Filippa Gojo & Sven Decker

Dienstag, 17.01.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

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Filippa Gojo – Vocals, Shrutibox, Kalimba, Sansula
Sven Decker – Klarinette, Bassklarinette, Melodica, Glockenspiel

Was haben die menschliche Stimme, eine Shrutibox, Kalimba und Sansula mit der Klarinette/ Bassklarinette, dem Glockenspiel und der Melodica gemeinsam?

Durch die Erzeugung all ihrer Klänge entstehen Sounds, die den Zuhörer sowohl fordern, als auch zugleich betören und umarmen können, ihn mitnehmen auf eine Wanderung durch den Kosmos schräger und wohlklingender Akkorde und Intervalle und ihn zu abstrakten und zugleich zupackenden Rhythmen mitfühlen lassen. Filippa Gojo und Sven Decker geben diesen Klängen, diesen Akkorden, diesen Intervallen und Rhythmen lediglich eine Richtung und sind dabei immer bedacht, den Fokus auf das Entstehen im Moment zu legen, immer wachsam und bereit im Sinne der Musik und des Moments auch mal einen anderen Weg einzuschlagen, Impulse und Ideen am Wegesrand einzusammeln und mitzunehmen.

Das Ziel dieser Wanderung jedoch ist immer klar vor Augen: ehrliche, direkte, unverblümte, authentische und zupackende Musik.

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Dienstag, 10.01.2017 – 20:00uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Made In Mannheim Vocal Night – ‚Fascinating World Of Duos‘

d1-seyda-1604_ozlemyavuz_istanbul06071. Set ‚Mingus, Monk, Mann and Me‘
Seyda Sibel – voc & Johannes Mann – guit

 

 

 

 

d2-theresa-henning-live-3-c-roland-rossbacher2. Set ‚Theresa Henning‘
Julia Nagele – voc, guit & Jan Dittmann – bass

 

 

 

 

d3-my3. Set ‚Voice Of The Homeland‘
Valeria  Maurer – voc & Paul Janoschka – piano

 

 

 

 

Die diesjährige Vocal Night der Jazzabteilung am 10. Januar findet unter dem Motto „The Fascinating World Of Duos“ statt. Die Gesangsstudentinnen von Prof. Ann Malcolm repräsentieren die hohe Kunst des musikalischen Miteinanders in Duoformationen. Sie verstehen sich nicht als Solist und Begleiter, sondern – wie meist im Jazz – als gleichberechtigte musikalische Partner.

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Black Project – CD Release

Dienstag, 20.12.2016 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

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Johannes Stange – Trompete, Flügelhorn, Posaune
Jörg Teichert – Gitarre, Banjo, Mandobird
Jo Ambros – Gitarre, Pedal Steel, Banjo
Konrad Hinsken – Rhodes
Matthias TC Debus – Bass
Christian Huber – Drums, Percussion

Treffen sich sechs Jazzmusiker, schmeißen alles Wesentliche und sonstige geheime musikalische Vorlieben in einen Topf und nennen es:  BLACK PROJECT.

Mit voller Absicht! Weil es Geheimsache ist! Das Ganze bleibt im Dunkeln!

Auch geheime Rüstungsprojekte der US Force wurden so bezeichnet. Details sind aber trotzdem immer mal wieder durchgesickert. Zum Glück auch in diesem Fall! Zum Beispiel, was die Vorgaben anging, an die sich die Musiker bei ihrem viertägigen und überaus schweißtreibendem Projekt zu halten hatten: Die Farbe Schwarz spielte dabei eine Rolle, der Sound gleich zweier Gitarren sowie der Einsatz von Banjo, Pedal Steel Guitar und Mandoline. Wem das Ganze jetzt immer noch zu mysteriös ist, darf sich schon mal neugierig vorfreuen auf Musik, die sich zwischen der von Jimi Hendrix und Miles Davis´ „Bitches Brew“ bewegt. Die Band, die zusammengerechnet schon mehrere dutzend Jahre Bühnenerfahrung auf dem Buckel hat, hat tatsächlich sämtliche Erfahrungswerte neu gemischt und wird Ende des Jahres 2016 zum ersten Mal live in Erscheinung treten.

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Paragon (Ewald/Lea/Nowak/Scott)

Dienstag, 13.12.2016 – 20:00uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

b-img_3893_finalBesetzung
Peter Ehwald – Saxophon
Arthur Lea – Piano, Rhodes
Matthias Nowak – Bass
Jon Scott – Drums

