Phil Donkin – MASTERFROWN (Slavin / Roelofs / Donkin / France)

Dienstag, 30.04.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzungen:
Wanja Slavin – saxophone
Joris Roelofs – bass-clarinet
Phil Donkin – bass
Martin France – drums


Europäisches All-Star Quartett des britischen Bassisten Phil Donkin.

Bassist Phil Donkin hat mit seinen 37 Jahren einen langen Weg hinter sich. Von Hause aus ins englische Jazz-Leben hineingewachsen, spielte er dort mit jedem, der Rang und Namen hatte. Mit Ende Zwanzig zog es ihn nach New York, wo er sich ebenfalls schnell einen Namen als gefragter Sideman machen konnte. Seit einigen Jahren ist als drittes Standbein Berlin hinzugekommen, wo er eine Fixgröße in der sich stetig verändernden Szene geworden ist. Die lange Liste der Musiker, mit denen er kollaborierte, reicht von John Abercrombie bis Nils Wogram.
Nachdem er sich auf seinem letzten Album „The Gate“ mit Musikern aus seinem New Yorker Umfeld umgab, setzt er mit seiner Band Masterfrown ausschließlich auf europäische Kollegen. Es gibt kein Harmonieinstrument, Donkin setzt voll auf die Gestaltungsmöglichkeiten zwischen drei Melodieinstrumenten. Die individuellen Timbres der vier Musiker verschmelzen mit derartiger Wucht zu einer symbiotischen Einheit, dass das Wort Ensemble im herkömmlichen Sinne mit erheblichen Unschärfen behaftet ist. Das Album „Value“ markiert eine Zäsur: die Musik ist gleichermaßen Rückschau, Ausblick und die Justierung der eigenen Mitte. Ohne dass er das geplant hätte, wurde daraus ein sehr autobiografisches Werk, in dem verschiedene Aspekte seines bisherigen Wegs ihren Niederschlag finden.
„Value“ ist zugleich ein sehr persönliches, autobiografisch geprägtes und wahrscheinlich gerade deshalb ein offenes, global ausgerichtetes Album, das kongenial den Moment und die Ewigkeit vereint. Es ist ein kollektives Solowerk, das weitgehend ohne Soli im konventionellen Sinne auskommt und trotzdem viel Raum für individuelle Spots gibt. Vor allem aber ist es ein sehr ganzheitliches Werk, das sich nicht zuletzt über seine ehrlich ausgetragenen Paradoxa und Widersprüche definiert, die eben die große Lebensnähe dieser Musik ausmachen.

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Hubert Nuss Trio – Standards And Other Stories

Dienstag, 23.04.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzungen:
Hubert Nuss – piano
Mini Schulz – bass
Eckhard Stromer – drums


Einer der renommiertesten Pianisten des Landes mit dem Programm seiner aktuellen CD.

“intensive Klangschönheit und strukturelle Meisterschaft” (Jazzzeitung)

Hubert Nuss wird von der Jazzkritik immer wieder vor allem für die “Schönheit” seiner Aufnahmen gelobt – und zwar genau mit diesem schwer definierbaren, aber stets ein starkes Statement abgebenden Wort. Diese Qualitäten haben bei Hubert Nuss Bestand. Charakteristisch sind die harmonische Vielfalt und Messiaen-ähnliche Farben des Pianisten. Hubert Nuss ist als Jazz-Pianist an über 60 CDs beteiligt. 2008 wurde er mit dem WDR Jazzpreis für Improvisation ausgezeichnet. 2012 nominiert für den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA. Seit 2018 ist er auch Professor für Jazz-Piano an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Regelmässig ist er in verschiedenen Besetzungen von Wolfgang Haffner, mit Paul Heller/Ack van Rooyen und mit Peter Weniger zu hören. Im Trio spielt er diesmal mit seinen Stuttgarter Hochschul-Kollegen Mini Schulz, Bass und Eckhard Stromer, Schlagzeug.

