Dienstags-Konzerte


Nils Wogram – ROOT 70| IG Jazz @ Ella & Louis – ABGESAGT!!

Dienstag, 17.03.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€


Besetzung:

Nils Wogram – Trb
Hayden Chisholm – Sax
Matt Penman – Bass
Jochen Rückert – Drums




20 Jahre ROOT 70 – Ein rhythmisches Feuerwerk, eine Lebendigkeit und Vielfalt, wie nur selten zu hören ist!

Nils Wograms seit fast 20 Jahren bestehende working Band „Root 70” bringt mit ihm an der Posaune, Hayden. Chisholm am Altsaxophon, Matt Penman am Bass und Jochen Rückert am Schlagzeug vier Musiker zusammen, die alle bereits in jungen Jahren (Jahrgang 72-76) als neue Stimme auf ihren Instrumenten galten und seither mit viel Erfolg ihre eigenen Bands leiten. Ursprünglich aus Neuseeland und Deutschland, leben die Vier mittlerweile in unterschiedlichen Teilen der Welt (Zürich, New York, Köln, Belgrad) und kommen regelmässig zusammen um gemeinsam ausgehend vom Jazz als Grundlage über den Tellerrand hinauszuschauen und Einflüsse aus Volksmusik und aktuellen Musikströmungen zu verarbeiten. In den acht veröffentlichten Alben gelingt es Root 70 immer wieder sich neu zu erfinden ohne die Essenz ihres Zusammenspiels zu verlieren. Im Laufe der Jahre hat die Band so einen unverwechselbaren Bandsound und eine eigene Sprache entwickelt, die ein rhythmisches Feuerwerk, eine Lebendigkeit und Vielfalt mit sich bringt, wie nur selten zu hören ist.

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Manuel Schmiedel – LIMBO| IG Jazz @ Ella & Louis – ABGESAGT!!

Dienstag, 31.03.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€

Besetzung:
Manuel Schmiedel – Piano
tba – Sax
Ben van Gelder – Sax
Phil Donkin – Bass
Jochen Rückert – Drums








Fünf herausragende europäische Ausnahmemusiker aus drei Weltmetropolen vereint in einem spannenden internationalen Projekt.

Limbo – fünf herausragende europäische Ausnahmemusiker aus drei Weltmetropolen vereint in einem spannenden internationalen Projekt. Entstanden ist Limbo bei einer Studio-Session in Berlin. Hatten Musiker der Band zwar schon mehrfach zusammengearbeitet, ist die Gesamtkonstellation der innerhalb dieses Ensembles jedoch völlig neu. Die Besetzung mit gleich zwei Altsaxophonisten ist hierbei ungewöhnlich und gleichsam äußerst spannend. Kraftvoll angetrieben wird das Ensemble von Manuel Schmiedel, sowie dem britischen Bassisten Phil Donkin und New Yorker Schlagzeuger Jochen Rueckert. Die fünf großartigen Musikerpersönlichkeiten, allesamt preisgekrönte Individualisten an ihrem Instrument, schaffen dabei ein Spannungsfeld voller Kontraste. Die Kompositionen stammen aus der Feder der Bandleader und atmen den pulsierenden Geist zweier stilprägender Großstädte. Manuel Schmiedel verschafft sich seit seiner Umsiedlung von Berlin nach NYC Gehör durch Zusammenarbeiten mit amerikanischen Jazzgrößen wie Dayna Stephens, Kurt Rosenwinkel, und im deutschen Raum dem Lisbeth Quartett.

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Jan Prax Quartett – CD Release ‚Ascending‘| IG Jazz @ Ella & Louis – ABGESAGT!!

Dienstag, 07.04.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€

Besetzung:

Jan Prax – Sax
Martin Sörös – Piano
Tilman Oberbeck – Bass
Michael Mischl – Drums

Straight-Ahead-Jazz der 50er und 60er Jahre, Avantgarde der 60er, HipHop und Rhythm-and-Blues. Aus diesem Schmelztiegel entwickelt das Jan Prax Quartett seinen unverwechselbaren .

