Sommerpause

Vielen Dank an alle Bands und Besucher_innen unserer Konzerte der letzten Saison. Wir verabschieden uns vorerst in die Sommerpause und freuen uns darauf, viele von Ihnen nach den Sommermonaten wieder bei unseren Konzerten in der Klapsmühl‘ begrüßen zu dürfen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf unseren Saisonauftakt am 30.09.:

03.06.14 – Made In Mannheim Special: Smazz In Concert

Dienstag, 03. Juni 2014, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Made In Mannheim Special: Smazz In Concert

J - - - Smazz in Concert-1_HPdie JazzOrchester der Schulmusikabteilung der Musikhochschule Mannheim
Jochen Welsch – leitung

Mittlerweile schon ein fester Bestandteil eines jeden Klapsmühl-Halbjahres – der Semester-Abschluß ‚Smazz In Concert‘
Die Schüler für Musik begeistern, das ist das Ziel der Studenten, die an der Musikhochschule Mannheim im Fach Schulmusik ausgebildet werden. Durch seine mitreißende Vitalität und die Fähigkeit, sich stetig durch andere Einflüsse weiter zu entwickeln, eignet sich gerade der Jazz dazu, Begeisterung zu wecken. Daher spielt diese Musikrichtung bei der Ausbildung zum Musiklehrer eine immer größere Rolle. Seit dem Aufbau der Ensembles im Jahr 2006 leitet der Komponist und Arrangeur Jochen Welsch diesen Zweig der Schulmusik-Abteilung. Zum Abschluß des Semesters präsentieren die Schulmusiker-Combo und -Bigband das Ergebnis ihrer Arbeit. Lassen Sie sich begeistern von den mitreißenden Beiträgen der Studenten.
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27.05.14 – Oliver Lutz Quartett – CD Release ‚Signal‘

Dienstag, 27. Mai 2014, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Oliver Lutz Quartett – CD Release ‚Signal‘

H - - - Lutz   DSC_0212_HPChristoph Möckel – saxophon
Pablo Held – piano
Oliver Lutz – bass
Moritz Baumgärtner – schlagzeug

„Kompositionen von geballter Fabulierlust, inniger Lebenskraft und intensiver Alltagsdurchdringung zeugen. Mit seinen unaufdringlichen und doch ungemein infektiösen Melodien holt Lutz den Hörer auf Anhieb dort ab, wo er ist: im Hier und Jetzt!

Die vier Musiker leisten sich den mittlerweile seltenen Luxus, sich in der Musik gehen zu lassen und den Hörer dabei mitzunehmen. Ihre Soli stehen immer im Dienst der Komposition, sind integrale Bestandteile des Stückes und leisten individuellen Muskelspielereien nicht Vorschub. Lutz ist ein Erzähler, der seinen Stories exakt gibt, was diese brauchen, keinen Ton mehr. Er hat sich ausgiebig mit der Jazzgeschichte auseinandergesetzt und vor allem Bands wie Weather Report oder die Herbie Hancocks Headhunters verinnerlicht, die ihren erzählerischen Faden stets am Groove aufhängten. Im Mittelpunkt seines Quartetts steht zu jedem Zeitpunkt die komplette Band.“ (Wolf Kampmann, Jazzthing)
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20.05.14 – Martin Schulte Quartett

Dienstag, 20. Mai 2014, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Martin Schulte Quartett

G - - - Schulte IMG_0457_pola_HPMartin Schulte – gitarre
Peter Ehwald – saxophon
Matthias Nowak – bass
Mirek Pyschny – schlagzeug

„Herrlich luftig, fast ätherisch hier und da, trotzdem mit solider Bodenhaftung und gutem Groove, dann wieder kontrolliert „bratzig“ und schroff – ohne aber den dramaturgischen Faden zu verlieren. Schöne, spannende Stücke mit einigen überraschenden Wendungen – trotzdem fest im Modern Jazz und dessen Spielkultur verwurzelt.“ – So beschreibt JazzThing-Chefredakteur Axel Stinshoff die Musik des Martin Schulte Quartetts.
Das auf JazzSickRecords erschienene und von der Presse hochgelobte Debütalbum (nominiert für den Preis „Jazz Modern“ der deutschen Schallplattenkritik) gibt einen wundervollen Einblick in den musikalischen Kosmos des mehrfach ausgezeichneten Gitarristen und seinen Mitspielern. Im Wesentlichen dem Modern Jazz zuzuordnen, bewegt sich die Musik auch mal im Hard-Bop-Gewand und bindet selbst moderne Rockelemente mit ein.
Interaktion und Spielfreude stehen im Vordergrund, mal explodierend vor Energie, mal sanft und mit großem Gefühl. Die herausragende Virtuosität der Bandmitglieder wird nie als Selbstzweck eingesetzt, und auch eine kleine Prise Humor ab und zu darf in der Musik des Martin Schulte Quartetts nicht fehlen.
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13.05.14 – Made in Mannheim: GrafSchmittBerger – Die Gerechtigkeit

