Tobias Christl – Wildern

Dienstag, 25.04.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung
Tobias Christl  – voice, keyboard
Peter Ehwald – saxophon
Tobias Hoffmann – guitar
Matthias Nowak – bass
Daniel Schröteler – drums

„Einer der außergewöhnlichsten Musiker des deutschen Jazz.“ (Der Freitag)
„Eine alle Genres überschreitende Musikvision.“ (Süddeutsche Zeitung)

Tobias Christl ist eine Rarität. Ein Sänger, den es so im deutschen Jazz noch nicht gab. Weder Crooner noch scattender Lautmaler. Und schon gar nicht als Jazzer getarnter Popmusiker. Eher schon kunstvoll-wandelbarer Geschichtenerzähler, irgendwo zwischen Indie und Improvisation. „Wildern“ ist ein Streifzug durch das dichte Unterholz von sechs Jahrzehnten Popmusik, durch Songs von Größen wie Sam Cooke, Leonard Cohen, Prince, Joy Division, Lana Del Rey, Tom Waits oder Rio Reiser.

Mit hörbarer Freude am Dekonstruieren, Abreißen und Umbauen entsteht hier wirklich neue Musik, reich an Ecken und Kanten, Kontrasten, Brüchen und unerwarteten Wendungen. Zugleich bleibt die Seele der Songs erhalten, je nach Betrachtungsweise könnte man sagen: Sie wird freigelegt. Der Jazzbegriff definiert sich für Tobias Christl ganz selbstverständlich aus der Summe aller persönlichen Einflüsse und Eindrücke, egal aus welcher Richtung. Und der Lust, aus diesen etwas Eigenes zu erschaffen, das sonst in keine Schublade passt und auch nicht passen soll. Und so ist auch „Wildern“ nicht Crossover oder Fusion – sondern ganz einfach Jazz. Punkt. (Punkt Punkt Punkt… der Trieb ist reißerisch und möchte nicht gezähmt werden.) Wildern!

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Achtung: Programmänderung heute Abend

Dienstag, 11.04.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Leider ist Günter Lenz, der heute Abend in der Klapsmühl am Rathaus beim Jazz Tuezzday auftreten sollte, verhindert. Glücklicherweise haben wir zwei großartige Bands gefunden, die kurzerhand einspringen werden:

MusikProb
Duke Ellington, Gil Evans, Thommy Dorsey, Glenn Miller und co.
Musik von gestern. Aber immer noch fantastische Musik. Die Band versucht sich am vollmundig traditionellen Sound und zeitlosen Songs aus den jungen Jahren des Jazz.

Martin Nowak – Trompete, Arrangement und Komposition
Daniel Steigleder – Altsaxophon
Benedikt Jäckle – Tenorsaxophon
Thomas Lämmle – Baritonsaxophon
Thomas Weiland – Posaune
Freddie Andrey – Bassposaune
Paul Janoschka – Piano
Rosanna Zacharias – Bass
Jonas Esser – Schlagzeug
Antonio Garcia – Gesang

FK3
Musik mit eigenem Charakter zu komponieren und diesen in Improvisationen zu entwickeln und fortzuspinnen, darauf liegt der Schwerpunkt in den Stücken und Arrangements des in Mannheim lebenden Gitarristen Florin Küppers. An diesem Abend kommen dabei im Trio die besonderen Fein- und Freiheiten der kleinen Besetzung zur Geltung. Old School Swing bis Modern Jazz, von leise bis ganz laut, ruhig bis verstört, harmonisch bis verzerrt.

Florin Küppers – Gitarre
Jan Dittmann – Bass
Jonas Esser – Schlagzeug

Die Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreis

 

Das Publikum hat entschieden – die Sieger des Neuen Deutschen Jazzpreis sind:

  • Gewinner des mit 10.000.- Euro dotierten L-Bank-Bandpreises:
    Tamara Lukasheva Quartett
  • Gewinner des Neuen Deutschen Kompositionspreises: Nicolai Pfisterer
  • Gewinner des SIGNUM-communication-Solistenpreises: Tamara Lukasheva

Weitere Informationen hier

Neuer Deutscher Jazzpreis 2017

 

Das komplette Programm in der Übersicht gibt es hier

Freitag, 07. April 2017, 20.00 Uhr

Neuer Deutscher Kompositionspreis mit dem Haz’art Trio Extended
Kuratorenkonzert: Winstone / Gesing / Venier
Jazzpreis-Session

Samstag, 08. April 2017, 20.00 Uhr

Bandwettbewerb

Der SWR2 berichtet in der Sendung „Homezone“ über das Festival: Zum Beitrag

Martin Meixner – Up On A Hill

Dienstag, 04.04.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung
Martin Meixner – Hammond B3, Wurlitzer, Moog Bass
Markus Birkle – guitars
Tommy Baldu – drums, FX

Martin Meixner ist nicht nur im Jazz zu Hause, sondern auch bei diversen Rock-, Pop- und Gospel-Produktionen mittlerweile ein gefragter Tastenmann. Nicht nur wegen seiner unnachahmlichen Klänge, die er aus seinen Vintage-Instrumenten zaubert.