Seine Ausbildung als klassischer Pianist hat Jan Prax einen weiten musikalischen Horizont eröffnet. Mit seinem Quartett ist er als Saxofonist, Komponist und Bandleader inzwischen sehr erfolgreich. Sein Saxofonkollege David Sanborn soll zu ihm im Scherz gesagt haben: „Du bist so jung und spielst so großartig. Ich hasse Dich.“ Mit Martin Sörös, Tilman Oberbeck und Michael Mischl hat Prax Partner gefunden, die auf ihren Instrumenten nicht nur einzeln brillieren, sondern ein stimmiges Ganzes ergeben. Das Programm „Ascending“ (so auch die neue CD) enthält Stilelemente des Straight-Ahead-Jazz der 50er und 60er Jahre, der Avantgarde der 60er, von HipHop und Rhythm-and-Blues. Aus diesem Schmelztiegel entwickelt das Jan Prax Quartett neue Ausdrucksmöglichkeiten.

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Stefan Karl Schmid – PYJAMA feat. Rainer Böhm| IG Jazz @ Ella & Louis – ABGESAGT!!

Dienstag, 14.04.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€

Besetzung:

Stefan Karl Schmid – Sax
Rainer Böhm – Piano
David Helm – Bass
Thomas Sauerborn – Drums








Herausragendes Projekt des Kölner Saxofonisten zwischen modernem Cool Jazz und expressivem Powerplay. Featuring Rainer Böhm!

„Pyjama“ heißt es also, das neue Album von Stefan Karl Schmid. Und man braucht nicht viel Fantasie um sich vorzustellen, dass es auch in einem solchen komponiert wurde – vielleicht sogar aufgenommen? Statt hektisch morgens unter die Dusche zu springen um akkurat in die Welt hinaus zu hetzen, wird erstmal leger der „Morgenmantel“ über die Schulter geworfen. Mit Kaffee in der Hand im eigenen Muff von der Traumwelt in die Welt der Musik geflüchtet! Oder anders: Man lässt dem Geist die Zeit, die dieser morgens braucht. Während der Körper üblicherweise schon routiniert damit beschäftigt ist Dinge in uns und sich in Kleidung zu stecken, ist der Geist meist noch im Traumland und kommt nur mühsam hinterher. Stefan Karl Schmid nutzt dieses kreative Zeitfenster um Gedanken festzuhalten, die noch nicht ganz von dieser Welt sind – oszillierend zwischen der Fantasie der vergangenen Nacht und dem bevorstehenden Tag. Und „Pyjama“ ist stoffgewordener Ausdruck dieses Moments. Die Kleidung all derer, die nicht täglich mit den anderen um die Wette schwimmen, sondern einen Schritt zurücktreten und das Gewusel vom Beckenrand aus beobachten, um anschließend die Wahrnehmung davon in Worte oder in diesem Fall in Töne zu fassen.

Doch „Pyjama“ ist nicht nur Ausdruck dieser Freiheit, des Moments, in dem sich Traum und Realität vermischen – es ist Startpunkt für Ausflüge in eine Welt, die genauso hektisch, genauso hoffnungsvoll und traurig, aber dabei poetischer ist als sein reales Pendant. Es ist der Blick des Musikers auf die Welt, verletzlich und offen, festgehalten in diesem Moment am Morgen. Der Gedanke an das was ihn an diesem Tag erwartet – den Traum, an den man sich vergeblich versucht zu erinnern – das Abenteuer draußen vor der Tür. Und es ist eine Einladung an den Zuhörer, es ihm gleich zu tun, den Pyjama noch ein Weilchen an zu lassen und seinen Gedanken zu lauschen, ein Stück… und noch eins… der Alltag kommt früh genug. 

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Joel Frahm Trio| IG Jazz @ Ella & Louis – ABGESAGT!!

Dienstag, 21.04.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€





Besetzung:

Joel Frahm – Sax
Dan Loomis – Bass
Ernesto Cervini – Drums











Eine vor Kreativität sprudelnde und international renommierte New Yorker Jazzgröße zu Gast im Ella & Louis. 

