Klapsmühl‘-Konzerte

Dienstag, 21.02.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Denis Gäbel Quartett

 

j-denis-ga-bel-quartet-0007-cBesetzung
Denis Gäbel – sax
Sebastian Sternal – piano
Martin Gjakonovski – bass
Hendrik Smock – drums

 

Denis Gäbel feiert die Lust am Jazz!“ schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung nach einem Konzert des Kölner Saxofonisten im Osnabrücker Blue Note. Journalist Rainer Köhl fügt nach dem Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises 2016 hinzu: „Als überragender Gestalter präsentierte sich Denis Gäbel mit seinem Quartett. Der Tenorsaxofonist gehört längst zu den stärksten Vertretern seines Fachs. Hier nun entwickelte er eine Reife und Meisterschaft, die zum Besten gehört, was man derzeit im Jazz zu hören bekommt.“ Mit dem aktuellen Album Ronda veröffentlichte das Denis Gäbel Quartet einen Tonträger, der in einem puren und akustischen Jazzgewand daherkommt. Die malerischen Eigenkompositionen des Bandleaders sind von fulminanten Themen geprägt, deren Strukturen die Ausgangspunkte für die teils zart schwebenden, teils energetisch swingenden Improvisationen der vier Akteure bilden.

An diesem Abend wird sich die Formation vor allem Jazz Standards widmen und diese auf ihre persönliche und impulsive Art interpretieren.

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Dienstag, 07.03.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Fabian Arends Quartett

 

Besetzung
Wanja Slavin – Saxophon
Simon Seidl – Ppiano
David Helm – Bass
Fabian Arends – Drums

„Fabian Arends ist der junge ‚Schlagzeug-Shootingstar‘ der Jazzmetropole Köln.“ (DLF)
Mit „Levitate“ (frei schwebend) gibt Fabian Arends sein Debut als Bandleader und Komponist. Mit seinen Quartettpartern hat er Musiker und Freunde gefunden, mit denen er sich gemeinsam auf die Suche begibt – die Suche nach dem magischen Moment, wenn sie gemeinsam abheben und zu schweben beginnen. Das Resultat dieser Suche ist auf dieser CD zu hören. Eine Musik, die getragen wird von gegenseitigem Vertrauen und der Kraft der Improvisation im Moment. Fabian Arends verbindet mit Simon Seidl und David Helm seit nunmehr sieben Jahren eine enge musikalische Freundschaft. In den vergangenen Jahren spielten sie als Sideman in zahlreichen Formationen und Projekten zusammen. Daraus ist auf ganz natürliche Weise ein gemeinsames musikalisches Verständnis entstanden. Mit Wanja Slavin tritt ein herausragender und eigenständiger Musiker dazu. Fabian Arends gelingt mit „Levitate“ ein Debüt von ausgesprochener Reife. Erschienen im Januar 2017 beim jungen Kölner Label KlaengRecords, dokumentiert „Levitate“ eine Band, die Musik versteht als gemeinsame Sprache, als emotionale Ausdrucksform des tiefsten Innern. Dabei bilden Kommunikation und Vertrauen das Fundament, über dem die Musik, getragen von der Kraft des Moments, frei schweben kann.

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Dienstag, 14.03.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Made In Mannheim – Jonas Kaltenbach ‚Quintessence‘

 

Besetzung
Francois Heun – Saxophon
Max Diller – Trompete/Flügelhorn
Korbinian Kugler – Bass
Samuel Gapp – Piano
Jonas Kaltenbach – Drums

Die junge Jazzformation aus Süddeutschland spielt modernen, zeitgenössischen Jazz. Inspiration für ihre energetischen, groovigen, manchmal auch melancholisch anmutenden Eigenkompositionen finden die jungen Musiker im Bereich des aktuellen Jazz, darüber hinaus aber auch in Pop- und elektronischer Musik. So entsteht ein höchstinteressanter Mix aus treibenden Grooves, sphärischen Klangflächen, vereint mit virtuosen Bläserpassagen und waghalsigen Soli. Stets auf der Suche nach der gemeinsamen Essenz ihrer Ideen verschmelzen Elemente aus Rock, Modern Jazz und Avantgarde und verbinden sich zu einer persönlichen Sprache und Klangästhetik.

