Neuer Deutscher Jazzpreis 2013

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>Der Rückblick
Wir freuen uns sehr über die schöne visuelle Erinnerungsstütze von Christina Stihler:

 

>Die Gewinner
[mantra-column width=“1/2″] Gewinner des mit 10.000 € dotierten MVV-Bandpreises: Hütte
Huette

 

 

 

 

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[mantra-column width=“1/2″]Gewinner des mit 1.000 € dotierten Maritim-Solistenpreises: Max Andrzejewski (Hütte)
Max_Andrzejewski

 

 

 

 

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>Die Finalisten
ohne 4 gespielt drei
o4g3-2ws-300x165Katrin Scherer – Alt-, Baritonsaxophon, Melodica, Glockenspiel
Sven Decker – Tenorsaxophon, Bassklarinette
Bernd Oezsevim – Schlagzeug

frisch, unkonventionell, kompromisslos, am Puls der Zeit

Mit 2 Saxophonen/Klarinetten und Schlagzeug erzeugen Katrin, Sven und Bernd Klänge, Grooves und Kollagen, die ungefiltert und frontal den zeitgenössischen Jazz aktuell repräsentieren. Straff durchgetüftelte Kompositionen in rauem Soundgewand und ökonomisches Zusammenspiel knüpfen einen Teppich aus Klangfarben und bieten Raum für facettenreiche Improvisationen fernab jeglichen kommerziellen Kalküls und Epigonentums.

In konstanter Regelmäßigkeit veröffentlicht das 2003 formierte Experimentaltrio Alben. Unter heiteren Überschriften wie “Wolpertinger” und “Früher war mehr Lametta” (Zitat nach Loriots Opa Hoppenstedt) fahren die aus dem Saarland stammenden Folkwang-Absolventen wieder nach allen Regeln der Kunst funkige Grooves und bebopige Bläserläufe gegen die Wand. Außerdem ergehen sie sich in knatternden Staccati, bauen unorthodoxe Instrumente (unter anderem eine Melodica) ein und erschaffen schräge Soundkollagen. Ohne an Frische und Überraschungswert einzubüßen.

Intimer, kammermusikalischer, fesselnder und kraftvoll zupackender Triojazz mit Saxophonen, Klarinette und Schlagzeug sorgen für ein abwechslungsreiches Konzerterlebnis.

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Günter Adler
cimg5806ws-300x225Rudi Mahall – Bassklarinette
Daniel Erdmann – Tenorsaxophon
Johannes Fink – Bass
Heinrich Köbberling – Schlagzeug

Wenn blühende Fantasien auf den harten Berliner Asphalt treffen, dann ahnt man schon: Hier ist Günter Adler im Spiel! Denn die Band basiert auf der innovationsfreudigen Kooperation von vier individuell-kreativen Jazz-Musikern, die zu einer bemerkenswerten Produktion von interaktivem Jazz führt. Dieses Spiel, verstärkt durch den melodischen Erkennungswert der Eigenkompositionen, kann den Zuhörer nicht unberührt lassen. Aktuelle Stücke wie das auf der Asientournee entstandene “Schwester Ingrid diagnostiziert am Tage“, oder das flüssig gespielte “Wasser, Wasser’“ zeigen: “Günter Adler at his best !” ”…diese Adler-Schützlinge aktualisieren mit jubilierender Frische den Ansatz des klassischen Ornette Coleman-Quartetts, dabei wirkt das ganze restlos authentisch, denn die Musik ist eindeutig die Berlins.”(Jazzpodium)

Hütte
hucc88tte-livews-300x201Johannes Schleiermacher – Saxophon
Tobias Hoffmann – Gitarre
Andreas Lang – Bass
Max Andrzejewski – Drums

Das Debüt-Album der Band HÜTTE vereint vier der interessantesten jungen Musiker aus Berlin und Köln. Der Schlagzeuger Max Andrzejewski gründete die Band im Sommer 2011 mit Blick auf die ausgeprägte eigene Sprache seiner Mitmusiker.