Joel Farm ist unter Jazzliebhabern als einer der schillerndsten Vertreter des modernen Tenorsaxophons bekannt. Eine unübertroffene emotionale Projektion und technisches Können prägen stets sein Spiel, dass sich durch ein großes Traditionsbewusstsein auszeichnet stets Einflüsse von Jazz, Funk, Rock und Blues vereint. Saxophonist Joel Frahm, eine etablierte Jazzgröße in New York, macht auf seiner Europatournee Station im Ella & Louis. Frahm, der auf insgesamt mehr als 100 Aufnahmen erscheint und mit Jazzgrößen wie Dianne Schuur, Kurt Elling oder Brad Mehldau gespielt hat, ist ein Geschichtenerzähler am Tenorsaxophon. Am Schlagzeug ist an diesem Abend der Kanadier Ernesto Cervini zu hören, Dritter im Bunde ist der ebenfalls in New York tätige Bassist und Bandleader Dan Loomis.

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Dr. Syros| IG Jazz @ Ella & Louis

Dienstag, 28.04.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€


Besetzung:

Martin Sörös – Fender Rhodes
Julian Hesse – Trp / Flh
Sebastian Schuster – Bass
Daniel Mudrack – Drums




Jazz meets R’n’B & Hiphop. Vier faszinierende Musiker in einem aufregenden Crossover-Projekt. 

In Zeiten wie diesen muss man Menschen in einem kreativen Prozess zusammenbringen. Der Stuttgarter Martin Sörös brachte prompt vier der gefragtesten und produktivsten Musiker der jungen deutschen Jazzszene zusammen und gründete sein mit R ’n‘ B angereichertes Jazz-Ensemble Dr. Syros. Die Band trägt deutlich die Handschrift ihres Namensgebers, da die meisten Kompositionen von Sörös geschrieben wurden. Dennoch ist jedes der Bandmitglieder in den Prozess der Suche nach einer musikalischen Identität eingebunden – der Münchner Trompeter Julian Hesse, der sich in den letzten Jahren als Instrumentalist und Komponist etabliert hat oder Daniel Mudrack, nicht nur ein großartiger Schlagzeuger, sondern auch für innovative Klangkonzepte verantwortlich. Auf der Basis von Bassist Sebastian Schuster macht die Band Fortschritte und hinterlässt Stereotypen, ohne einen Hinweis auf Stile und Definitionen zu geben. Ob man es Jazz oder Hiphop nennen will – Tatsache ist, dass vier faszinierende Musiker zusammenkommen und den musikalischen Moment feiern.

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Swing Guitars – From Duke To Django!| IG Jazz @ Ella & Louis

Dienstag, 05.05.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€


Besetzung:

Ruud van Duijse – Gitarre
Stefan Varga – Gitarre
Uli Holz – Kontrabass







Wenn SWING GUITARS loslegen, harmonieren 16 Saiten im mitreissenden Groove.

Frei nach einem Titel von Django Reinhardt präsentieren sich zwei Jazzgitarristen, die trotz ihres völlig unterschiedlichen Personalstils zusammen einen sagenhaften Sound haben. Wenn SWING GUITARS loslegen, harmonieren 16 Saiten im mitreissenden Groove. Standards wie Autumn leaves, Out of nowhere oder The shadow of your smile kombinieren sich mit den Eigenkompositionen der beiden Gitarristen zu einem Festival der Jazzgitarre. Ruud van Duijse, der legendäre Swinggitarrist aus Holland, der auf eine lange Karriere zurückblickt, ist der Grandseigneur des Mainstream. Er hat sich durch seine vielen Auftritte ein treues Stammpublikum erspielt. Stefan Varga spielt eher lyrisch und steuert auch mit seinem klassischen Background eine ganz eigene Klangfarbe bei. Unterstützt werden sie von dem Heidelberger Uli Holz am Kontrabass. SWING GUITARS spielen Evergreens von Duke Ellington, Cole Porter, George Gershwin und vielen anderen Helden der 40er Jahre. Ein Wiederhören mit alten Bekannten wie Bye bye Blues, Smile,  Out of nowhere oder Limehouse Blues. Melodien, die durch zahlreiche Filme und Musicals in Interpretationen von Frank Sinatra, Nat King Cole oder Marilyn Monroe zu Ohrwürmern wurden.

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Double Trouble Ehwald / Landfermann / Lang / Burgwinkel  im Rahmen der Mannheim Music Week| IG Jazz @ Ella & Louis

Dienstag, 12.05.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€


Besetzung:

Peter Ehwald – Sax
Andreas Lang – Bass
Robert Landfermann – Bass
Jonas Burgwinkel – Drums






Von wegen Double Trouble: Dieses Quartett sorgt für anregenden vierfachen Spaß im angenehm ideologiefrei beackerten Grenzbereich zwischen Postbop, Avantgarde und Punkjazz.