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Dienstag, 21.03.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Made In Mannheim – Juliana Blumenschein

 

Besetzung
‚Sons e Cores‘

Juliana Blumenschein – Vocal
Johannes Engelhardt – Bass

‚Banda Blumenschein‘
Juliana Blumenschein – Vocal
Florin Küppers – Gitarre
Johannes Engelhardt – Bass
Julian Losigkeit – Drums

Die Sängerin Juliana Blumenschein ist als Tochter zweier brasilianischer Musiker mit brasilianischer Musik aufgewachsen. Während ihres Jazzgesang-Studiums ermöglichte ihr ein Stipendium der Baden- Württemberg-Stiftung, ein Auslandssemester in „Salvador da Bahia“ zu verbringen, um so ihre kulturellen und musikalischen Wurzeln ganz neu zu entdecken. An diesem Abend präsentiert sie zunächst ihr Duo-Projekt „Sons e Cores“ mit dem E-Bassisten Johannes Engelhardt. In dieser ungewöhnlichen Besetzung interpretieren sie eigene Kompositionen und Arrangements der brasilianischen Musik und finden dabei immer wieder Möglichkeiten, ihre Instrumente kreativ einzusetzen. Ihre Songs sind mal getrieben vom Groove, mal fließend und schwebend. Elemente der brasilianischen Musik sind dabei immer spürbar. Die zweite Hälfte des Abends ist inspiriert durch den in den 50er-Jahren entstandenem Samba-Jazz, der Musik von Elis Regina, João Donato und Dorival Caymmi. Die „Banda Blumenschein“, spielt Arrangements der Sängerin, die rhythmische Elemente des Sambas mit dem Farbenreichtum des Jazz vereinen. Freuen Sie sich auf einen Abend mit der lebensbejahenden und energetischen Musik Brasiliens.

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Dienstag, 28.03.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

FIELD (Kempendorff/Graupe/Westergaard/Steidle)

 

Besetzung
Uli Kempendorff – sax, clar
Ronny Graupe – guit
Jonas Westergaard – bass
Oli Steidle – drums

FIELD ist das Quartett des Saxophonisten Uli Kempendorff. Der ist Berliner und wurde in den 90er-Jahren musikalisch bei Konzerten von Schlippenbach mit Evan Parker und von Bodycount mit Ice T sozialisiert. Graupe, aus Chemnitz und seit vielen Jahren in Berlin, ist eines der musikalischen Aushängeschilder von Berlins Avantgarde.Steidle war zehn Jahre der Schlagzeuger von Der Rote Bereich, leitet die legendären Bands Soko Steidle und Killing Popes und ist schlicht und einfach einer der interessantesten Schlagzeuger des Landes. Der Däne Jonas Westergaard ist als Mitglied in Bands wie dem Christopher Dell Trio, Christian Lillingers Grund und dem Henrik Walsdorff Trio schon lange ein Teil des Sounds, der aus Berlin kommt, obwohl er bis vor ein paar Jahren noch in Kopenhagen wohnte. Gemeinsam spielen die vier die Kompositionen Kempendorffs, machen offene Musik miteinander und transportieren die ungestüme Spielfreude und Energie, die Berlins Szene ausmacht. FIELD haben 2016 ihre zweite CD veröffentlicht. Die taz schrieb dazu: „ ‚Heal the Rich‘ richtet sich nur vordergründig an einen kleinen Personenkreis, in Wirklichkeit ist es gedacht für alle Menschen, die da Ohren haben zu hören.“

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Dienstag, 04.04.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Martin Meixner – Up On A Hill

 

Besetzung
Martin Meixner – Hammond B3, Wurlitzer, Moog Bass
Markus Birkle – guitars
Tommy Baldu – drums, FX

Martin Meixner ist nicht nur im Jazz zu Hause, sondern auch bei diversen Rock-, Pop- und Gospel-Produktionen mittlerweile ein gefragter Tastenmann. Nicht nur wegen seiner unnachahmlichen Klänge, die er aus seinen Vintage-Instrumenten zaubert.

