Klapsmühl‘-Konzerte

‚Made In Mannheim‘ Specials zum Semesterstart

In Kooperation mit der Jazzabteilung der Mannheimer Musikhochschule finden im Rahmen der IG-Jazz-Konzerte in der Klapsmühl’ regelmäßig unsere ‚Made In Mannheim‘ Abende statt. Hier präsentieren wir spannende Projekte der Mannheimer Jazz-Studenten – von verschiedensten Premierenkonzerten über Klassenabende bis hin zu Bands von Studenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, ist alles dabei.

In diesem Jahr gibt es zum Start ins neue Semester gleich ein kleines Mini-Festival mit drei hochkarätigen Bands!

2. Special: Moritz Keller Quintett

Dienstag, 24.10.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Besetzung:
Moritz Keller – guit
Benedikt Jäckle – sax
Poldi Hingerl – trp
Lukas Hatzis – bass
Jonas Esser – drums

Schon seit einigen Jahren haben sich Luc Hatzis, Jonas Esser, Benedikt Jäckle und Poldi Hingerl in verschiedenen Projekten der jungen Mannheimer Jazzszene aufeinander eingespielt. Im März 2017 erschienen dann die ersten Aufnahmen in dieser Konstellation um den ebenfalls jungen Jazzgitarristen Moritz Keller. Geprägt vom Modern Jazz, widmet sich das Quintett ausschließlich seinen über mehrere Jahre entstanden Eigenkompositionen. Eine Synthese aus zeitgenössischen Grooves und lyrischen Melodien.

Die Herbsttour 2017 des Moritz Keller Quintetts wird gefördert durch den Jazzverband-Baden-Württemberg

Homepage

3. Special: Johannes Hamms ‚Konvektion‘

Dienstag, 07.11.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Besetzung:
Johannes Hamm – drums
Benedikt Jäckle – sax
Johannes Mann – guit
Paul Janoschka – piano
Jan Dittmann – bass

Johannes Hamm ist Student an der Musikhochschule Mannheim. Nun stellt er sein Bachelor-Abschlussprojekt „Konvektion“ vor.

Konvektion benennt eigentlich ein physikalisches Phänomen. Für Johannes Hamm dient dieser Begriff jedoch als Assoziation für etwas anderes. „Konvektion“ bezeichnet hier den Austausch zwischen Musikern und die gegenseitige Übertragung musikalischer Ideen. Wie auch bei der echten Konvektion das „Fluid“ das Transportmittel für die Energieübertragung ist, sollen hier die Kompositionen von Johannes Hamm als Vehikel für den gemeinsamen musikalischen Weg dienen. In diesen Kompositionen verarbeitet Johannes seine zahlreichen Einflüsse aus der amerikanischen Jazztradition, der klassischen europäischen Musik des 20. Jahrhunderts sowie der Rock- und Popmusik. Jedoch wird auch der Improvisation im Kollektiv eine hohe Bedeutung beigemessen. Die Kompositionen sind nicht in Stein gemeißelt sondern im Gegenteil, sie müssen in Bewegung bleiben und stets neu interpretiert werden. Dabei fließen ständig musikalische Ideen von Bandmitglied zu Bandmitglied. Dieser Austausch ist dann Johannes Hamms „Konvektion“.

Christoph Stiefel Inner Language Trio

Dienstag, 14.11.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

 

Besetzung:
Christoph Stiefel – piano
Arne Huber – bass
Tobias Backhaus – drums

„Drei wirkliche Könner, denen man im Zusammenspiel die Bestnote geben mag.“ (Jazzpodium)„Kammermusikalischer Jazz von zeitloser Schöhnheit“ (Pianonews)

Im aktuellen Jazz gibt es nur wenige Formationen, die den Spagat zwischen konzeptioneller Feinarbeit und improvisatorischer Entfesselung so souverän hinkriegen wie das “Inner Language Trio” des Pianisten Christoph Stiefel, das seit etlichen Jahren national und international für Furore sorgt.

Mit der letzten CD „Big Ship“ 2014 (Basho Records, London) hat das Trio sowohl beim Publikum wie bei der Presse einen Volltreffer gelandet, und wurde in der Folge von vielen Clubs sowie Festivals eingeladen, wie u.a. Elbjazz Festival, Cullyjazz, Palatia Jazz Festival, London Jazz Festival.

Inzwischen ist das Inner Language Trio bereits wieder 3 Jahre live unterwegs und bringt nebst den Songs von Big Ship auch viel neues, interessantes Material auf die Bühne…

Homepage

 

Bastian Stein Quartett

Dienstag, 21.11.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Foto: Alessandro de Matteis

Besetzung:
Bastian Stein – trp
Domenic Landolf – sax
Phil Donkin – bass
James Maddren – drums

Überschwänglicher als der Pirouet-Erstling dieses Musikers im Frühjahr 2013 wird selten eine CD gefeiert. „Was für ein Ton!“ – mit diesem Ausruf etwa begann die Besprechung im Magazin „Audio“, die dann den „facettenreichen“ und „weichen“ Ton des Bandleaders lobte und diese Musik als „Filigran-Jazz“ etikettierte. „Eine wunderschöne CD“, befand die Fachzeitschrift „Jazzpodium“. Und der Radiosender BR-Klassik attestierte Steins Musik „poetische Kraft und viel Ruhe“. Stein selber verfüge, hieß es da weiter, über ein „makelloses Spiel“, das er dazu nutze, „Klänge und Läufe seiner raffiniert schönen Melodien in alle Richtungen nuancenreich auszuformen, ohne dabei je den Eindruck zu vermitteln, ein muskulär-sportlicher Spieler zu sein“.

Ein Musiker, der etwas zu sagen hat – und der das mit außerordentlich feinen und gut gestalteten Tönen tut: So könnte man das zusammenfassen. Und genau das sind die besonderen Merkmale dieses 1983 in Heidelberg geborenen Trompeters, der seit seinem fünften Lebensjahr in Wien aufwuchs, dort sowie in Amsterdam und New York ausgebildet wurde und jetzt in Köln lebt. Nun stellt Stein, mit Domenic Landolf (Saxofon), Phil Donkin (Bass) und James Maddren (Drums), sein neues hochkarätig besetztes Projekt vor. Die CD erschien im Februar 2016 ebenfalls bei Pirouet Records. Hören sie rein!

Homepage

 

Jan Prax Quartett

Dienstag, 28.11.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

 

Besetzung:
Jan Prax – sax
Martin Störs – piano
Tilman Oberbeck – bass
Michael Mischl – drums

„You are so young and play so great. I hate you!”

Mit diesem Kompliment ehrte kein geringerer als David Sanborn Jan Prax nach dessen Konzert auf der Hauptbühne der Leverkusener Jazztagen.

Auch die Medien stimmen in diesen Tenor ein: „Prax spielt Altsaxophon wie der Teufel…”, schrieb das Hamburger Abendblatt über den 1992 geborenen Karlsruher und die Augsburger Allgemeine sieht in seinem Ensemble „ein energiegeladenes Furiosum erster Güte”.

Mit seinem frischen, pulsierenden Sound ist das Jan Prax Quartett einer der vielversprechendsten Newcomer des Young German Jazz. Die Band schöpft aus der zeitlosen Tiefe des amerikanischen Jazz und entwickelt aus diesem mit einer ordentlichen Portion geladener Spielfreude ihre eigene, persönliche Interpretation des Straight Ahead Modern Jazz.

Homepage

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.