Up, Down, Strange, Charme and Bottom. Was zunächst  klingt wie die Beschreibung von Tanzschritten einer skurrilen Choreographie sind tatsächlich aber die Namen von Quarks. Es heißt, dass kein Quark sich im Atomkern ohne ein entsprechendes anderes Quark in einem anderen Atomkern bewegt, mag dieser andere Atomkern auch auf der anderen Seite der Weltkugel sein. Sogar Phänomene wie die Liebe auf den ersten Blick werden auf solche Vorgänge im Allerkleinsten zurückgeführt. Wie Kleinstteile im Atomkern pulsieren auch die vier Musiker von Double Trouble umeinander und befeuern ihre Improvisationen. In solcher Dynamik bleibt keine Note im Vakuum stehen, sondern findet ihre Entsprechung und Fortführung in den Linien der Mitmusiker. 
Peter Ehwald improvisiert in der Sicherheit, dass gerade das Offene der musikalischen Dramaturgie eben diese spannend und dramatisch werden lässt. Seine Töne finden  – charmant, strange oder Up and down – in Schwingungen der beiden grandios aufspielenden Bässe ihren Wiederhall. Im Kontrast zu den beiden vorangegangen Alben von Double Trouble ist Up, Down, Strange, Charme and Bottom weniger durchkomponiert angelegt und fordert Andreas Lang und Robert Landfermann an den Bässen und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug dazu heraus, eigene Umlaufbahnen zu erfinden. Als gemeinsamer Klangkörper steuert das Quartett durch die Kompositionen Ehwalds mal in mikrokosmischer Dichte, mal in der Entzerrung und entwickelt so eine ganz eigene Klangsprache. Im Kern bleibt das Erbe des Jazz immer anwesend und beflügelt so das stetig Suchende in der Musik von Double Trouble. 

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Concerto For Trumpet“ – Kicks’n Sticks Bigband feat. Christoph Moschberger| IG Jazz @ Ella & Louis

Dienstag, 19.05.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€

Besetzung:

Christoph Moschberger – Trompete
Jochen Welsch – Leitung
Kicks’n Sticks BigBand





BigBand-Time im Ella & Louis – einer der herausragendsten Trompeter der jungen Generation trifft auf das Jazzorchester der Metropolregion. 

Das Programm führt vom namensgebenden „Concerto For Trumpet“ von Harry James, mit seinen hoch-virtuosen Trompetenkapriolen und einer großen Portion Old-Time-Swing, über Mainstream Big Band Nummern bis hin zur poppigen Ballade im sanften Flügelhorn-Sound und treibenden Groove-Songs. Christoph Moschberger ist ein Paradebeispiel angewandter musikalischer Vielseitigkeit. Er steckt in keiner Schublade, ist nicht nur Lead-, Jazz-, Pop- oder Blasmusiktrompeter, sondern schlicht gefragt. In den Reihen der renommierten deutschen Rundfunk-Bigbands begleitet begleitet er internationale Größen des Jazz. An der Seite von großen Rock und Pop-Acts wie Xavier Naidoo, BAP oder Gregor Meyle – um nur einige zu nennen – steht er im Rampenlicht und vor den Fernsehkameras. Und bei den „Egerländer Musikanten“ und seinen Solokonzerten mit Orchestern lebt er seine Leidenschaft für die traditionelle Art der geblasenen Musik voll aus! Wie selbstverständlich schafft es Christoph Moschberger aus diesem musikalischen Spagat seine eigene künstlerische Identität zu formen ohne dabei jemals beliebig zu wirken. Dies wird er auch beim gemeinsamen Konzert mit „Kicks ’n Sticks“ unter Beweis stellen dürfen. 

In den Reihen der Kicks ’n Sticks Bigband versammeln sich die besten Jazzmusiker der Metropolregion Rhein-Neckar, um ihrer gemeinsamen Leidenschaft – der Big Band Musik in all ihren Facetten – zu frönen. 

Mit Christoph Moschberger als Solist trifft die Band auf einen der bekanntesten Vertreter der blasenden Zunft.