Zusammen mit Markus Birkle an den Gitarren und Tommy Baldu am Schlagzeug stellt er heute Abend in der Klapsmühl’ sein erstes Soloalbum vor, welches ausschließlich aus Eigenkompositionen besteht und bei seinem eigenen Musiklabel meiXmusic im September 2016 erschienen ist.

UP ON A HILL ist eine einzige Liebeserklärung: ans Leben, an gute Musik, an so alles, was Tasten hat, ans Weitermachen, an seine Frau und auch an sich selbst. Auf einen Berg zu steigen, mit immer leichter werdendem Gepäck, oben anzukommen, zurück ins Tal zu blicken und dabei die Freude zu spüren am Immer-Weitermachen – er hat all das geschafft und elf wunderbare Songs aufgenommen. Und so hat die Liebesgeschichte eines Musikers, für den es zum Glück keine passende Schublade gibt und auch niemals geben sollte, tatsächlich noch ein Happy End, das umso schöner ist, weil man es glauben kann – so ehrlich und virtuos, wie es daherkommt. Es klingt eindeutig wie der Anfang von etwas sehr Schönem. Nach Versprechen.

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Dienstag, 11.04.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Made In Mannheim Special – „Günter Lenz“

 

Besetzung
Günter Lenz – Bass & Leitung
Workshop-Ensemble der Musikhochschule Mannheim

Der Kontrabassist Günter Lenz ist ein Urgestein des deutschen Jazz, seine Mitwirkung im legendären Albert Mangelsdorff Quintett bleibt unvergessen, ebenso seine großartige Band „Springtime“, die zweimal den Preis der deutschen Schallplattenkritik bekam. Seit über 50 Jahren ist Günter Lenz Mitglied des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks und trägt dort mit seinen Arrangements wesentlich zum Klangbild bei.

In der „Klapsmühl“ stellt Günter Lenz seine Kompositionen mit einem 8-köpfigen Workshop-Ensemble der Musikhochschule Mannheim vor, hochinteressant die Besetzung mit einer Trompete (Martin Nowak), drei Tenorsaxophonen (Benedikt Jäckle, Daniel Steigleder und Paul Hofer-Bottomley), Posaune (Simon Kräuter) und Tuba (Frederic Andrej). Am Klavier Antoine Spranger, am Bass Rosanna Zacharias, Schlagzeug Jonas Esser und Percussion Christoph Kalmbach. Und hoffentlich lässt Günter Lenz es sich nicht nehmen, sein virtuoses Kontrabassspiel in einem Solo- Spot zu Gehör zu bringen. Man darf gespannt sein!

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Dienstag, 25.04.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Tobias Christl – Wildern

 

Besetzung
Tobias Christl  – voice, keyboard
Peter Ehwald – saxophon
Tobias Hoffmann – guitar
Matthias Nowak – bass
Daniel Schröteler – drums

„Einer der außergewöhnlichsten Musiker des deutschen Jazz.“ (Der Freitag)
„Eine alle Genres überschreitende Musikvision.“ (Süddeutsche Zeitung)

Tobias Christl ist eine Rarität. Ein Sänger, den es so im deutschen Jazz noch nicht gab. Weder Crooner noch scattender Lautmaler. Und schon gar nicht als Jazzer getarnter Popmusiker. Eher schon kunstvoll-wandelbarer Geschichtenerzähler, irgendwo zwischen Indie und Improvisation. „Wildern“ ist ein Streifzug durch das dichte Unterholz von sechs Jahrzehnten Popmusik, durch Songs von Größen wie Sam Cooke, Leonard Cohen, Prince, Joy Division, Lana Del Rey, Tom Waits oder Rio Reiser.

