Mareike Wiening New York Quintett feat. Rich Perry | IG Jazz @ Ella & Louis

Dienstag, 08.10.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Rich Perry – Sax
Glenn Zaleski – Piano
Alex Goodman – Guit
Johannes Felscher – Bass

Mareike Wiening – Drums


International besetztes Quintett um die junge Schlagzeugerin Mareike Wiening.

Die mehrfach ausgezeichnete Musikerin ist vor sieben Jahren nach New York gezogen und hat sich dort über die Jahre in der Jazz-Szene etabliert. Sie gab Konzerte im Blue Note Jazzclub, beim Winter Jazzfest New York und in der Carnegie Hall. Nun ist sie zurück in Deutschland und bringt erstmalig ihre Band nach Europa.

„Metropolis Paradise“ ist das neue Album der Schlagzeugerin Mareike Wiening und die letzte Produktion des berühmten Systems Two Studios in Brooklyn, New York. Die mehrfach ausgezeichnete Musikerin ist vor sieben Jahren nach New York gezogen und hat sich dort über die Jahre in der Jazz-Szene etabliert. Sie gab Konzerte im Blue Note Jazzclub, beim Winter Jazzfest New York und in der Carnegie Hall. Nun ist sie zurück in Deutschland und bringt erstmalig ihre Band nach Europa. Alle Mitspieler sind als Solisten und als Bandmitglieder wegweisend, wie zum Beispiel beim Maria Schneider Orchestra und mit Ravi Coltrane. Sie zählen zu den besten ihres Fachs und gehören zur Spitze des Jazz in New York. Inspiriert ist die Musik nicht nur von den Einflüssen des Big Apple, sondern auch von Wienings früherer Lebensstation Skandinavien. Eingängige Melodien, interessante Rhythmen und clevere Basslines verleihen der Musik ihren einzigartigen Charakter. Der musikalische Dialog zwischen Solist und Begleitung ist dabei ein weiteres Merkmal der Band: Das Geben und Nehmen, die emotionale Reaktion oder die kreativen und ungeahnten Überraschungen, die durch Spontaneität und aus dem Moment heraus entstehen.

Das Resultat ist ein außergewöhnliches Programm „mit einer modulierenden harmonischen Sprache und einem vorwärtstreibendem Groove. Die Musik ist teils kammermusikalischer Jazz, teils intensiv rockig, teils frei improvisiert“. (Giovanni Russonello-The New York Times)

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Bastian Jütte 01.10.19 Abgesagt!

Liebe Jazz-Freunde, leider müssen wir das Konzert von Bastian Jütte am 01.10.19 absagen. Wir bedauern dies sehr und hoffen ihn zu einem späteren Zeitpunkt bei uns begrüßen zu können. Gekaufte Karten können im Kartenvorverkauf des Ella&Louis zurück gegeben werden. Weiter geht es dann am 08.10.19 mit Mareike Wiening New York Quintett fest. Rich Perry.

Die neue Saison ist grandios gestartet!

Mit Ack van Rooyen durften wir eine echte legende zu unserem Eröffnungskonzert der Saison im Ella&Louis begrüßen. Genauso fulminant geht es weiter und zwar mit:

Kicks’n Sticks – „BigBand Classics- An evening with Count Basie, Duke Ellington & Thad Jones“ | IG Jazz @ Ella & Louis

Dienstag, 24.09.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:

Kicks’n Sticks BigBand

Leitung: Jochen Welsch

Wie in alten Zeiten – Satter BigBand-Sound in intimer Jazzclub-Atmosphäre!

Erleben Sie Klassiker von Count Basie, Duke Ellington & Thad Jones in unmittelbarer Club-Atmosphäre mit dem Jazzorchester der Metropolregion Rhein-Neckar – ein akustisches Bad in süffigen Blues-Klängen mit hautnahen Eindrücken der agierenden Musiker.

Erleben Sie Klassiker von Count Basie, Duke Ellington & Thad Jones hautnah mit dem Jazzorchester der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Bigband Kicks’n Sticks bietet seit über zehn Jahren anspruchsvollen Bigband-Jazz mit hochkarätigen Gastsolisten in ihrer Konzertreihe Sundaykick. Die Musikerinnen und Musiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, die gesamte Geschichte und Bandbreite des orchestralen Jazz in künstlerisch hochwertigen Aufführungen zu präsentieren. Basie, Ellington und Thad Jones waren dabei stets mit ihrer Musik prominent vertreten.

In diesem Konzert präsentiert das Ensemble unter der Leitung von Jochen Welsch ein Programm, in dem die Spielerinnen und Spieler abwechselnd als Solisten im Vordergrund stehen werden.