Schließ die Tür hinter dir, sagt der Hüttenbewohner. Kommt alle herein, es wird gefeiert. Es wird gezündelt was das Zeug hält. Es kracht und knarzt im Gebälk. Die wohlhabenden Nachbarn beschweren sich, sind nur neidisch auf die wahren Gefühle – Wut und Widerstand, Blues, Freiheit, Versöhnung, das Glück, wenn sich alle in den Armen liegen…

Die Musik der Berliner/Kölner Band HÜTTE ist voll unerwarteter Wendungen, kantiger und wohlig runder Ecken – Andrzejewski´s Melodien bleiben trotz Verschrobenheit im Ohr. Jeder Musiker kann seinen starken Freiheitsdrang innerhalb der komponierten Strukturen voll ausleben.

So brennt sie, die Hütte.

„HÜTTE treibt ein dynamisches Spiel mit Erwartungshaltungen, die stets auf halbem Weg bedient und dann mit Karacho über den Haufen gerannt werden. Eine Band, die mit ihrer ganzen widersprüchlichen Stimmigkeit wunderbar ins aktuelle Berlin passt.“ (Wolf Kampmann)

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>Der Kurator
Louis_SclavisMit dem französischen Klarinettisten Louis Sclavis konnte die IG Jazz einen der innovativsten und kreativsten Musiker der europäischen Jazzszene als Kurator gewinnen.
In den rund 40 Jahren seiner unorthodoxen Karriere hat Sclavis sich stets bemüht, die Improvisation, Komposition und musikalische Interaktion aus immer neuen Blickwinkeln zu betrachten.

 

 

 

 

>Das Jazzlabor
Mannheim-Köln
Volker Engelbert – Piano
Frederik Köster – Trompete
Steffen Weber – Saxophon
Felix Fromm – Posaune
Matthias Nowak – Bass
Silvio Morger – Schlagzeug

Netzwerken ist eine gute Sache. Das hat sich inzwischen auch in der Jazzszene herumgesprochen. Deswegen wurde im letzten Jahr das „Jazzlabor“ als ein neuer Teil unseres Festivals ins Leben gerufen. Ziel ist es, jährlich mit einer anderen Metropole oder Region zu kooperieren. So werden sich in jedem Jahr neue, spannende Konstellationen ergeben, die dann auch in der Partnerregion auftreten werden.

In diesem Jahr kooperieren wir mit der Jazzhochburg Köln und dem KLAENG Jazzkollektiv. Seit der Gründung in 2009, setzen sich die sieben Musiker des Kollektivs besonders für die Stärkung des Netzwerks und den Austausch mit anderen Regionen oder Kollektiven ein.

In der diesjährigen Jazzlabor-Besetzung treffen mit den Kölnern Frederik Köster (trp), Matthias Nowak (b) und Silvio Morger (dr), sowie den Mannheimern Volker Engelberth (p), Steffen Weber (sax) und Felix Fromm (trb) sechs rührige, kreative Köpfe der beiden Jazzszenen aufeinander, die uns garantiert ein spannendes und unvergessliches Konzert bereiten werden.

Spannend sowohl für das Publikum als auch für die Musiker, denn alle sind zwar über verschiedenste Schnittstellen miteinander vernetzt, standen aber in dieser Konstellation noch nie gemeinsam auf der Bühne.

Zusammen haben sie ein Programm erarbeitet, das jeden einzelnen sowohl als Solisten, sowie auch als Komponisten vorstellt, und nun exklusiv bei den Konzerten in Mannheim und im Rahmen des 4. KLAENG Festivals im Kölner Subway präsentiert wird.

 

>Die Bands
Diese 14 Bands wurden 2013 an den Kurator Louis Sclavis weitergeleitet:

Chimaira
Dhonau Dabrock Duo
Efrat Alony / Leicht / Wingold
Günter Adler
Hütte
Invisible Change
Jilman Zilman
Max.Bab
Ohne 4 gespielt drei
Olaf Lind Quartett
Oliver Maas – Trio
Slavin / Eldh / Lillinger
Sternal Symphonic Society
Thärichens Tentett

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