Mit hörbarer Freude am Dekonstruieren, Abreißen und Umbauen entsteht hier wirklich neue Musik, reich an Ecken und Kanten, Kontrasten, Brüchen und unerwarteten Wendungen. Zugleich bleibt die Seele der Songs erhalten, je nach Betrachtungsweise könnte man sagen: Sie wird freigelegt. Der Jazzbegriff definiert sich für Tobias Christl ganz selbstverständlich aus der Summe aller persönlichen Einflüsse und Eindrücke, egal aus welcher Richtung. Und der Lust, aus diesen etwas Eigenes zu erschaffen, das sonst in keine Schublade passt und auch nicht passen soll. Und so ist auch „Wildern“ nicht Crossover oder Fusion – sondern ganz einfach Jazz. Punkt. (Punkt Punkt Punkt… der Trieb ist reißerisch und möchte nicht gezähmt werden.) Wildern!

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Dienstag, 02.05.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Made In Mannheim – Johannes Mann & Paul Janoschka

 

Besetzung
Set 1:
Johannes Mann – guit / Paul Janoschka – piano

Set 2:
Marko Mebus – trp
Julius Gawlik – sax
Johannes Mann – guit
Paul Janoschka – piano
Jan Dittmann – bass
Johannes Hamm drums

Johannes Mann und Paul Janoschka begannen 2014 gemeinsam ihr Studium an der Musikhochschule Mannheim. Schnell lernten sich die beiden in verschiedenen Ensembles und Kneipen kennen.

In ihrem Duo spielen sie Eigenkompositionen und einige ihrer Lieblingssongs, die sie neu arrangieren und interpretieren. Der Aspekt der gemeinsamen Improvisation steht dabei immer im Vordergrund, sodass Raum für die Entwicklung eines lebendigen Dialogs geschaffen wird. Es entsteht ein geschlossener Gesamtsound, der als Ziel hat, möglichst viele farbliche Facetten der Instrumente in ihrem Zusammenklang zu präsentieren. Reduzierte, perkussive Fragmente wechseln sich mit orchestralen, flächigen Abschnitten ab und sorgen für eine besondere Klangvielfalt, in der Johannes Mann und Paul Janoschka Einflüsse aus Jazz, Progressive Rock und Klassik zu einem stimmigen Konzerterlebnis verbinden.

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Dienstag, 09.05.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Arne Huber Quartett

 

Besetzung
Domenic Landolf – sax
Rainer Böhm – piano
Arne Huber – bass
Jochen Rückert – drums

Der Freiburger Bassist Arne Huber nennt seine neue CD „Im echten Leben“. Wumm! Mit bewährtem Werkzeugkoffer aus Saxophon, Piano, Bass und Schlagzeug öffnet er dem Alltag musikalisch Tür und Tor. Der Titel seiner CD ist eine Einladung an jeden, der unvoreingenommen einen Soundtrack zum Leben sucht, ohne sich von den starren Ritualen eines Genres die Gangart vorgeben lassen zu wollen. „Im echten Leben“ ist bereits die dritte Einspielung des Quartetts. In den Konturen scharf, in den Farben weich und von feingliedriger Präzision, ist jeder der neuen Songs für sich die Verhandlung einer Klangästhetik, die in der Klassik verankert ist, mit einem Vokabular, das aus dem Jazz kommt. Im Gegensatz zu vergleichbar besetzten Formationen hat das Arne Huber Quartett keinen gemeinsamen sozialen Background. Huber lebt in Freiburg, Rückert in New York, Landolf in Basel und Böhm in Köln. Der Berliner Saxophonist Wanja Slavin ergänzt das Quartett in drei Songs nicht nur um seinen speziellen Sound, sondern auch um ein weiteres Stück Horizont. Fünf Städte, drei Länder, zwei Kontinente auf einer CD. Umfassender geht es kaum. Eine CD wie im echten Leben.

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Dienstag, 16.05.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Sebastian Gramss / Hayden Chisholm / Philip Zoubek – SLOWFOX

 

Besetzung
Hayden Chisholm – sax
Philip Zoubek – piano
Sebastian Gramss – bass

Von allen unkonventionellen Projekten, die Sebastian Gramss initiiert hat, ist Slowfox das melodischste. Grundsätzlich richtig, gleichwohl sollte auch diese Feststellung in Relation gesehen werden. Selbstverständlich sind ECHO-Preisträger Gramss, Hayden Chisholm und Philip Zoubek viel zu refl ektiert, um sich aufs dünne Eis des Entertainment zu verirren. „Wir laden die Hörer ein, indem wir an Vertrautes anknüpfen“, beschreibt Sebastian Gramss den Ausgangspunkt, von dem aus das Trio eine kammermusikalische Ästhetik des Nachspürens entwickelt. Die Musik lebt von einer feinsinnigen Tiefe, in der es viel zu entdecken gibt: harmonische Raffi nesse, elegante Klangideen, subtile Imaginationskraft.

