Kuratorenkonzert des Neuen Deutschen Jazzpreis – weitere Musiker erkrankt!

Liebe Jazzfreunde,
wir freuen uns schon riesig den morgigen Abend mit Ihnen allen feiern zu dürfen. Der Neue Deutsche Jazzpreis findet wie gewohnt statt! Leider haben wir jedoch einen weiteren Ausfall zu verkünden. Nachdem der diesjährige Kurator Frank Möbus leider krankheitsbedingt nicht dabei sein kann, wird nun auch sein Mitmusiker Christian Weidner ausfallen, was einen Auftritt des Trios „Roter Bereich“ unmöglich macht. Doch wir verzagen nicht! Zum Glück gibt es viele einzigartige Jazz- Musiker auf dieser Welt.

Wir freuen uns also euch mitteilen zu können, dass die Gruppe PHILM das Kuratorenkonzert übernehmen wird. Das Quartett wird in Trio-Besetzung auftreten und euch ganz sicher ebenso begeistern.

PHILM
Das Berliner Quartett (sax, p, dr, bass) trifft ins Schwarze der Zeitgeist-Zielscheibe. Keine Ironie, keine Zitate, keine intellektuelle Theatralik, nur Ton und Technik. 
Philipp Gropper (sax), Robert Landfermann (bass), Oliver Steidle (dr) und Elias Stemeseder (p) haben mit der Postmoderne wenig am Hut. Statt individuell, glänzen sie lieber in der Gruppe. Es geht ihnen nicht um Assoziation und Dekonstruktion, sondern um Erschaffen und Teilen. Wie altmodisch! Wie revolutionär! Der Sound von PHILM ist dicht und schnell und hat trotzdem viel Luft, er darf schweben und darf ausklingen. Er schreit einem nicht grundlos ins Gesicht. Landfermann und Steidle sind nicht einfach die Rhythmusgruppe, sie bauen stetig an einer eng verzahnten Klangmaschinerie. Gropper und Stemeseder treiben sie an, bringen sie dazu, höllisch schnell Tempo oder Temperatur zu ändern. Am Saxofon von Philipp Gropper klebt nicht der smoothe Schmalz vergangener Zeiten. Es klingt kantig, trotzdem nie kalt, denn seine motivischen Ideen sind oft von einer sphärischen Melancholie. Elias Stemeseder hat ein Händchen für seltsam entrückte und gleichzeitig eindringliche Melodien und doch kann er auch anders. Dann legt er mit elektronischen Einwürfen oder Ausflügen in Richtung Noise nochmal einen Atmosphäre-Schalter um. PHILM destilliert das klassische Quartett der 60er-Jahre: Keine Ironie, keine Zitate, keine intellektuelle Theatralik, nur Ton und Technik.

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