Zusammen mit Markus Birkle an den Gitarren und Tommy Baldu am Schlagzeug stellt er heute Abend in der Klapsmühl’ sein erstes Soloalbum vor, welches ausschließlich aus Eigenkompositionen besteht und bei seinem eigenen Musiklabel meiXmusic im September 2016 erschienen ist.

UP ON A HILL ist eine einzige Liebeserklärung: ans Leben, an gute Musik, an so alles, was Tasten hat, ans Weitermachen, an seine Frau und auch an sich selbst. Auf einen Berg zu steigen, mit immer leichter werdendem Gepäck, oben anzukommen, zurück ins Tal zu blicken und dabei die Freude zu spüren am Immer-Weitermachen – er hat all das geschafft und elf wunderbare Songs aufgenommen. Und so hat die Liebesgeschichte eines Musikers, für den es zum Glück keine passende Schublade gibt und auch niemals geben sollte, tatsächlich noch ein Happy End, das umso schöner ist, weil man es glauben kann – so ehrlich und virtuos, wie es daherkommt. Es klingt eindeutig wie der Anfang von etwas sehr Schönem. Nach Versprechen.

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FIELD (Kempendorff/Graupe/Westergaard/Steidle

Dienstag, 28.03.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung
Uli Kempendorff – sax, clar
Ronny Graupe – guit
Jonas Westergaard – bass
Oli Steidle – drums

FIELD ist das Quartett des Saxophonisten Uli Kempendorff. Der ist Berliner und wurde in den 90er-Jahren musikalisch bei Konzerten von Schlippenbach mit Evan Parker und von Bodycount mit Ice T sozialisiert. Graupe, aus Chemnitz und seit vielen Jahren in Berlin, ist eines der musikalischen Aushängeschilder von Berlins Avantgarde.Steidle war zehn Jahre der Schlagzeuger von Der Rote Bereich, leitet die legendären Bands Soko Steidle und Killing Popes und ist schlicht und einfach einer der interessantesten Schlagzeuger des Landes. Der Däne Jonas Westergaard ist als Mitglied in Bands wie dem Christopher Dell Trio, Christian Lillingers Grund und dem Henrik Walsdorff Trio schon lange ein Teil des Sounds, der aus Berlin kommt, obwohl er bis vor ein paar Jahren noch in Kopenhagen wohnte. Gemeinsam spielen die vier die Kompositionen Kempendorffs, machen offene Musik miteinander und transportieren die ungestüme Spielfreude und Energie, die Berlins Szene ausmacht. FIELD haben 2016 ihre zweite CD veröffentlicht. Die taz schrieb dazu: „ ‚Heal the Rich‘ richtet sich nur vordergründig an einen kleinen Personenkreis, in Wirklichkeit ist es gedacht für alle Menschen, die da Ohren haben zu hören.“

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Made In Mannheim – Juliana Blumenschein

Dienstag, 21.03.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Besetzung
‚Sons e Cores‘

Juliana Blumenschein – Vocal
Johannes Engelhardt – Bass

‚Banda Blumenschein‘
Juliana Blumenschein – Vocal
Florin Küppers – Gitarre
Johannes Engelhardt – Bass
Julian Losigkeit – Drums

Die Sängerin Juliana Blumenschein ist als Tochter zweier brasilianischer Musiker mit brasilianischer Musik aufgewachsen. Während ihres Jazzgesang-Studiums ermöglichte ihr ein Stipendium der Baden- Württemberg-Stiftung, ein Auslandssemester in „Salvador da Bahia“ zu verbringen, um so ihre kulturellen und musikalischen Wurzeln ganz neu zu entdecken. An diesem Abend präsentiert sie zunächst ihr Duo-Projekt „Sons e Cores“ mit dem E-Bassisten Johannes Engelhardt. In dieser ungewöhnlichen Besetzung interpretieren sie eigene Kompositionen und Arrangements der brasilianischen Musik und finden dabei immer wieder Möglichkeiten, ihre Instrumente kreativ einzusetzen. Ihre Songs sind mal getrieben vom Groove, mal fließend und schwebend. Elemente der brasilianischen Musik sind dabei immer spürbar. Die zweite Hälfte des Abends ist inspiriert durch den in den 50er-Jahren entstandenem Samba-Jazz, der Musik von Elis Regina, João Donato und Dorival Caymmi. Die „Banda Blumenschein“, spielt Arrangements der Sängerin, die rhythmische Elemente des Sambas mit dem Farbenreichtum des Jazz vereinen. Freuen Sie sich auf einen Abend mit der lebensbejahenden und energetischen Musik Brasiliens.