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Ronny Graupes SPOOM (Weidner / Graupe / Westergaard / Lillinger)

Dienstag, 16.04.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Christian Weidner – saxophone
Ronny Graupe – guitar
Jonas Westergaard – bass
Christian Lillinger – drums


„Ronny Graupe heißt Jazz-Deutschlands neuer Supergitarrist…ein Naturereignis, ein Tonvulkan, ein Instrumentalist, den man nicht vergisst. Gefährlich, wendig, lässig, rockig. Virtuos bis zum Anschlag, aber ohne all diese Testosteron Doofheit, die einem viele Gitarristen so verleidet.“ (ZEIT)

Ronny Graupes SPOOM besteht seit 2005. Mit den in Europa und den USA geschätzten, preisgekrönten und viel beschäftigten Musikern Christian Lillinger am Schlagzeug und  Jonas Westergaard am Kontrabass wurden seitdem 3 Veröffentlichungen eingespielt. Zunächst konzentrierte sich die Arbeit des Trios auf die Interpretation von Jazzstandards aus dem Great American Songbook. Nach mehreren Jahren des Erforschens dieser Musik, traten ausschließlich Eigenkompositionen Graupes in den Vordergrund des Schaffens des Trios. Im Fokus dieser Kompositionen steht zum Einen die Kompositon an sich und die Interpretation des Textes. Zum anderen steht die Improvisation über die Form, die aus der Komposition hervorgeht, bzw. Improvisation über ein Terrain ausserhalb der Form. Dabei erforscht der Klangkörper kontinuierlich verschiedenste Spielarten. Inspiration dafür findet die Band in allen Arten von Musik. Seit August 2018 wird das Trio durch dem renommierten und einzigartigen Improvisator Christian Weidner am Altsaxophon zum Quartett erweitert.

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The Huggee Swing Band feat. Franziska Schuster

Dienstag, 09.04.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Franziska Schuster – vocals
Stephan Udri – trumpet
Joachim Harras – saxophone
Fabian Schöne – clarinet/ saxophone
Clemens Braun – trombone
Konrad Hinsken – piano
Simon Schallwig – bass
Christian Huber – drums

Die Mannheimer Szene-Band stellt exklusiv ihr im Oktober bei GLM Music erscheinendes Album vor.

The Huggee Swing Band ist die Rockband unter den Swing Bands. Rau. Wild. Kompromisslos. Gegründet zur Eröffnung der Mannheimer Szene-Kneipe „Hagestolz“ kämpfte sich die Band hoch bis ins Berliner Konzerthaus. Heute ist sie deutschlandweit bekannt und nicht mehr aus der Swing-Szene wegzudenken. Die Band steht jeher für einen Schmelztiegel aus Leichtsinn und Ernsthaftigkeit, Tradition und Moderne, MP3 und Vinyl oder Tanzschuh und Sneaker. Ob traditionelle Songs in modernem Gewand oder genau umgekehrt, alles kann, nichts muss. Nur Spaß bringen, das muss es!

Nach fünf Jahren Instrumental-Swing schlagen die HUGGEES mit ihrem aktuellen Album ein neues Kapitel auf und holen sich zum ersten Mal in ihrer Bandgeschichte Verstärkung am Gesang. Mit Franziska Schuster (Köln) hat die Band eine Sängerin gefunden die mit ihrer grandiosen Stimme und abgeklärt coolen Attitude wie die Faust auf’s Auge zu den 7 Jungs passt. Ganz exklusiv stellt die Band vorab ihr im Oktober bei GLM Music erscheinendes Album vor. Nur an diesem Abend gibt es bereits auch das neue Album vorab zu erwerben. 

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Alexander ‚Sandi‘ Kuhn – CD Release ‚The Place In The North‘

Dienstag, 02.04.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Alexander ‚Sandi‘ Kuhn – saxophone
Volker Engelberth – piano
Jens Loh – bass
Axel Pape – drums


Das langjährige Quartett des Saxophonisten Sandi Kuhn mit dem Programm der neuen CD.

„Man folgt seinen Soli vom ersten bis zum letzten Ton, auch weil man das Gefühl hat, dass das alles so in dem Moment empfunden ist.” (Jürgen Schwab, Hessischer Rundfunk)