‚It’s the sound of four people listening to each other‘ – sagt Schlagzeuger Jon Scott. Und er hat recht. Melodien und rhythmische Motive fließen von einem Musiker zum anderen, Ideen kommen aus allen Ecken dieses Quartetts, eine musikalische Konversation entwickelt sich fortlaufend, denn es gibt immer eine Perspektive, die man so noch nicht gehört hat. Paragon ist eine richtige Tourband, sie bereisen Länder und Einflüsse gleichermaßen. Von Balladen aus Brooklyn, über venezolanischen Merengue bis hin zu Bollywood Bhangra ist alles dabei. Wenn man sich ein klassisches Jazz Quartett vorstellt, dass in den 70ern ankommt, nachdem es Ost Europa bereist hat um mit den aktuellen Balkan Folk Bands zu jammen, ein Quartet, dass eben noch ein Glenn Gould Konzert gehört hat, um pünktlich zur Tea Time bei Pannonica de Koenigswarter in NYC vorbeizuschauen, dann bekommt man eine Idee davon, was im Paragon Tour Bus vor sich geht. Das musikalische Umgebung verändert sich vorlaufend, die starken Charaktere der Band aber bleiben gleich. Dialoge entstehen und wachsen, immer neue Themen entspinnen sich im Klangbild. Manche verschwinden im großen Ganzen, andere treten in den Vordergrund während die Band Ihr musikalisches Netz immer engmaschiger webt.

Die kommende Veröffentlichung – das neueste Abenteuer von Paragon – trägt den Titel Cerca und erscheint auf dem Londoner Laben Jelly Mould.

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Made In Mannheim – Florin Küppers

Dienstag, 06.12.2016 – 20:00uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

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Florin Küppers – Gitarre
Jan Dittmann – Bass
Jonas Esser – Drums
Julia Nagele – Vocals
Janis Hug – Trompete
Michael Schreiner – Tenorsaxophon

Musik mit eigenem Charakter zu komponieren und diesen in Improvisationen zu entwickeln und fortzuspinnen, darauf liegt der Schwerpunkt in den Stücken und Arrangements des in Mannheim lebenden Gitarristen Florin Küppers. An diesem Abend kommen dabei zunächst im Trio die besonderen Fein- und Freiheiten der kleinen Besetzung zur Geltung. In der zweiten Hälfte durch Trompete, Tenorsaxophon und erstmals Gesang zum Sextett ergänzt, eröffnet sich ein unglaublich vielseitiges Klangfarbenspektrum, mit welchem die eigenen Kompositionen des Bandleaders zum Leben erweckt werden. Modern Jazz, von leise bis ganz laut, ruhig bis verstört, harmonisch bis verzerrt.

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Rainer Tempel – Pentagon

Dienstag, 29.11.2016 – 20:00uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

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Claus Stötter – Trompete
Sebastian Gille – Saxophon
Arne Huber – Bass
Philipp Scholz – Drums
Rainer Tempel – Piano

Mit Pentagon tourt Rainer Tempel diesen Herbst wieder in einer klassischen Quintettbesetzung, wie stets mit Musikern, die für seriöse musikalische Arbeit stehen. Tempels Auseinandersetzung mit der Geschichte dieser wichtigen Jazzbesetzung führte dann auch zum Inhalt des Programms: alle Kompositionen nehmen Bezug auf die bedeutenden Quintette (Armstrong, Davis, Shorter) oder auf die musikterminologische Bedeutung der Zahl 5, bis hin zur mathematischen. Und doch ist die Besetzung das, was sie ohne konzeptionellen Unterbau auch ist: eine vielseitige, spontane, spielfreudige Jazzkapelle im besten Sinn.

Pentagon debütierte im Frühjahr 2015 und nahm im Frühjahr 16 den gleichnamigen Tonträger auf und auf der jetzigen Tour vorgestellt wird.

Mit Claus Stötter verbindet Tempel eine über 20jährige musikalische Beziehung, mit Arne Huber und dem Hamburger Tenoristen Sebastian Gille eine deutlich kürzere, doch genau so intensive. Philipp Scholz ist ein junger Vertreter der aufstrebenden Leipziger Jazzszene.

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Electric Jilman Zilman feat. Jesse van Ruller

Dienstag, 22.11.2016 – 20:00uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

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Tilman Herpichböhm – Drums
Peter Christof – Bass
Johannes Ludwig – Saxophon
Julian Bossert – Saxophon
Jesse van Ruller – Gitarre

In der Tradition der großen No-Harmony-Besetzungen von Ornette Coleman und John Zorn spielt sich das in Nürnberg gegründete Quartett Jilman Zilman seit 2010 mit ihrem hochenergetischen, leicht orientalischen Freebop durch die Lande. 2013 folgte die Nominierung zum neuen deutschen Jazzpreis sowie der zweite Platz beim internationalen Jazzwettbewerb in Burghausen und 2014 der LAG-Jazzpreis in Bayern.

Nach einigen Tourneen und zwei veröffentlichten Studioalben kam die Idee auf, die Musik um ein elektrisches Element zu erweitern. Es konnte der Stargitarristen Jesse van Ruller aus Amsterdam, mit dem Herpichböhm bereits 2014 zusammen arbeitete, als Gastmusiker für diese Tour gewonnen werden.