Bandleader Gramss, der auch als Produzent wirkte, nennt die Musik „Melodic Avantgarde“. Anders aber als jene umstürzlerische Avantgarde früherer Dekaden verändert Slowfox bestimmte, aber eben nicht alle gängigen Parameter. Der offene Ansatz des Trios bringt ausgefuchste Strukturen und Improvisationen zusammen, spricht gleichermaßen Intellekt und Herz an. Statt plakativer Rasanz oder Muskelspiele gibt es hier atmosphärische Zwischentöne und schlanke Klänge, die sich in transparenten Arrangements verzahnen.

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Dienstag, 30.05.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Anne Czichowsky Quintett – Keepers Of The Flame

 

Besetzung
Anne Czichowsky – vocals
Thilo Wagner – piano
Martin Wiedmann – guitar
Jens Loh – bass
Matthias Daneck – drums

 

„… eine der technisch perfektesten Jazzsängerinnen
inner- und außerhalb des Ländles.“ (jazzthing)

Die Jazzsängerin Anne Czichowsky machte sich einen Namen durch internationale wie nationale Preise und löste mit ihren Konzerten und ersten CDs ein großes und durchweg begeistertes Echo aus. Sie zählt mit der inzwischen in Deutschland eher selten zu findenden Vorliebe für Bebop und Scatgesang zu einer der „keepers of the flame“.

Wer Anne Czichowsky kennt weiß, dass sie sich nicht als Solistin vor die Band stellt, sondern sich vielmehr als fünftes Instrument in die Band integriert. Sie sucht stets die Konversation und Interaktion mit ihren Musikern und diese wiederum finden viel Raum für solistische Highlights. Hier begegnen sich fünf Musikerpersönlichkeiten, die auf Augenhöhe miteinander spielen und sowohl als dialogfähige Einheit agieren als auch als virtuose Solisten in den Vordergrund treten.

„Keepers of the flame“ heißt das neue Programm dieser bestens eingespielten Formation, das den Straight Ahead Jazz vorwiegend mit elegant swingenden Eigenkompositionen und beseelten Standardarrangements feiert. Das Anne Czichowsky Quintett kann man zu den zeitgenössischen Meistern dieser Disziplin in Deutschland und darüber hinaus zählen. Das Entspannte und doch Antreibende, das dem Swing so eigen ist, wird von diesem Quintett ausgiebig zelebriert.

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Dienstag, 06.06.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Made In Mannheim Special: Smazz In Concert

 

i-smazz-in-concert-img_1224-kopieBesetzung
Die JazzOrchester der Schulmusikabteilung der Musikhochschule Mannheim
Leitung – Jochen Welsch

Mittlerweile schon ein fester Bestandteil eines jeden Klapsmühl-Halbjahres – der Semester-Abschluss ‚Smazz In Concert‘

Die Schüler für Musik begeistern, das ist das Ziel der Studenten, die an der Musikhochschule Mannheim im Fach Schulmusik ausgebildet werden. Durch seine mitreißende  Vitalität und die Fähigkeit, sich stetig durch andere Einflüsse weiter zu entwickeln, eignet sich gerade der Jazz dazu, Begeisterung zu wecken. Daher spielt diese Musikrichtung bei der Ausbildung zum Musiklehrer eine immer größere Rolle. Seit dem Aufbau der Ensembles im Jahr 2006 leitet der Komponist und Arrangeur Jochen Welsch diesen Zweig der Schulmusik-Abteilung. Zum Abschluß des Semesters präsentieren die Schulmusiker-Combo und -Bigband das Ergebnis ihrer Arbeit. Lassen Sie sich begeistern von den mitreißenden Beiträgen der Studenten.

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