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Made In Mannheim – Jonas Kaltenbach ‚Quintessence‘

Dienstag, 14.03.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 8,-/5,-

Besetzung
Francois Heun – Saxophon
Max Diller – Trompete/Flügelhorn
Korbinian Kugler – Bass
Samuel Gapp – Piano
Jonas Kaltenbach – Drums

Die junge Jazzformation aus Süddeutschland spielt modernen, zeitgenössischen Jazz. Inspiration für ihre energetischen, groovigen, manchmal auch melancholisch anmutenden Eigenkompositionen finden die jungen Musiker im Bereich des aktuellen Jazz, darüber hinaus aber auch in Pop- und elektronischer Musik. So entsteht ein höchstinteressanter Mix aus treibenden Grooves, sphärischen Klangflächen, vereint mit virtuosen Bläserpassagen und waghalsigen Soli. Stets auf der Suche nach der gemeinsamen Essenz ihrer Ideen verschmelzen Elemente aus Rock, Modern Jazz und Avantgarde und verbinden sich zu einer persönlichen Sprache und Klangästhetik.

Fabian Arends Quartett

Dienstag, 07.03.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

Besetzung
Wanja Slavin – Saxophon
Simon Seidl – Ppiano
David Helm – Bass
Fabian Arends – Drums

„Fabian Arends ist der junge ‚Schlagzeug-Shootingstar‘ der Jazzmetropole Köln.“ (DLF)
Mit „Levitate“ (frei schwebend) gibt Fabian Arends sein Debut als Bandleader und Komponist. Mit seinen Quartettpartern hat er Musiker und Freunde gefunden, mit denen er sich gemeinsam auf die Suche begibt – die Suche nach dem magischen Moment, wenn sie gemeinsam abheben und zu schweben beginnen. Das Resultat dieser Suche ist auf dieser CD zu hören. Eine Musik, die getragen wird von gegenseitigem Vertrauen und der Kraft der Improvisation im Moment. Fabian Arends verbindet mit Simon Seidl und David Helm seit nunmehr sieben Jahren eine enge musikalische Freundschaft. In den vergangenen Jahren spielten sie als Sideman in zahlreichen Formationen und Projekten zusammen. Daraus ist auf ganz natürliche Weise ein gemeinsames musikalisches Verständnis entstanden. Mit Wanja Slavin tritt ein herausragender und eigenständiger Musiker dazu. Fabian Arends gelingt mit „Levitate“ ein Debüt von ausgesprochener Reife. Erschienen im Januar 2017 beim jungen Kölner Label KlaengRecords, dokumentiert „Levitate“ eine Band, die Musik versteht als gemeinsame Sprache, als emotionale Ausdrucksform des tiefsten Innern. Dabei bilden Kommunikation und Vertrauen das Fundament, über dem die Musik, getragen von der Kraft des Moments, frei schweben kann.

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Denis Gäbel Quartett

Dienstag, 21.02.2017 – 20:00 Uhr
Klapsmühl’ am Rathaus [D6, 3], € 13,-/9,-/5,-

j-denis-ga-bel-quartet-0007-cBesetzung
Denis Gäbel – sax
Sebastian Sternal – piano
Martin Gjakonovski – bass
Hendrik Smock – drums

Denis Gäbel feiert die Lust am Jazz!“ schreibt die Neue Osnabrücker Zeitung nach einem Konzert des Kölner Saxofonisten im Osnabrücker Blue Note. Journalist Rainer Köhl fügt nach dem Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises 2016 hinzu: „Als überragender Gestalter präsentierte sich Denis Gäbel mit seinem Quartett. Der Tenorsaxofonist gehört längst zu den stärksten Vertretern seines Fachs. Hier nun entwickelte er eine Reife und Meisterschaft, die zum Besten gehört, was man derzeit im Jazz zu hören bekommt.“ Mit dem aktuellen Album Ronda veröffentlichte das Denis Gäbel Quartet einen Tonträger, der in einem puren und akustischen Jazzgewand daherkommt. Die malerischen Eigenkompositionen des Bandleaders sind von fulminanten Themen geprägt, deren Strukturen die Ausgangspunkte für die teils zart schwebenden, teils energetisch swingenden Improvisationen der vier Akteure bilden.

An diesem Abend wird sich die Formation vor allem Jazz Standards widmen und diese auf ihre persönliche und impulsive Art interpretieren.

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