Die Club-Atmosphäre erlaubt, dass der natürliche Klang ganz unmittelbar erlebt werden kann – ein akustisches Bad in süffigen Blues-Klängen mit hautnahen Eindrücken der agierenden Musiker.

Kicks´n Sticks ist das professionelle Jazz-Orchester der Metropolregion Rhein-Neckar und vereint viele der besten hier lebenden Jazzmusiker, darunter Jazz-Preisträger, Hochschullehrer und Studio-Musiker. Die bereits seit 2002 bestehende Band umfasst heute einen Musiker-Pool von über 30 Musikern, aus denen sich die jeweilige aktuelle Konzertbesetzung bildet. Im Südwestdeutschen Raum wird die Band gern für spezielle Konzerte mit eigenem Programm gebucht sowie auch als Begleiter renommierter Solisten geschätzt. So spielte Kicks´n Sticks mehrfach im Nationaltheater Mannheim u.a. mit Bill Ramsey, Janice Dixon, Xavier Naidoo und Marc Marshall. Aus diesen vielfältigen Konzerterfahrungen hat sich Kicks´n Sticks über die Jahre ein äußerst umfangreiches Repertoire erarbeitet, das vom Swing der 1930er Jahre bis hin zu zeitgenössischen Uraufführungen reicht.

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Ab dem 17.09.19 sind wir wieder aus der Sommerpause zurück und starten phänomenal mit Ack van Rooyen | IG Jazz @ Ella & Louis

Dienstag, 17.09.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 18.00 € – regulär / 10.00 € – Mitglieder der IG Jazz/ Studierende / 5.00 € – studierende Mitglieder
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzugen:
Ack van Rooyen – Flgelhorn
Volker Engelberth – Pino
Thomas Stabenow – Bass
Silvio Morger – Drums

Eine lebende Jazzlegende! Ack van Rooyen zu Gast im Ella & Louis ­ der Meister des warmen und weichen Tons auf Trompete und Flügelhorn, mit fast 90 Jahren immer noch aktiv und hochvirtuos auf der Bühne.

Ack van Rooyen zu Gast im Ella & Louis ­ der Meister des warmen und weichen Tons auf Trompete und Flügelhorn, mit fast 90 Jahren immer noch aktiv und hochvirtuos auf der Bühne. Die Historie seines Schaffens liest sich wie das Who­Is­Who des europäischen Jazz. Das United Jazz & Rock Ensemble, die Bands von Peter Herbolzheimer, Bert Kaempfert, Clark Terry oder Gil Evans, um nur einige zu nennen ­ die Liste ist lang und ebenso beeindruckend.Am heutigen Abend ist er in intimer Quartett­Besetzung zu hören. Zusammen mit seinem langjährigen Wegbegleiter aus Herbolzheimer­Zeiten, Thomas Stabenow am Bass, dem Schlagzeuger der hr­bigband Jean Paul Höchstädter sowie Volker Engelberth am Klavier werdensie van Rooyens favorite Tunes zum besten geben.Ack van Rooyen, geboren am Neujahrstag 1930 verfügt über eine ebenso langjährige wie breit gefächerte Erfahrung als Live­Instrumentalist und Studiomusiker. Jahre der Begegnungen mit führenden europäischen Jazzmusikern in Big Bands und kleineren Gruppen folgten: Kenny Clarke, Francy Boland, Lee Konitz, Lucky Thompson, Friedrich Gulda, Eberhard Weber, Jasper van t’ Hof, Barney Wilen, Fritz Pauer, Jiggs Whighan. Zuhause in Holland wirkte er fest bei Radio Hilversum. Ein 3­jähriger Aufenthalt in Paris führte Ack van Rooyen unter anderem zum Aime Barelli Orchestre. In Deutschland gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Big Band des Senders Freies Berlin (SFB) und des SDR Orchesters. Er tourte mit dem Bert Kaempfert Orchester und spielte Platten als dessen Solist ein. Gemeinsam mit Wolfgang Dauner und Albert Mangelsdorff trat Ack van Rooyen in Asien und Südamerika auf. Des weiteren gehört er zu den Großbesetzungen United Jazz & Rock Ensemble und Peter Herbolzheimer’s Rhythm Combination & Brass. Als Big Band­Spezialist stellte er seine Qualitäten auch im Rahmen der Europatourneen der Clark Terry Big Band und des Gil Evans Orchestra unter Beweis. Von Den Haag aus startet Ack van Rooyen zu Konzerten mit seiner eigenen Formation, den Skymasters, mit dem Dutch Jazz Orchestra oder mit seinem ehemaligen Duopartner, dem Pianisten Jörg Reiter. Er unterrichtete am Konservatorium Den Haag und leitet Workshops und Clinics in ganz Europa. 2006 wurde er von SD Fürst Wolfgang Ernst zu Ysenburg und Büdungen zum 17. “Ritter der Ronnenburg’ geschlagen.