Ganz nach dem Motto ‚the good things come to those who wait’, hat sich Alexander ’Sandi’ Kuhn für seine neue Veröffentlichung viel Zeit gelassen und präsentiert nun auf ‚THE PLACE IN THE NORTH’ mit seinem Quartett die Essenz seiner künstlerischen Arbeit. Wie bei seinen vorangegangenen Alben bleibt der mehrfach ausgezeichnete Saxophonist (u.a. Landesjazzpreis Baden-Württemberg 2013) auch auf seiner neuen Platte seiner kompositorischen Handschrift treu und verbindet facettenreich seine amerikanischen und europäischen Einflüsse. Kuhn schreibt ‚Songs’ im eigentlichen Sinne des Wortes. Stücke mit starken Melodien, klaren Strukturen und fein ausgearbeiteter Harmonik. Stücke mit Seele, Tiefgang und Wiedererkennungswert. Die gleichen Qualitäten spiegeln sich auch in seinem Saxophonspiel wider. So ist Kuhn in seinen Improvisationen immer auf der Suche nach Melodien und Motiven, aus denen er getragen von seinem warmen und menschlichen Sound musikalische Geschichten entwickelt. Mit dem Mannheimer Pianisten Volker Engelberth (u.a. ebenfalls Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg), dem Stuttgarter Bassisten Jens Loh und dem Wiesbadener Schlagzeuger Axel Pape hat er die perfekte Besetzung gefunden, um seine musikalischen Ideen umzusetzen. Als festes Quartett haben die vier Musiker in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Konzerten absolviert und bilden eine gewachsene Einheit. 
Am heutigen Abend werden sie im „Ella & Louis“ gemeinsam das neue Album präsentieren. „… zarte, kohärente Klänge von geradezu magischer Sogkraft.“ (Jazzpodium). Kommen Sie und feiern Sie mit! 

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Saxshop – CD Release ‚Lebensgeister‘

Dienstag, 26.03.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Nicolai Pfisterer – sopran/tenor sax
Julian Schunter – alt/bass-clar
Paul Stoltze – tenor sax
Sebastian Nagler – bariton sax


Leidenschaft und Virtuosität – das neue Programm des Saxophonquartetts ‚Saxshop‘.

Ein Baritonsaxophon beginnt mit knackigem Groove, Tenor- und Altsaxophon steigen zweistimmig ein und das filigrane Sopran spannt seine weiten Melodiebögen. Die vier Saxophonisten der Band SaxShop präsentieren ihre Instrumente in allen Facetten und beeindrucken dabei mit Leidenschaft und Virtuosität.
Seit dem gemeinsamen Studium spielen sich die charismatischen Musiker als eines der wenigen professionellen Saxophonquartette durch die Republik, zuletzt gefördert vom Jazzverband Baden-Württemberg. Dabei zeichnen sich ihre Konzerte besonders durch die große Nähe zum Publikum aus.
An diesem Abend stellt die Band ihre neue CD „Lebensgeister“ vor, unter anderem mit dem Siegerstück des Neuen Deutschen Kompositionspreises 2017 aus der Feder von Ensemblemitglied Nicolai Pfisterer.

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GEWINNER gekürt!

Neuer Deutscher Jazzpreis 2019

  • Gewinner des L-Bank-Bandpreises in Höhe von 10.000,- Euro: Shreefpunk plus Strings
  • Gewinner des wsp design-Solistenpreises in Höhe von 1.000,- Euro: Matthias Schriefl
  • Gewinner des Neuen Deutschen Kompositionspreises in Höhe von 2.000,- Euro: Benjamin Schaefer
  • Kurator: Renaud Garcia-Fons
  • Überraschung bei der Preisverleihung: Preisgeld wird unter allen Musikern aufgeteilt

Am 15. und 16. März fand in der alten Feuerwache in Mannheim zum vierzehnten Mal der Neue Deutsche Jazzpreis statt. Am Freitag wählte das Publikum den Gewinner des Neuen Deutschen Kompositionspreises. Anschließend begeis- terte Kurator Renaud Garcia-Fons mit einem Solokonzert auf seinem Kontrabass. Am Samstag folgten die 3 Konzerte der Finalbands vor fast ausverkauftem Haus, von denen die Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreises vom Publikum bestimmt wurden.

