte und die verschiedenen Temperamente so zusammenfügte, dass sofort etwas Energiereiches entstand. Alle drei haben eine Vergangenheit, die sich sehen lassen kann: Der 39-jährige Däne Benjamin Koppel nahm mit 18 seine erste Platte auf, spielte mit Charlie Mariano oder Paul Bley und hält eigene Ensembles am Laufen. Scott Colley wurde 1963 in LA geboren, einer seiner Lehrer war Charlie Haden, und die Liste der Musiker, mit denen er arbeitete, beginnt mit Dizzy Gillespie und endet noch lange nicht bei Herbie Hancock oder Jim Hall. Brian Blade muss man dem EJ-Publikum nicht mehr vorstellen. Der 43-Jährige hat Preise abgeräumt und mit jazzaffinen Musikerinnen wie Joni Mitchell oder Norah Jones gearbeitet, mit Folklegenden wie Bob Dylan oder Emmylou Harris, und natürlich mit Jazzgrößen wie Joshua Redman und Wayne Shorter. Man kann ein wenig an der Skizze dieser Biographien ablesen, wie virtuos und vielschichtig das sein wird, was diese heimliche Supergroup auf die Bühne bringt.

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01.Oktober 2013 – Made in Mannheim: Three Bees & a Bop // Return to Whatever

Dienstag, 01. Oktober 2013, 20.30 Uhr

Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 5,-

Made In Mannheim: Three Bees & a Bop / Return to Whatever
Three Bees & a Bop

B1 - - - bees DSC_3650_hpGesa Marie Schulze (altsax), Simone Loewen (altsax), Freeman Robbins III – (tenorsax), Ricarda Hagemann (baritonsax)

Ein  Programm voller Höhepunkte und kompromissloser Ehrlichkeit.
Three Bees & a Bop besteht aus Studierenden der Musikhochschule  Mannheim. Alle vier sind musikalisch unterschiedlich geprägt. Ihre verschiedenen Charaktere spiegeln sich wieder in den Arrangements, die von Pop bis Jazz ein breites musikalisches Spektrum abdecken. Und doch ist es die gemeinsame Spielfreude und Hingabe, die das Ensemble zu einer homogenen Einheit verschweißt und dem sanften, aber bestimmten Klangkörper eines Saxophonquartetts Flügel verleiht.

Return To Whatever
B2 - - - Dinkelacker_hpMarkus Harm (sax), Michael Schreiner (sax), Friedrich Betz (b), Jakob Dinkelacker (dr)

„Nie endigt dieser Rausch; ich werde mit ihm sterben, …“
Nun also zum dritten Mal gastiert Jakob Dinkelacker mit eigener Formation in der Klapsmühl‘. Im Januar wird der Schlagzeuger an der Musikhochschule Mannheim graduieren. War er fleißig und kann er schon sein Bachelor-Abschlussprogramm präsentieren? Fleißig war er, keine Frage. Letzteres lassen wir offen und freuen uns auf einen abwechslungsreichen Abend mit Musik aus der Seele.

24.09.2013 – CD-Release ‚NeigelBöhlen‘ (Stephanie Neigel & Sebastian Böhlen)

Dienstag, 24. September 2013, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

CD-Release ‚NeigelBöhlen‘ (Stephanie Neigel & Sebastian Böhlen)

A - - - stephieduosw25 Kopie_hpStephanie Neigel (voc), Sebastian Böhlen (git)

„Das Duo „Neigelböhlen“ ist eines der interessantesten Projekte der jungen deutschen Jazzszene. Die Gedichtvertonungen von Sebastian Böhlen sind herausragend und mit Stephanie Neigel hat er eine Interpretin gefunden, die man als absoluten Glücksgriff bezeichnen muss.“ (Frank Kuruc)
Neigel und Böhlen präsentieren ein Duo, welches sich der Einbindung von Lyrik des frühen 20. Jahrhunderts in den Pop-Jazz verschrieben hat.
Durch die einzigartige Interpretation Neigels bekommen die Texte sowohl eine Tiefgründigkeit als auch eine erfrischende Leichtigkeit und werden so für den Hörer auf eine vollkommen neue Art zugänglich.
Die erste CD „Design“ wird im September 2013 bei dem Label Rodenstein Records erscheinen.

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Tomasz Stańko als Kurator des Neuen Deutschen Jazzpreises 2014

Tomasz StańkoIm Jahr 2014 vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der „Alten Feuerwache Mannheim gGmbH“ bereits zum neunten Mal den „Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim“.

Das Festivalwochenende findet am 14. und 15. März 2014 in der „Alten Feuerwache“ Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene.

Highlight des ersten Festivalabends wird das Konzert des polnischen Trompetenstars Tomasz Stańko sein.

Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 15.03.2014 statt.

Ausgeschrieben und organisiert wird der Neue Deutsche Jazzpreis von der IG-Jazz Rhein-Neckar, einem Verein von Jazzmusikern, der sich seit über 20 Jahren für die Förderung des Jazz einsetzt.

Bewerben können sich alle professionellen Bands, deren Mitglieder zur Mehrzahl in Deutschland leben. Es gibt keine Stil- oder Altersbegrenzung.

 Eine Vorjury (u.a. unter Beteiligung der IG Jazz, des Jazzinstitutes Darmstadt und mehrerer Journalisten) wählt aus den Bewerberbands (dieses Jahr waren es über 200) in einer anonymisierten Anhörsession 10 Bands aus, die dann dem Kurator geschickt werden. Der Kurator, immer ein international anerkannter Jazzmusiker, wechselt jedes Jahr, damit der Preis stilistisch offen bleibt. Die bisherigen Kuratoren waren Alexander von Schlippenbach, Wolfgang Muthspiel, Jasper van’t Hof, Joachim Kühn, Kenny Wheeler, Bojan Z., Django Bates und Louis Sclavis.

Der Kurator wählt drei Bands aus, die am 15.03.2014 in Mannheim auftreten. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzettel, wer der Gewinner des mit 10.000.- Euro dotierten „MVV-Energie Bandpreises“ und des mit 1.000.- Euro dotierten „Maritim Solistenpreis“ sein soll.

Die künstlerische Qualität der bisherigen Gewinner spricht für das außerordentlich hohe Niveau des „Neuen Deutschen Jazzpreises“, das nicht zuletzt auch von den Kuratoren immer wieder hervorgehoben wurde:

 Gewinner des MVV-Energie Bandpreises:

2013: MaxAndrzejewski’s HÜTTE

2012: Schneeweiss & Rosenrot

2011: [em]

2010: Tim Allhoff Trio

2009: Frederik Köster Quartett

2008: Klima Kalima

2007: Johannes Enders Quartett

2006: Der Rote Bereich

Gewinner des „Maritim-Solistenpreises“

2013: MaxAndrzejewski

2012: Lizzy Scharnofske

2011: Michael Wollny

2010: Bodek Janke

2009: Frederik Köster

2008: Olli Steidle

2007: Henning Sieverts & Johannes Enders

2006: Michael Griener

Der Anmeldeschluss für den Neuen Deutschen Jazzpreis ist der 30.09.2013 und hier gibt es das Anmeldeformular mit allen nötigen Informationen für die Bewerbung!