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Wir wünschen euch einen schönen Sommer!

..und bedanken uns bei euch für eine grandiose erste Spielzeit mit tollen MusikerInnen und zahlreichen Gästen im Ella & Louis.


Wir sind bis Mitte September 2019 in der Sommerpause und veranstalten in dieser Zeit keine Konzerte im. Das erste Konzert nach der Sommerpause wird am 17.09.2020 sein. Danach wie gewohnt immer Dienstags um 20.00Uhr im Ella & Louis (Rosengartenplatz 2).

Johannes Enders Quartett

Dienstag, 28.05.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzungen:
Johannes Enders – Sax
Jean Paul Brodbeck – Piano
Phil Donkin – Bass
Howard Curtis – Drums

Einer der einflussreichsten Tenoristen des Landes. Das aktuelle Quartett-Projekt des vielfach ausgezeichneten Saxophonisten Johannes Enders.Ü

Johannes Enders zählt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus zu den wohl produktivsten und experimentierfreudigsten Tenorsaxophonisten seiner Generation. Der Zwei-Meter-Mann aus Weilheim, der in München, Graz und New York studierte, ist ein umtriebiger kreativer Geist, dessen immenser künstlerischer Output voller Überraschungen steckt. Dafür wurde er in den letzten Jahren mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Kulturförderpreis der Stadt München,dem SWR Jazz Preis, dem Neuen Deutschen Jazzpreis, dem Deutschen Musikautorenpreis, dem dem Echo Jazz. Neben dem Betreiben seiner eigenen Projekten Enders Room, Enders Dome und seinem Saxophon Quartett ZeitGeistMaschine war und ist er ein vielbeschäftigter Sideman in so unterschiedlichen Bands und mit so unterschiedlichen Musikern wie Billy Hart, Nils Petter Molvaer, Milt Hinton, Donald Byrd, Lee Konitz, Joe Lovano, Don Friedman, The Notwist , Jerry Bergonzi, Franco Ambrosetti, Günter Baby Sommer, Karl Ratzer, u.v.a.
Seine große Liebe gilt aber vor Allem seinem akustischen Quartett mit dem Schweizer Pianisten Jean-Paul Brodbeck, dem in Berlin lebenden britischen Kontrabass Wizzard Phil Donkin und dem US amerikanischen Schlagzeuger Howard Curtis , die er auch auf seinem neuen Album Endorphin für ENJA Records um sich geschart hat.
In Enders Eigenkompositionen sind hier Bass, Piano,Saxophon und Schlagzeug mit viel Feingefühl um die Melodien verwoben; stets streben die Musiker nach stringenten Harmonien und spielen in einem kontinuierlichen Flow. Das Johannes Enders Quartett spielt so klassisch wie zeitlos modern; trotz gegensätzlichsten Einflüssen liegt der Fokus aber immer auf Melodie, Dynamik und Groove.


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trio de lucs

Dienstag, 14.05.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzung:
Lukas Derungs – piano
Lukas Hatzis – bass
Jonas Esser – drums

Frischer, grooviger Acoustic-Jazz. Das junge Mannheimer Klaviertrio zum Heimspiel im Ella & Louis

„Fresh and groovy acoustic jazz….a pleasure to listen to“ (Jazz Thing)
„This trio is highly talented“ (Jazzpodium)

Herbst 2012 in Mannheim. Lukas Jank, Lukas Hatzis, Lukas Derungs, drei junge Musiker, die alle den gleichen Vornamen tragen, gründen das „trio de lucs“.
2016 erscheint ihr Debut-Album „LUX“. Kurze Zeit später sind sie im Finale des Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis, auf diversen Jazzfestivals zu hören (u.a. Jazzopen Stuttgart, Langnau Jazz Nights, Futuresounds Leverkusen) und erspielen sich mit mehr als 70 Konzerten über die Landesgrenzen hinaus ein größer werdendes Publikum, welches die Formation mit Interesse verfolgt. 
Seit Lukas Jank das Management der Band übernommen hat, lädt das trio de lucs wechselnde Schlagzeuger ein, die den markanten lyrisch-rhythmischen Kompositionen ihre jeweils eigene Note verleihen.
Am 14. Mai im Ella und Louis ist das die Energie des jungen Mannheimer Drummers Jonas Esser. Zusammen mit ihm präsentieren Lukas Derungs am Klavier und Lukas Hatzis am Bass einen akustischen Einblick in das geplante Album „NOX“. Auf Licht folgt Dunkelheit, auf den Tag folgt die Nacht.