Neuer Deutscher Jazzpreis 2019

Fr, 15.03.19 | Einlass 19:00, Beginn 20:00 | Alte Feuerwache Mannheim
Renaud Garcia-Fons Konzert & Kompositionspreis-Konzerte
VVK: 20,00 €
AK: 24,00 €
IG Jazz Mitglieder: 16,00 €

Auch 2019 wird wieder der Neue Deutsche Kompositionspreis vergeben. Ermöglicht wird der Kompositionspreis durch die Förderung der Firma MST agion Funktionelle Oberflächentechnik. Hier entscheidet am Ende ebenfalls das Publikum. Der Neue Deutsche Kompositionspreis ist kein Arrangement-Preis, gewünscht ist vielmehr eine Jazz-Komposition für die von der IG JAZZ festgelegte Besetzung: chromatische Mundharmonika, Trompete oder Flügelhorn, Vibraphon, Kontrabass und Schlagzeug. Die Wettbewerbskompositionen werden von der von IG JAZZ Mitglied Jens Bunge zusammengestellten Band zur Eröffnung präsentiert und das Publikum stimmt direkt danach über die Gewinnerkomposition ab.

Die Finalist/innen des Kompositionspreises sind:
CHRISTINA FUCHS
BENJAMIN SCHAEFER
MAREIKE WIENING

Im Anschluss:
Kuratorenkonzert – Renaud Garcia-Fons SOLO

Nach den Konzerten im Café|Bar der Alten Feuerwache:
Jazzpreis-Session mit dem Johannes Hamm Quartett

Mehr Infos zu den Komponist/innen HIER.


Sa, 16.03.19 | Einlass 19:00, Beginn 20:00 | Alte Feuerwache Mannheim
Bandpreis-Wettbewerbskonzerte
VVK: 15,00 €
AK: 19,00 €
IG Jazz Mitglieder: 12,00 €

Am zweiten Festivalabend finden die Wettbewerbskonzerte der drei vom Kurator vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger statt.
Eine Jury wählte aus den über 150 Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession zehn Bands aus. Der diesjährige Kurator – Renaud Garcia-Fons – bestimmte aus dieser Vorauswahl drei Bands, die am zweiten Festivalabend auftreten werden. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzetteln, wer der Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Bandpreises und des mit 1.000 Euro dotierten Solistenpreises sein soll.

Die Finalisten sind:
SHREEFPUNK PLUS STRINGS
SEIBOLZING
COASTLINE PARADOX

Mehr Infos zu den einzelnen Bands HIER.

Der Festivallpass für beide Konzertabende kostet im Vorverkauf 25,00 € (zzgl. Gebühren) und ist HIER erhältlich.
Für IG-Jazz Mitglieder kostet der Festivalpass nur 20,00€ und sollte vorab unter ig.jazz.ev.@gmail.com reserviert werden.

Trillmann (Willmann / Trumann / Herzog / Klesse)

++Konzert abgesagt++

Trillmann (Willmann / Trumann / Herzog / Klesse)

Dienstag, 12.03.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Fabian Willmann – saxophone
Janning Trumann – trombone
Florian Herzog – bass
Eva Klesse – drums


Energiegeladene Kompositionen und filigrane Interaktion.

„Jazz mit Spirit und einer Menge Style.“ (Roland Spiegel, BR-Klassik)
 
Trillmann lotet sein farbiges Klangspektrum ohne Harmonieinstrument aus: miteinander, gegeneinander, durcheinander und im mikrotonalem Spiel.
Es ist die Welthauptstadt des Jazz, in der sich diese vier jungen Musiker gesucht und gefunden haben: New York City. Während ihres vom DAAD geförderten Studienaufenthaltes gaben sie dort erste Konzerte und waren sich einig, diese Band auch in der Heimat weiterführen zu wollen. Nach einer ersten Tour in Deutschland im Januar 2017 folgt nun die Veröffentlichung des Debüt-Albums „Foen“ (Tangible Music). Die gemeinsame Beziehung zu New York ist ein unmittelbarer Bezugspunkt der Musik und “Foen” das konsequente Produkt einer langfristigen Zusammenarbeit: energetische und hochinteraktive Improvisationen, das Ausloten des Sounds dieser besonderen harmonieinstrument-freien Besetzung, starke und vielfältige Eigenkompositionen aller Bandmitglieder und das Spielen mit Mikrotonalität bilden Säulen des gemeinsamen
Musizierens und zeigen die eindrücklichen Stärken von Trillmann auf.

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Made In Mannheim Special – Piano Night

Made In Mannheim Special – Piano Night

Dienstag, 26.02.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 14.00 € – regulär / 8.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Nicolai Daneck (piano) & Johannes Engelhardt (bass)
Tobias Altripp (piano) & Paul Andrew (sax)
David Heiner (piano) & Moritz Koser (bass)
Paul Janoschka (piano) & Johannes Mann (guitar)

Daneck / Altripp / Heiner / Janoschka – „The Art Of Duo“. Die Pianisten der Barabende im Ella & Louis stellen sich vor.  Ein Abend mit vier spannenden Duo-Besetzungen.