Dienstag, 13. Mai 2014, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 5,-

Made in Mannheim: GrafSchmittBerger – Die Gerechtigkeit

F - - - GSB_HP

Graf – piano
Schmitt – bass
Berger – schlagzeug

„In seinen kammermusikalischen Konzerten entfaltet GrafSchmittBerger eine wundersam zart-poetische, von lyrischer Melancholie getragene Klangwolke, die gleichsam organisch unterschiedlichste Stilelemente wie ein Irrlicht durch das Labyrinth der Vergänglichkeit versetzt und dadurch eine Art Klangwerkstatt des hybriden Raums erschafft.“
BULLSHIT.
GrafSchmittBerger ist die Gerechtigkeit. GrafSchmittBerger ist die Wahrheit. GrafSchmittBerger ist die Erlösung. Er hat keinen geringeren Anspruch.
GrafSchmittBerger klingt nicht wie The Bad Plus. GrafSchmittBerger klingt auch nicht wie E.S.T. Und erst gar nicht klingt GrafSchmittBerger wie das Brad Mehldau Trio. Die klingen alle wie GrafSchmittBerger. Dass sie zufällig zuerst geboren wurden – dafür kann GrafSchmittBerger doch nichts.
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06.05.14 – Rebecca Trescher Fluxtet – CD Release ‚Nucleus‘

Dienstag, 06. Mai 2014, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Rebecca Trescher Fluxtet – CD Release ‚Nucleus‘

E- - - Trescher_HPRebecca Trescher – klarinette
Julian Bossert – saxophon
Phillip Staffa – gitarre
Friedrich Betz – bass
Tilman Herpichböhm – schlagezeug

Die Nürnberger Klarinettistin und Komponistin Rebecca Trescher – frisch gekürte Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg 2014 – stellt ihre aktuellen Kompositionen vor. So facettenreich wie die Besetzung ist auch ihre Klangsprache. Kostbare Miniaturen, minutiös ausgearbeitete Texturen, Komponiertes und Improvisertes, sensible aber auch erfrischend zupackende Blicke auf die Welt um uns und in uns. Und: es darf herrlich grooven!
Aus der Perspektive des warmen, edlen Klarinettentimbres eröffnet das Quintett mit Phillip Staffas zeitgenössischem Gitarrensound, Julian Bosserts Altsaxophon und der Rhythmusgruppe bestehend aus Friedrich Betz und Tilman Herpichböhm ein originelles Klangbild von ergreifender Tiefe.
Als Gewinner des bundesweiten Jazznachwuchsfestivals 2013 in Leipzig erscheint nun im April 2014 ihre neue CD “Nuclues” in der renommierten Reihe “Next Generation” des Magazins “Jazzthing”.
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29.04.14 – Felix Fromm Quartett – CD Release

Dienstag, 29. April 2014, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Felix Fromm Quartett – CD Release

D - - - FROMM    _DSC2584aSW_HP

Felix Fromm – posaune
Riaz Kabiphour – gitarre
Matthias Nowak – bass
Jens Düppe – schlagzeug

Das Soloprojekt von Felix Fromm bewegt sich stilistisch zwischen New York based Modern Jazz, New Orleans Grooves, Funk und Pop Einflüssen. Gesangliche,nachvollziehbaren Melodien werden mit komplexen rhythmische Strukturen verbunden. Die Kompositionen lassen Raum die Individualität jedes einzelnen Musikers zu entfalten.
An diesem Abend stellt das Quartett seine neue CD vor, die auf dem Mannheimer Label Rodenstein Records erschienen ist.
Felix Fromm ist Lehrbeauftragter für Jazzposaune an den Musikhochschulen Mannheim und Mainz. Er studierte selbst in Mannheim, Köln und New York. Seine Lehrer waren u.a. Steve Turre, John Riley, Dave Liebman, Michael Mossman. Er spielte mit u.a. Big Bands des WDR; HR ; NDR ; SWR. Chris Potter, Randy Brecker, Kevin Mahogany, Dave Liebman. Er ist Mitglied im Sunday Night Orchestra Nürnberg, sowie musikalischer Leiter und Arrangeur der Band Blassportgruppe.
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15.04.2014 – Made In Mannheim: Dexter Mason Quintett