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Dejan Terzic – AXIOM (feat. Chris Speed / Florian Weber / Matt Penman)

Dienstag, 07.05.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €
B

Besetzung:
Chris Speed – Sax/Cl
Florian Weber – Fender Rhodes
Matt Penman – Bass
Dejan Terzic – Drums

Terzic – Speed – Weber – Penman – Herausragendes Star-Quartett des Schlagzeugers Dejan Terzic.

„Entspannt fließen sie durch den Orbit. Prometheus besticht durch ausdrucksstarke Komposition, durch Biss, durch Präzision.“ (Jazzthetik)

Das im Jahre 2015 neu gegründete Quartett des Schlagzeugers und ECHO Jazz Preisträgers Dejan Terzic präsentiert seine Debüt-CD Prometheus  bei dem renommierten Label CAM Jazz. Die Musiker kennen sich untereinander schon sehr lange, zum Teil reichen die Begegnungen weit in die 80er Jahre zurück.
Das Quartett improvisiert und interpretiert mit minimalistischen Ansätzen und melancholischen Farben, mit musikalischen Verflechtungen,vielschichtigen Strukturen und freien Ausformungen. „Der Begriff AXIOM ist in der Mathematik etwas, das man nicht beweisen muss. Und das passt wunderbar auch auf unsere Musik“, erklärt Dejan Terzic und fügt hinzu: „Es gibt auch ein bestimmtes mathematisches Verhältnis innerhalb der Kompositionen und es laufen permanent verschiedene Metren gleichzeitig“. Das Zusammenspiel der vier Individualisten ist atemberaubend – seit Jahren gehören sie zur Spitze der internationalen Jazzszene.


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Phil Donkin – MASTERFROWN (Slavin / Roelofs / Donkin / France)

Dienstag, 30.04.2019 – 20:00 Uhr
Ella & Louis [Rosengartenplatz 2]
VVK: 16.00 € – regulär / 10.00 € – ermäßigt / 5.00 € – Studierende
AK: zzgl. 2.00 €

Besetzungen:
Wanja Slavin – saxophone
Joris Roelofs – bass-clarinet
Phil Donkin – bass
Martin France – drums


Europäisches All-Star Quartett des britischen Bassisten Phil Donkin.

Bassist Phil Donkin hat mit seinen 37 Jahren einen langen Weg hinter sich. Von Hause aus ins englische Jazz-Leben hineingewachsen, spielte er dort mit jedem, der Rang und Namen hatte. Mit Ende Zwanzig zog es ihn nach New York, wo er sich ebenfalls schnell einen Namen als gefragter Sideman machen konnte. Seit einigen Jahren ist als drittes Standbein Berlin hinzugekommen, wo er eine Fixgröße in der sich stetig verändernden Szene geworden ist. Die lange Liste der Musiker, mit denen er kollaborierte, reicht von John Abercrombie bis Nils Wogram.
Nachdem er sich auf seinem letzten Album „The Gate“ mit Musikern aus seinem New Yorker Umfeld umgab, setzt er mit seiner Band Masterfrown ausschließlich auf europäische Kollegen. Es gibt kein Harmonieinstrument, Donkin setzt voll auf die Gestaltungsmöglichkeiten zwischen drei Melodieinstrumenten. Die individuellen Timbres der vier Musiker verschmelzen mit derartiger Wucht zu einer symbiotischen Einheit, dass das Wort Ensemble im herkömmlichen Sinne mit erheblichen Unschärfen behaftet ist. Das Album „Value“ markiert eine Zäsur: die Musik ist gleichermaßen Rückschau, Ausblick und die Justierung der eigenen Mitte. Ohne dass er das geplant hätte, wurde daraus ein sehr autobiografisches Werk, in dem verschiedene Aspekte seines bisherigen Wegs ihren Niederschlag finden.
„Value“ ist zugleich ein sehr persönliches, autobiografisch geprägtes und wahrscheinlich gerade deshalb ein offenes, global ausgerichtetes Album, das kongenial den Moment und die Ewigkeit vereint. Es ist ein kollektives Solowerk, das weitgehend ohne Soli im konventionellen Sinne auskommt und trotzdem viel Raum für individuelle Spots gibt. Vor allem aber ist es ein sehr ganzheitliches Werk, das sich nicht zuletzt über seine ehrlich ausgetragenen Paradoxa und Widersprüche definiert, die eben die große Lebensnähe dieser Musik ausmachen.

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