Der neue elektronische Sound und das entschleunigte Klangkonzept hebt die sonst eher zeitgenössisch hektische Musik auf ein tiefgründigeres musikalisches Niveau, in dem jederzeit mit hochvirtuosen Ausbrüchen in die Vergangenheit gerechnet werden muss.

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APPLAUS 2016

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Die IG Jazz Rhein-Neckar wurde für die Konzertreihe in der Klapsmühl‘ am Rathaus mit dem Spielstättenprogrammpreis APPLAUS der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien ausgezeichnet.

 

Im Rahmen von APPLAUS – kurz für „Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ – prämiert Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters heute zum vierten Mal herausragende Livemusikprogramme von unabhängigen Musikclubs und Veranstaltungsreihen. Von dem Förderpreis der Initiative Musik profitieren 64 Preisträger aus 13 Bundesländern. Damit verbunden sind Programmförderungen in Höhe von insgesamt 900.000 Euro, die APPLAUS erneut zum höchstdotierten Bundesmusikpreis Deutschlands machen.

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Volker Engelberth und Uli Holz bei der gestrigen Preisverleihung mit Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters.

 

 

 

 

 

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters: „Für viele Clubbetreiberinnen und Clubbetreiber ist Musik ein Lebenselixier, weil sie die Leidenschaft für Musik jeden Tag antreibt. Mit ihren ambitionierten und innovativen Programmen, die sie oft mit erheblichem finanziellem Risiko realisieren, sind sie es, die für eine vielfältige Musik- und Clublandschaft in Deutschland sorgen. Mit dem ‚APPLAUS‘ wollen wir nicht zuletzt auch die Möglichkeiten der prämierten Clubs erweitern, Auftrittsbedingungen für Musikerinnen und Musiker verbessern. Mit den Preisgeldern können Clubbetreiber und Veranstalter Künstlern bessere Gagen zahlen oder neue Programmreihen entwickeln. Kulturpolitisch ist es der Bundesregierung ein wichtiges Anliegen, eine lebendige Clubszene in Deutschland zu erhalten. Deshalb habe ich – zusätzlich zum ‚APPLAUS‘ – Gelder aus meinem Etat bereitgestellt: Mit 1,5 Millionen Euro für die Digitalisierung von Aufführungstechnik sind nun mehr als 200 Musikclubs technisch wieder auf dem neuesten Stand.“

‚Made In Mannheim‘ Specials zum Semesterstart

In Kooperation mit der Jazzabteilung der Mannheimer Musikhochschule finden im Rahmen der IG-Jazz-Konzerte in der Klapsmühl’ regelmäßig unsere ‚Made In Mannheim‘ Abende statt. Hier präsentieren wir spannende Projekte der Mannheimer Jazz-Studenten – von verschiedensten Premierenkonzerten über Klassenabende bis hin zu Bands von Studenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, ist alles dabei.

In diesem Jahr gibt es zum Start ins neue Semester gleich ein kleines Mini-Festival mit drei hochkarätigen Bands!

2. Special

Dienstag, 25.10.2016 – 20:00uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Jan Dittmann


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Jan Dittmann – Bass
Julia Nagele – Gesang
Michael Schreiner – Saxophon
Florin Küppers – Gitarre
Julian Losigkeit – Drums
Julia Nagele – Gesang

Zum Ende seines Studiums in Mannheim spielt der Dortmunder Kontrabassist Jan Dittmann ein kleines Doppelkonzert. Das erste Set im Duo mit Gesang, das zweite Set mit seinem Quartett.

Jan Dittmann und Julia Nagele spielen seit ersten Studiumstagen in verschiedenen Besetzungen zusammen. Als Duo interpretieren sie vornehmlich ältere Jazz-Kompositionen und reizen die Soundmöglichkeiten der kleinen Besetzung aus.

Mit Band stellt der Bassist dann eigene Kompositionen vor, die teils durchkomponiert, teils sehr frei sind. Die klassischen Rollen der Instrumente werden neu beleuchtet, wobei der Groove und ein moderner Jazz Sound im Vordergrund stehen.

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1. Special

Dienstag, 18.10.2016 – 20:00uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Johannes Engelhardt Trio

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Johannes Engelhardt – Bass
Paul Janoschka – Piano
Jonas Kaltenbach – Drums

Das Johannes Engelhardt Trio vereint in seinen Kompositionen komplette klangliche Reduktion mit ausufernden Soloimprovisationen, eingängige Songthemen mit überraschenden Wendungen. Die Musik bewegt sich zwischen fließenden Rhythmen und auf Melodien fokussierten Balladen, wobei die Musiker die Kunst und den Reiz, die gesamte Bandbreite ihrer musikalischen Einflüsse in spannend offen gestaltetem Modern Jazz zu vereinen wissen.

Paul Janoschka, Jonas Kaltenbach und Johannes Engelhardt fanden sich an der Musikhochschule Mannheim während ihres Studiums der Jazz-und Popularmusik zu einer Formation zusammen, die ihren Sound durch kontinuierliche gemeinsame Arbeit stets ausprägen und definieren.

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