VideoHomepage Kicks n` Sticks|Homepage Christoph Moschberger

Common Ground Nowak / Gille / Kaufmann / Elgart | IG Jazz @ Ella & Louis

Dienstag, 26.05.2020 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00€

Besetzung:

Matthias Akeo Nowak – bass
Sebastian Gille – sax
Achim Kaufmann – piano
Bill Elgart – drums






Hochklassiges Quartett um vier Schwergewichte der deutschen Jazzszene.

Musik geschieht. Wie absichtslos: ein Gedanke, ein zweiter, dann ein weiterer, und schon hat sich alles verändert und die Gedanken haben eine neue Gestalt angenommen. So oder so ähnlich ist das Ideal des Jazz. Musiker kommen zusammen, einer spielt und hat eine Idee, die anderen kommen dazu und lassen Dinge geschehen, unvorhersehbare, ungeahnte, sehr persönliche Dinge: das Ziel ist Schönheit und Ausdruckskraft. Treffen vier Musiker aufeinander: Der Kontrabassist Matthias Akeo Nowak und der Tenorsaxofonist Sebastian Gille, der Schlagzeuger Bill Elgart und der Pianist Achim Kaufmann – sehr verschieden, was Alter und Lebensweg angeht und doch verblüffend dicht beieinander, wenn man den Fluss der musikalischen Ideen in den Fokus stellt. Da ist Sebastian Gille, der Jüngste im Quartett, geboren 1983 in einem Dorf bei Quedlinburg im Harz, für den das Ende der DDR gerade rechtzeitig gekommen war, um ihm die Tore zum Jazz zu öffnen. Schnell entwickelt sich der junge Saxofonist zu einem der eigensinnigsten und ausdrucksstärksten Vertreter seines Fachs weit und breit, in dessen Ton bei aller Wärme der Atem zu hören ist, Sensibilität und Verletzlichkeit und der Wille, Grenzen zu überschreiten. In Köln trifft Sebastian Gille, (in Zoglau 2015 mit dem Robert Landfermann Quintett) auf Matthias Akeo Nowak (2012 in Zoglau mit den Lotus Eaters), und gemeinsam beschließen sie, dieses Quartett zu gründen. Nowak, geboren in Berlin, familiär mit Spuren japanischen Ursprungs verbunden, verwurzelt in einem weiten Feld zeitgenössischer Musik zwischen Jazz, Rock und Symphonik und bekannt als ein Virtuose der mannschaftsdienlichen Ökonomie, ist sieben Jahre älter als Gille und funkt ganz offensichtlich auf der gleichen Wellenlänge.

Als der in Würzburg lehrende Schlagzeuger Bill Elgart, Jahrgang 1942, ein Veteran des modernen Jazz, der seine ersten Meriten an der Seite von Musikerinnen wie Paul und Carla Bley oder Gary Peacock verdiente, zu den beiden stieß, bekam das Projekt Konturen. Mit Achim Kaufmann (s. das erste Konzert mit dem Sestetto Internazionale), geboren 1962 in Aachen, einem expressiven Abstrakten unter den Pianisten, der es wie kaum ein anderer versteht, in der Improvisation Spielfreude und Stringenz, Zufall und Struktur auszubalancieren, war bald der Vierte im Bunde gefunden. Gemeinsam spielen die vier so unterschiedlichen Musiker eine Musik, in der alle Voraussetzungen, die Unterschiede der Lebenswege und Erfahrungshorizonte keine Rolle mehr spielen – mit äußerster Konzentration arbeiten alle vier daran, immer wieder neue Melodien, Rhythmen, Texturen geschehen zu lassen. Ob es Elgart ist, der sein Schlagzeug mit einem enormen Farbenreichtum spielt, so dass unter den rhythmischen Akzenten melodische Bewegungen mitschwingen, oder Kaufmann, der mit den reichen Harmonien in seiner linken Hand stets das Potential für plötzliche Richtungswechsel bereit stellt; ob Nowak mit einer sehr ausgeschlafenen Phrasierung und großer Ruhe die verschiedenen melodischen Fäden verknüpft oder Gille, der mit seinem markanten, fast schon atemlosen Ton und einer nahezu asketischen Ruhe nur die Töne aneinanderreiht, die die Musik wirklich braucht: es ist hohe Improvisationskunst, die es hier zu erleben gibt.

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