Nicolai Daneck wird diesen Abend mit Johannes Engelhardt gestalten. Das Duo verbindet gezielt Traditionen mit neuen Ideen. So entstehen improvisatorische Sketche mit minimalistischem Klang.
Nicolai Daneck begeisterte nach seiner klassischen Ausbildung bald der swingende Bebop und Hardbop.
Wichtig sind dem Pianisten das intensive Hören und Kennen dieser Musik, aber auch der Umgang mit Rhythmik und Melodik, Spannung und Entspannung, Konvention und Invention, Noten und Pausen und der Gegenüberstellung von Substantiven.
Johannes Engelhardt, den man bisher eigentlich als E-Bassist kennt, widmet sich in der jüngeren Vergangenheit vermehrt dem Kontrabass. So kommen zu seinen Einflüssen aus der brasilianischen Musik, der Singer-Songwriter-Ecke und der elektroakustischen Musik nun traditionellere sowie moderne Jazzklänge. Als kontinuierliche Inspiration nennt Johannes Engelhardt das Zusammenspiel mit Kollegen, aber auch das Beschäftigen mit verschiedenen Klangerzeugern.

Energie! Was wäre Musik ohne Energie? Hintergrundtauglich, wahrscheinlich. Diesen Anspruch, möchte das TAPA-Duo allerdings gar nicht erst an die entstehende Musik stellen, denn Jazz ist für diese beiden jungen Musiker keine Historische Begebenheit, keine Zeiterscheinung, keine Ära, sondern eine Entwicklung aus Vergangener Zeit, die bis heute und für alle Ewigkeit existiert, lebt und sich weiterbewegt. So legen sich auch Tobias Altripp (Piano) und Paul Andrew (Sax) auf keine spezielle Richtung fest, oder zelebrieren gar einen gewissen Musikalischen Abschnitt, um nostalgische Klänge und Stimmungen zu verbreiten. Vielmehr geht es um das Jetzt und Hier…und darum, zu zeigen, dass Jazz kein Museumsstück ist und in keine Glasvitrine gehört, um dann und wann hervorgeholt zu werden. Der Jazz ist da. Einfach da. Alles, was er braucht, ist Energie!

Die Musiker Moritz Koser (Kontrabass) und David Heiner (Piano) verbindet seit ihrem Studium nicht nur ihre Vorliebe für Musik und gemeinsame Kaffeepausen, sondern ebenso ein jeweils bunt durchmischter musikalischer Hintergrund wie auch eine Neugier, die sich auf verschiedenste Genres akustischer und elektronischer Musik erstreckt – sei es Jazz, Klassik, Hip Hop oder Rock. Das Interesse für Musik unterschiedlicher Stilistik spiegelt sich auch im Programm der beiden Mannheimer Jazzstudenten wider: im Duo interpretieren sie neben modernen Kompositionen und eigenen Stücken auch Rocksongs sowie Jazzstandards und erkunden in ihren Arrangements die klanglichen und improvisatorischen Möglichkeiten dieser persönlichen Besetzung.

Johannes Mann und Paul Janoschka begannen 2014 gemeinsam ihr Studium an der Musikhochschule Mannheim. Schnell lernten sich die beiden in verschiedenen Ensembles und Kneipen kennen. In ihrem Duo spielen sie Eigenkompositionen und einige ihrer Lieblingssongs, die sie neu arrangieren und interpretieren. Der Aspekt der gemeinsamen Improvisation steht dabei immer im Vordergrund, sodass Raum für die Entwicklung eines lebendigen Dialogs geschaffen wird. Es entsteht ein geschlossener Gesamtsound, der als Ziel hat, möglichst viele farbliche Facetten der Instrumente in ihrem Zusammenklang zu präsentieren. Reduzierte, perkussive Fragmente wechseln sich mit orchestralen, flächigen Abschnitten ab und sorgen für eine besondere Klangvielfalt, in der Johannes Mann und Paul Janoschka Einflüsse aus Jazz, Progressive Rock und Klassik zu einem stimmigen Konzerterlebnis verbinden.

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