Dienstag, 15. April 2014, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 5,-

Made In Mannheim: Dexter Mason Quintett

C - - - Mason_HPDexter Mason – gesang
Michael Schreiner – saxophon
Konrad Hinsken – piano
Tobias Schmitt – bass
Dominik Fürstberger – schlagzeug

Das in Mannheim gegründete Quintett um den Sänger Dexter Mason spielt die schönsten Lieder des „Great American Songbook“. Inspiriert von den Legenden wie Frank Sinatra, Billie Holiday und Chet Baker, widmen sich die fünf jungen Musiker der Tradition des Vokal-Jazz der Swing-Ära. Mit individuellen Arrangements und stimmigem Bandsound entwickelt das eingespielte Ensemble einen persönlichen Bezug zu den Kompositionen von Gershwin, Porter, Rodgers & Co. und schlägt dabei gekonnt eine Brücke zur Gegenwart des Jazz. Wer die großartige Musik dieser Ära zu schätzen weiß, sollte diese aufstrebende Formation unter keinen Umständen verpassen.
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08.04.2014 – DUO SCHOLLY / BÖHM

Achtung: Veranstaltungsänderung!

Dienstag, 08. April 2014, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

DUO SCHOLLY / BÖHM

Norbert_Scholly_Rainer_Boehm_Duo1

Norbert Scholly – gitarre
Rainer Böhm – piano

Mit dem Gitarristen Norbert Scholly und dem Pianisten Rainer Böhm haben sich zwei Virtuosen auf ihrem Instrument zusammengetan. In ihrem Zusammenspiel entsteht eine Musik, die durch anmutige Melodien und Harmonien geprägt ist. Lyrisch und erzählerisch ist diese Musik, in der jede Note und jeder Ton zum Strahlen gebracht wird. Nachdenklich, fragil, voll zaghafter Poesie.
Ein Duo, das mit der Kraft von Melodien umzugehen weiß – und kunstvoll das Piano und die
Gitarre zueinander in Beziehung setzt.
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01.04.14 – Tobi Christl’s Lieblingsband – CD Release ‚Verschmelzung‘

Dienstag, 01. April 2014, 20.30 Uhr
Klapsmühl‘ am Rathaus [D6, 3], € 10,-/7,-/5,-

Tobi Christl’s Lieblingsband – CD Release ‚Verschmelzung‘

A - - - Christl_HP

Tobias Christl – gesang
Niels Klein – saxophon
Tobias Hoffmann – gitarre
Pablo Held – piano
Robert Landfermann – bass
Jonas Burgwinkel – schlagzeug

Man könnte ja auch einfach ein paar Lieder singen, schöne, klare Melodien in Dur und Moll, Texte mit Liebe und Herzschmerz, so etwas. Könnte man machen, wäre praktisch, quadratisch, bewährt und ersparte manche Mühe. Man könnte benutzen, was so herumliegt an Melodie und Harmonie, an Texten, an Klischees. So wie alle. Fast alle. Doch Tobias Christl ist offenbar einer, der es nicht ertragen kann: zu abgenutzt, zu hohl, zu flach. Musikalisch gereift in Würzburg, Nürnberg, Köln, Weimar und New York, also eigentlich überall, ist er ein Vokalist, mehr Vortragskünstler als Sänger. Obwohl er der auch ist, variabel und wandlungsfähig, sicher in den vielfältigen Farben seiner Stimme, zwischen Schnurren und Kreischen, romantischem Schwelgen und heruntergedimmtem Vortrag.
“Verschmelzung“, Tobias Christls neue CD ist ein Kaleidoskop aus Klängen, schillernd, immer in Bewegung – und nie so einfach einzuordnen. Da sind Songs, ja, da sind klare Melodien, einfache Strukturen, manchmal, das entscheidet sich von Fall zu Fall. Da sind Texte, erwachsene, aber nicht eingerostete Texte, Texte, die sich mit dem Sprechen verbünden, die von der Suche erzählen, von der Verzweiflung, wenn man die Lippen nicht findet, nicht die echten Momente, nicht Sinnlichkeit und Sinn.
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